Obdachlosenwesen

Präventive Hilfe:

Familien und Einzelpersonen, denen Obdachlosigkeit droht, bietet die Stadt verschiedene Hilfen an.

Im Gespräch werden die persönliche Situation und die Hintergründe der Notlage analysiert. Hierzu sollten die Betroffenen sämtliche Unterlagen vorlegen, die mit dem Mietverhältnis und dem anhängigem Rechtsstreit zusammenhängen sowie Einkommensnachweise, wenn vorhanden.
Auf dieser Grundlage werden dann Möglichkeiten und öffentliche Hilfen aufgezeigt und vermittelt, damit entweder die eigene Wohnung erhalten bleibt oder eine Ersatzwohnung angemietet werden kann.
Bei Verhandlungen mit Wohnungsgebern, Behörden und Wohlfahrtsorganisationen werden die Betroffenen unterstützt. Zudem können spezielle Hilfsdienste hinzugezogen werden.

Die präventive Hilfe ist eine freiwillige Aufgabe der Stadt.

Notunterbringung:

Sollte der Wohnungsverlust nicht aufzuhalten sein oder ein/e Betroffene/r bereits obdachlos sein, so wird die Stadt als zuständige Ortspolizeibehörde tätig und weist zur Überbrückung eine städtische Unterkunft zu.
Einzelpersonen werden meist in Wohngemeinschaften untergebracht, Familien erhalten kleinere Wohnungen im städtischen Wohnungsbestand.

Sollte der Stadt keine geeignete Unterkunft zur Verfügung stehen, kommt für kurze Zeit auch die Wiedereinweisung in die bestehende Wohnung in Betracht.

Speziell für Frauen in psychosozialen Konfliktlagen unterhält die Stadt eine Frauenübergangswohnung in Form einer Wohngemeinschaft mit einer Betreuung durch Sozialarbeiter.

Ein städtischer Mitarbeiter sucht die Obdachlosenunterkünfte regelmäßig auf, greift notfalls vermittelnd ein und sorgt für Ordnung. Er koordiniert die Instandhaltungsarbeiten, die von den Beschäftigten des städtischen Möbellagers übernommen werden.

Auch eine Obdachlosenunterkunft kostet Geld. Von den eingewiesenen Personen wird gemäß der einschlägigen Satzung eine Nutzungsgebühr verlangt.

Der Aufenthalt in den Obdachlosenunterkünften ist nur zur Überbrückung der Notlage gedacht. Um rasch die Wiedereingliederung in den normalen Wohnungsmarkt zu fördern, steht die beschriebene präventive Hilfe selbstverständlich auch den bereits untergebrachten Personen zur Verfügung.

Wer sich selbst oder seinen Mieter in einer der beschriebenen Notlagen sieht, wendet sich an die Allgemeine Sozialverwaltung.

Personen ohne festen Wohnsitz

Für Personen, die schon längere Zeit ohne festen Wohnsitz sind, sorgt der Ortenaukreis. Das Landratsamt unterhält in der Vogesenstraße 1-3 in Offenburg im St. Ursula Heim eine Ambulante Fachberatungsstelle für Wohnungslose, die Notübernachtungen gewährt, Hilfe in Form von Tagessätzen ausbezahlt und Wiedereingliederungsmaßnahmen organisiert.
Das St. Ursula Heim ist eine Einrichtung der AGJ, Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg.


Zuständige Abteilung


Zuständige Mitarbeiter

 

Flüchtlingshilfe Kehl

Daten und Fakten zum Thema Flüchtlinge in Kehl sowie Informationen für ehrenamtliche Helfer sind auf der neuen Internetpräsenz www.fluechtlingshilfe.kehl.de zusammengestellt.

Familienbörse

Wer Familien von der anderen Rheinseite kennenlernen möchte, findet hier Kontakte.

Termine

  • Sperrung der Straße Am Dreschschopf

    Wegen der Verlegung eines Schmutzwasserkanals ist die Straße Am Dreschschopf zwischen den Einmündungen der Straße Lummertskeller und der Landstraße 90 von Samstag, 25. Juni, bis Mittwoch, 31. August, voll gesperrt. mehr...

  • Mutter-Kinzig-Markt

    Die Stände des Mutter-Kinzig-Markts auf dem Marktplatz sind am Samstag, 2. Juli, von 9 bis 16 Uhr wieder geöffnet. mehr...

  • Sperrung in der Kirchgasse

    Wegen der Verlegung von Gas- und Wasserleitungen ist die Kirchgasse im Abschnitt zwischen den Einmündungen Pfarrgasse und Fischerstraße von Montag, 20. Juni, bis Freitag, 8. Juli, gesperrt. mehr...

  • Sperrung in Querbach

    Von Freitag, 24. Juni, bis Freitag, 8. Juli, in die Hinterfeldstraße im Abschnitt zwischen den Einmündungen Zum Münsterblick und Albert-Wagner-Straße voll gesperrt. mehr...

  • Gästeführung in Straßburg

    Am Mittwoch, 29. Juni, bietet Gästeführer Helmut Schneider unter dem Motto "Bauten erzählen Stadtgeschichte" eine politisch-historische Führung durch Straßburg an. mehr...

  • Schließung wegen Umzugs

    Weil sie umziehen, sind die Mitarbeiterinnen der Infothek im Rathaus III und der Rentenstelle von Mittwoch (22. Juni) bis Ende der Woche nicht zu erreichen. mehr...

  • Sperrung Zufahrtsweg zum Reitplatz Sundheim

    Wegen Entwässerungsarbeiten ist der Zufahrtsweg zum Reitplatz Sundheim von Mittwoch, 29. Juni, bis Donnerstag, 30. Juni, gesperrt. mehr...

  • Sperrung Einmündung Graudenzer Straße

    Die Einmündung von der Graudenzer Straße in die Königsbergerstraße ist von Mittwoch, 22. Juni, bis Montag, 4. Juli, voll gesperrt. mehr...

  • Öffnungszeiten Mediathek

    Ab sofort öffnet die Mediathek jeden Samstag von 10 bis 14 Uhr. Donnerstags bleibt sie geschlossen. mehr...

  • Sperrung am Sundheimer Fort

    Der Kreisverkehr am Sundheimer Fort von Mittwoch, 29. Juni, bis Freitag, 22. Juli, nur einspurig befahrbar. mehr...

  • Betreuung Demenzkranker

    Einen kostenlosen Workshop zur Betreuung von Menschen mit Demenz veranstaltet der Arbeitskreis Demenz Kehl am Donnerstag, 30. Juni, von 18 bis 21 Uhr in der Richard-Wagner-Straße 2/4. mehr...

  • Ferienkunstwerkstätten

    Ab sofort können sich Schülerinnen und Schüler zwischen sieben und 16 Jahren wieder für die Kunstwerkstätten in den Sommerferien anmelden. mehr...

  • Tabletten gegen Schnaken werden kostenlos abgegeben

    Wenn die Temperaturen ansteigen, werden auch die Schnaken zurückkehren: Die Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (KABS) stellt deshalb dieses Jahr erneut kostenlos sogenannte Culinex-Tabletten zur Verfügung. mehr...

 
 

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