Jüngere Geschichte der Tram

• Am 29. Juni 1960 beschließt der Kehler Gemeinderat, sich an der Buslinie 21 der Straßburger CTS zu beteiligen. Fortan heißt die Endhaltestelle dieser französischen Buslinie "Kehl-Stadthalle". Bis zum Sommer 2007 verbindet die Buslinie das Kehler und das Straßburger Stadtzentrum, seit August 2007 stellt der Bus die Verbindung zwischen der Endhaltestelle der Tramlinie D Aristide Briand und der Kehler Stadthalle her.

• Wie in vielen deutschen Städten auch gilt die alte Bimmelbahn auch in Straßburg als nicht mehr zeitgemäß: Am 1. Mai 1960 wird ein Fest gefeiert - mit der Entfernung der letzten Straßenbahnschienen wollte man den Beginn der Neuzeit markieren.

• Ein Vorgehen, das man in der Europastadt keine 30 Jahre später bedauert - an der Frage, ob eine Straßenbahn oder lieber eine unterirdische Metro gebaut werden soll, spalten sich die politischen Geister.

• 1994 wird die erste Tramlinie von Hautepierre bis zur Haltestelle Baggersee eröffnet. In den Folgejahren bauen sowohl die sozialistische als auch die konservative Stadtregierung das Tramnetz weiter aus. 2011 umfasst das Schienennetz 36 Kilometer, sechs Tramlinien decken 55 Netzkilometer ab.

• 1995 beginnen die Überlegungen über einen grenzüberschreitenden Park am Rhein und eine gemeinsame Raumplanung.

• Der Garten der zwei Ufer soll den französischen Endpunkt einer Entwicklungsachse bilden, die vom Place de l'Etoile bis weit nach Kehl hinein reicht.

• Zum ersten Mal in der Geschichte wendet sich Straßburg - traditionell die Stadt an der Ill - dem Rhein zu.

• Am Rande des gemeinsamen Parks soll auf französischer Seite ein neues Stadtviertel entstehen.

• Im Jahr 2000 zeigt eine von Straßburg und Kehl gemeinsam in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie, dass die Tram den Rhein überqueren kann. 2011 sollen - nach damaliger Planung - die ersten Tramzüge über eine eigene Brücke über den Rhein bis zum Kehler Bahnhof rollen.

• Mit dem politischen Wechsel in Straßburg im März 2001 werden alle grenzüberschreitenden Großprojekte - Garten der zwei Ufer, Passerelle und Tram - in Frage gestellt.

• Während der Garten der zwei Ufer und die Passerelle schließlich gebaut werden und im von Frühjahr bis Herbst 2004 die grenzüberschreitende Gartenschau gefeiert wird, werden die Tram-Pläne auf Eis gelegt.

• Im März 2008 kehrt eine Koalition aus Sozialisten und Grünen ins Straßburger Rathaus zurück und knüpfen an ihren früheren Vorhaben wieder an.

• Im November 2009 unterzeichnen der Kehler Oberbürgermeister Günther Petry und der Präsident der Straßburger Stadtgemeinschaft Jacques Bigot den Vertrag über die Finanzierung der Entwurfsplanung für die gemeinsame Tramstrecke über den Rhein.   

• Am 28. März 2012 entscheidet der Gemeinderat die Trassenführung, damit die Standardisierte Bewertung für den Kehler Streckenabschnitt in Auftrag gegeben werden kann. Die Standardisierte Bewertung, eine Kosten-/Nutzen-Analyse, ist eine zwingende Voraussetzung, um Zuschüsse von Bund und Land für das Projekt beantragen zu können, und damit eine wichtige Grundlage für die Entscheidung über den Bau der Tram.

• Am 14. November 2012 stellt der damalige Oberbürgermeister Günther Petry erste Ergebnisse dieses standardisierten Verfahrens, dem sich alle Straßenprojekte in der Bundesrepublik unterziehen müssen, dem Technikausschuss des Kehler Gemeinderats vor: Von nun an ist klar, dass nur für die Tram bis zum Kehler Rathaus ein Förderantrag bei Bund und Land gestellt werden kann. Eine Verlängerung der Tramlinie D mit einer Endhaltestelle am Kehler Bahnhof würde die Förderkriterien nicht erfüllen.

• In seiner Sitzung am 19. Dezember 2012 nimmt der Kehler Gemeinderat dieses Ergebnis - bei zwei Gegenstimmen und sieben Enthaltungen - zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung, den Zuschussantrag vorzubereiten.

• Am 20. Dezember 2012 wählt eine paritätisch besetzte deutsch-französische Jury die Bogenbrücke des Konzerns Bouygues aus, der seinen Entwurf in Kooperation mit der deutschen Firma Früh Ingenieurbau entwickelt hat.

• Im Mai 2012 wird ein europaweiter Architekten-Wettbewerb für die beiden sich am Rhein gegenüberliegenden Zollhöfe ausgeschrieben.

• Am 17. Januar 2013 wählt eine deutsch-französische Jury die Preisträger aus. 

• Am 30. Januar 2013 vergibt der Gemeinderat die Planung für den zweiten Bauabschnitt für die Tram, also für die Strecke vom Bahnhof bis zum Rathaus. Außerdem beauftragt er die Verwaltung, den Fördermittelantrag für die Verlängerung der Straßburger Tramlinie D nach Kehl zu stellen, sobald die Planung für den Streckenabschnitt vom Bahnhof bis zum Rathaus fertiggestellt ist.

• Am 27. Februar 2013 stimmt der Gemeinderat den Verträgen zwischen der Stadt Kehl und den Straßburger Verkehrsbetrieben CTS zu, welche die Errichtung der Trambrücke über den Rhein sowie den Bau der Tramstrecke bis zum Bahnhof regeln. Zudem beauftragt er die Verwaltung, den Fördermittelantrag für die Verlängerung der Straßburger Tramlinie D nach Kehl zu stellen, sobald die Planung für den Streckenabschnitt vom Bahnhof bis zum Rathaus fertiggestellt ist.

• Am 14. März 2013 beschließt der Eurodristrikt in seiner Sitzung in Appenweier, die zweisprachige Information der Fahrgäste auf der künftigen grenzüberschreitenden Tramlinie D mit 100 000 Euro zu fördern.

• Am 19. März 2013 kommen mehr als 100 Interessierte zum Bürgerabend zur Verlängerung der Straßburger Tramlinie D nach Kehl in die Stadthalle.

• Am 24. April 2013 vergibt der Gemeinderat die Erarbeitung einer Umweltverträglichkeitsstudie und eines landschaftspflegerischen Begleitplans für den Bauabschnitt der Tram vom Bahnhof bis zum Rathaus.

• Am 13. Mai 2013 halten die Gemeinderäte von Kehl und Straßburg ihre jährliche gemeinsame Gemeinderatssitzung im Sitzungssaal des Straßburger Verwaltungsgebäudes ab und lassen sich über die unterschiedlichen Genehmigungsverfahren in Deutschland und Frankreich für die Verlängerung der Tramlinie D nach Kehl und den Ablauf der zugehörigen Bürgerbeteiligung informieren.

• Am 27. Mai 2013 beginnt in Straßburg die Bürgerbeteiligung im Rahmen des Genehmigungsverfahrens zur Verlängerung der Tramlinie D nach Kehl. Auch Kehler Bürgerinnen und Bürger können sich dazu äußern.

• Am 19. Juni 2013 beginnt die sogenannte Offenlage im Planfeststellungsverfahren für die Verlängerung der Tramlinie D von der Mitte des Rheins bis zum Kehler Bahnhof. Sechs Wochen lang können Bürgerinnen und Bürger ihre Bedenken und Anregungen äußern.

• Am 5. Juli 2013 endet in Straßburg die Bürgerbeteiligung zur Verlängerung der Tramlinie D nach Kehl. 15 Bürgerinnen und Bürger haben Kommentare zum Bauvorhaben geschrieben, eine Eingabe kam aus Kehl.

• Am 19. Juli 2013 fördert das Land Baden-Württemberg die Tram auf Kehler Gemarkung mit bis zu neun Millionen Euro. Das geben die Vorsitzenden der Regierungsfraktionen, Edith Sitzmann (Grüne) und Claus Schmiedel (SPD), in einer Pressemitteilung bekannt.

Am 21. Juli 2013 gibt der Straßburger Oberbürgermeister Roland Ries über seinen Facebook-Auftritt bekannt, dass der französische Staat den Notenwechsel als Ergänzung zum Freiburger Abkommen (deutsch-französischer Vertrag zur Errichtung von Grenzbrücken über den Rhein) veröffentlicht hat. Damit sind die außenpolitischen Voraussetzungen für den Bau der neuen Tram-Brücke zwischen Kehl und Straßburg geschaffen.

• Am 23. Juli 2013 geben die Landesminister Nils Schmid (Wirtschaft und Finanzen), Winfried Hermann (Verkehr und Infrastruktur) und Peter Friedrich (Bundesrat, Europa und Internationale Angelegenheiten) Oberbürgermeister Günther Petry im Stuttgarter Neuen Schloss den Kabinettsbeschluss zur Förderung der Tram offiziell bekannt.

• Am 31. Juli 2013 endet die Einspruchsfrist im Planfeststellungsverfahren zum Bau der Tramlinie von der Mitte des Rheins bis zum Kehler Bahnhof: Bei der Stadt Kehl und dem Regierungspräsidium Freiburg sind fünf Einwendungen von Bürgern und Interessensvertretern eingegangen sowie 50 Stellungnahmen von Trägern öffentlicher Belange.

• Am 13. November 2013 gibt es grünes Licht aus Stuttgart: Der Minister für Bundesrat, Europa und Internationale Angelegenheiten, Peter Friedrich, teilt OB Petry in einem Brief mit, dass das Verkehrsministerium des Landes, das Verkehrsministeriums des Bundes gebeten hat, den Zuschussantrag für den Bau der Tram auf Kehler Gemarkung „zeitnah zu prüfen“.

• Am 20. November 2013 werden die Einwendungen und Anregungen der Träger öffentlicher Belange sowie von Kehler Bürgerinnen und Bürgern zur Verlängerung der Straßburger Tramlinie D bis zum Kehler Bahnhof im Bürgersaal des Rathauses unter der Leitung von Vertretern des Regierungspräsidiums drei Stunden lang erörtert. Konsequenzen, die eine Änderung der Planung zur Folge hätten, ergeben sich daraus nicht.

• Am 4. Dezember 2013 muss die Granit-Stele des Künstlers Jochen Kitzbihler versetzt werden, bevor die Tram kommt: Bei einem Vor-Ort-Termin schauen sich der Bildhauer, Baubürgermeister Harald Krapp und die Leiterin der Stadtplanung im Kehler Rathaus, Kora Herrmann, alternative Standorte auf dem Grünstreifen zwischen den Fahrbahnen der B 28 an. Voraussichtlich wird die Stele kurz vor der Europabrücke ihren neuen Platz finden.

• Am 9. Dezember 2013 gibt das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung in einer Pressemitteilung bekannt, dass für die Verlängerung der Tramlinie D von Straßburg bis zum Kehler Rathaus für den deutschen Anteil 19 Millionen Euro aus dem GVFG-Programm bereitgestellt werden.

• Am 16. Dezember 2013 fasst der Straßburger Gemeinderat den Baubeschluss für die Verlängerung der Tramlinie D nach Kehl – sieben Räte stimmen dagegen.

• Am 18. Dezember 2013 beschließt der Gemeinderat mit 22 Ja-Stimmen, die Straßburger Tramlinie D auf Kehler Gemarkung bis zum Rathaus zu verlängern. Gegen das Projekt stimmen vier Räte, einer enthält sich.

• Am 20. Dezember 2013 beschließt der Rat der Straßburger Stadtgemeinschaft als letztes Gremium den Bau der Tram von der heutigen Endhaltestelle Aristide Briand bis nach Kehl.

• Am 20. Januar 2014 informieren sich Michael Cramer, Europa-Abgeordneter und verkehrspolitischer Sprecher der Europa-Fraktion Die Grünen/EFA, und der Grünen-Landtagsabgeordnete Thomas Marwein im Kehler Rathaus im Gespräch mit OB Petry und Bürgermeister Harald Krapp über Details der Tram-Verlängerung.

Am 21. Februar 2014 musste die Abstimmung wiederholt werden, weil der Rat der Stadtgemeinschaft Straßburg am 20. Dezember 2013 nicht beschlussfähig war, als er für die Verlängerung der Tramlinie D nach Kehl votierte. An der großen Mehrheit für das Projekt ändert sich nichts.

• Am 26. Februar 2014 feiern die die Oberbürgermeister von Straßburg und Kehl, Roland Ries und Günther Petry, sowie der CUS-Präsident Jacques Bigot zusammen mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten Nils Schmid, Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer, der Bundestagsabgeordneten Elvira Drobinski-Weiss und dem französischen Abgeordneten Philippe Bies am Straßburger Rheinufer den Baubeginn für die Verlängerung der Tram nach Kehl.

• Am 14. April 2014 gehen die Bauarbeiten auf der französischen Rheinseite für die Verlängerung der Tramlinie D nach Kehl richtig los: Erste Straßen müssen gesperrt werden.

• Am 30. April 2014 bringt Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer den Planfeststellungsbeschluss für die Verlängerung der Straßburger Tramlinie D von der Mitte des Rheins bis zum Kehler Bahnhof mit nach Kehl. Damit können die Bauarbeiten auch auf der deutschen Rheinseite beginnen.

• Am 21. Mai 2014 beauftragt der Gemeinderat die Verwaltung, den Antrag auf Planfeststellung für den zweiten Bauabschnitt der Tramlinie zwischen Bahnhof und Rathaus beim Regierungspräsidium Freiburg noch im Mai einzureichen.

• Am 23. Juni 2014 beginnen die Arbeiten am Flusspfeiler für die Trambrücke: Von einer schwimmenden Plattform aus werden zunächst Führungsschienen für die Spundwände ins Flussbett eingebracht. Über die Webcam der Stadt Kehl können Interessierte die Bauarbeiten für die Trambrücke verfolgen: Die Kamera, die auf dem Hochhaus installiert ist, macht alle 15 Minuten ein Foto. Die Bilder, die während eines Tages entstanden sind, können auch im Zeitraffer angeschaut werden.

• Am 2. Juli 2014 gelingt es der Stadtgemeinschaft Straßburg nach drei Jahren Verhandlung, sich mit dem privaten Krankentransport-Unternehmen Greiner zu einigen: Für eine Entschädigung in Höhe von 3,6 Millionen Euro ist das Familienunternehmen bereit, seinen Standort vom Coop-Gelände nach Hautepierre zu verlegen. Damit ist der Weg frei für den Bau der Tram in Richtung Kehl.

• Am 12. August 2014 wird auf dem ehemaligen französischen Zollgelände direkt hinter der Europabrücke ein Info-Container eingerichtet, in dem ein Modell der neuen Trambrücke sowie Pläne vom grenzüberschreitenden Abschnitt der Tramlinie D zu sehen sind. Der Container kann bei Baustellenführungen genutzt werden.

• Am 13. August 2014 werden nach drei Wochen Stillstand die Arbeiten für die Trambrücke im Rhein wieder aufgenommen. Aufgrund des zu hohen Wasserstandes konnte der zweite Teil der Spundwände nicht in das Flussbett gerammt werden.

• Am 8. September 2014 beginnen am Kehler Rheinufer die vorbereitenden Arbeiten für den Bau der Trambrücke.

• Am 23. September 2014 wird das Mobilitätskonzept für Kehl, das umgesetzt werden soll, wenn die Tram kommt, im Bürgersaal des Rathauses den Einzelhändlern vorgestellt.

• Am 30. September 2014 kommen zum Bürgerabend über das Mobilitätskonzept rund 150 Kehlerinnen und Kehler mit vielen Fragen in die Stadthalle. Dass die Verkehrsführung rund ums Rathaus verändert werden muss, wenn die Tram kommt, behagt vielen nicht.

• Am 2. Oktober 2014 wird ein mysteriöser Gegenstand von einem Bagger auf der Trambaustelle auf dem ehemaligen Kehler Zollhof zutage gefördert. Polizei und Kampfmittelräumdienst werden alarmiert und geben Entwarnung: Der Metallzylinder ist nicht gefährlich.

• Am 19. November 2014 erfährt der Gemeinderat von Baubürgermeister Harald Krapp, dass der Planfeststellungsantrag für den zweiten Bauabschnitt der Tram (vom Bahnhof bis zum Rathaus) am Nachmittag offiziell eingereicht worden ist.

• Am 4. Dezember 2014 beginnt mit den ersten 350 Kubikmetern Beton die Herstellung der Sohle des Flusspfeilers der Trambrücke.

• Am 13. Januar 2015 kommen rund 80 Kehlerinnen und Kehler kommen zum Bürgerabend über die Auswirkungen der Tram auf die Verkehrsführung in der Innenstadt in den Zedernsaal der Stadthalle.

• Am 19. Januar 2015 werden auf dem ehemaligen Zollhofgelände sechs großen Pappeln gefällt, damit die Bauarbeiten für die Trambrücke über den Rhein weitergehen können.

• Am 27. Januar 2015 können sich Bürgerinnen und Bürger bis einschließlich 12. März 2015 im Rahmen der Offenlage der Planfeststellungsunterlagen zum zweiten Bauabschnitt der Tram – also der Strecke zwischen Bahnhof und Rathaus – äußern.

• Am 2. März 2015 werden bei einem Bürgerabend in der Stadthalle vier Varianten für einen Rendezvous-Halt für Busse im Umfeld des Kehler Rathauses und die damit verbundenen Auswirkungen für die Verkehrsführung in der Innenstadt vorgestellt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bringen Kritik und Anregungen ein.

• Am 11. März 2015 wird am Flusspfeiler für die neue Rheinbrücke für die Tram zum letzten Mal betoniert: Nachdem der Beton über zehn Stunden hinweg geflossen ist, hat der Pfeiler seine endgültige Höhe von 15 Metern erreicht. Sieben Meter davon befinden sich unter Wasser.

• Am 12. März 2015 ist die erste Offenlage im Planfeststellungsverfahren für den zweiten Bauabschnitt der Tram zwischen Bahnhof und Rathaus zu Ende. Insgesamt sind 81 Stellungnahmen von Bürgerinnen und Bürgern sowie 55 Stellungnahmen von Trägern öffentlicher Belange eingegangen.

• Am 19. März 2015 zeigt sich der Flusspfeiler der neuen Rheinbrücke für die Tram nackt: Am Ende des Tages ist die Verschalung komplett abgebaut.

• Am 13. April 2015 geht das erste große Teil der Trambrücke – 145 Meter lang und 1100 Tonnen schwer – vom belgischen Eeklo aus auf dem Wasserwege auf die Reise nach Kehl. In Gent wird der in zehn 23 Meter lange Einzelteile zerlegte Brückenbogen zugeladen.

• Am 27. April 2015 trifft der 6000 Tonnen schwere Schiffsverbund mit dem ersten Brückenteil für die Trambrücke über den Rhein sowie den zugehörigen Teilen für die Brückenbögen nach einwöchiger Fahrt mit zwei Tagen Verspätung im Hafenbecken I im Kehler Hafen ein.

• Am 21. Mai 2015 sind die beiden Teile des Doppelbogens auf dem ersten Trambrückenteil zusammengefügt und können jetzt durch Schlosser- und Schweißarbeiten verbunden werden.

• Am 25. und 26. Juli 2015 erreicht das zweite Trambrückenteil am späten Samstagnachmittag das Hafenbecken 1 des Kehler Hafens. Am Sonntag passiert das Ponton dank des niedrigen Wasserstands im Rhein problemlos die Eisenbahnbrücke und legt am Zollhofgelände an.

• Am 27. Juli 2015 ist beim Abladen des zweiten Trambrückenteils Millimeterarbeit gefragt. In den frühen Morgenstunden wird das Ponton in den rechten Winkel zum Kehler Ufer bewegt, dann wird das 1100 Tonnen schwere Brückenteil auf das Zollhofgelände verbracht.

• Am 18. August 2015 wird der erste Teil der Trambrücke, welche die Halbinsel Citadelle mit dem ehemaligen Starlette-Gelände verbinden soll, mit einer Geschwindigkeit von zehn Metern pro Stunde auf eine im Vauban-Becken errichtete Unterkonstruktion geschoben. Das Brückenteil wird zunächst fertig montiert, bevor es in seine endgültige Position gebracht wird.

• Am 28. September 2015 tagen die Straßburger und Kehler Gemeinderäte gemeinsam in der Kehler Stadthalle und setzen sich dabei mit dem Baufortschritt bei der Verlängerung der Tramlinie D nach Kehl auseinander.

• Am 30. September 2015 nimmt der Gemeinderat die Kostenentwicklung beim Bau der Tramlinie D auf Kehler Gemarkung zur Kenntnis: Danach sinkt der Eigenanteil der Stadt von 17,4 auf 15,9 Millionen Euro. Außerdem gibt Baubürgermeister Harald Krapp bekannt, dass mit der Fertigstellung der Tram bis zum Rathaus nicht mehr Ende 2017, sondern erst Ende 2018 zu rechnen ist.

• Am 20. Oktober 2015 muss das Schallgutachten für den zweiten Bauabschnitt der Tram in Kehl zwischen Bahnhof und Rathaus daran angepasst werden, weil der Bundesgesetzgeber mit sehr kurzem Vorlauf eine Änderung im Immissionsschutzrecht vorgenommen hat, die zum Jahreswechsel in Kraft getreten ist. Deshalb wird eine zweite Offenlage im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens notwendig.

• Am 26. Oktober 2015 muss das für Ende Oktober/Anfang November geplante Einschwimmen der beiden Trambrückenteile verschoben werden: Der Wasserstand im Rhein ist so niedrig, dass die für den Transport vorgesehenen Pontons nicht von Belgien nach Kehl gelangen können.

• Am 5. November 2015 wird der stählerne Unterbau der Citadelle-Brücke ein weiteres Stück über das Vauban-Becken in Straßburg geschoben und in seine endgültige Position gebracht.

• Am 3. Dezember 2015 wird das erste Teil für die Trambrücke zum Einschwimmen vorbereitet. Die Einwendungsfrist innerhalb der erneuten Offenlage im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens für den Bau der Tram vom Bahnhof zum Rathaus ist zu Ende. Es sind zehn Stellungnahmen eingegangen, davon neun von Trägern öffentlicher Belange.

• Am 6. Dezember 2015 kann das erste Brückenteil nicht wie geplant am 5. Dezember verladen werden, weil sich die zur Sicherung der Pontons notwendigen Stahlseile im Untergrund des Rheins festhaken. Taucher können am 6. Dezember die Situation soweit klären, dass das 1500 Tonnen schwere und 145 Meter lange Brückenteil auf die Pontons verbracht werden kann.

• Am 7. Dezember 2015 setzen sich die Probleme vom Wochenende fort: : Das Ablegen der mit dem ersten Teil der Trambrücke beladenen Pontons verzögert sich Stunde um Stunde. Dicht gedrängt stehen die Schaulustigen bei schönstem Sonnenschein wartend auf der Europabrücke.

• Am 8. Dezember 2015 ist das erste Teil der Trambrücke über den Rhein in seiner endgültigen Position angekommen.

• Am 13. Dezember 2015 wird auch das Wochenende über auf der Baustelle der Trambrücke gearbeitet. Die Pontons werden für das Einschwimmen des zweiten Brückenteils vorbereitet; die Auflagen für die Brücke werden an die Gerüsttürme geschweißt.

• Am 14. Dezember 2015 wird das Mittelteil des Bogens der Citadelle-Brücke bis auf seine künftige Höhe – 40 Meter über dem Wasserspiegel des Hafenbeckens – hochgezogen.

• Am 17. Dezember 2015 ist das Brückenteil komplett auf die Pontons verladen und auf dem Rhein bereits in Richtung Pfeiler und Widerlager bewegt.

• Am 18. Dezember 2015 vollzieht sich das Einschwimmen des zweiten Teils der Trambrücke rasch und problemlos: Tausende Schaulustige verfolgen den Brückenschluss über dem Rhein, der gegen 13 Uhr vollzogen ist.

• Am 21. Januar 2016 kann man in einem veröffentlichten Video der Straßburger Verkehrsbetriebe (CTS) die Entstehung der neuen Rheinbrücke für die Tram Schritt für Schritt miterleben.

• Am 10. Februar 2016 bringt das erste Treffen zum Nahverkehrskonzept in der Kernstadt rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen, die vielfältige Anregung und Verbesserungsvorschläge machen. Das neue Konzept sieht vor, bestehende Regionalbuslinien und neue Stadtbuslinien miteinander zu verknüpfen.

• Am 11. Februar 2016 findet das zweite Treffen zum Nahverkehrskonzept in Auenheim statt. Die Gesprächsthemen drehen sich rund um die Veränderungen des Verkehrsplaners, der Kosten des Projektes und die Busprobleme der Schulkinder und der Bewohner.

• Am 16. Februar 2016 geht die dritte Sitzung des Nahverkehrskonzept in Kork von statten. Die Bewohner treffen sich um über die Änderungen des Busverkehrs zu sprechen. Diverse Anregungen werden ausgedrückt.

• Am 25. Februar 2016 machen zehn von insgesamt rund 80 Einwenderinnen und Einwendern beim Erörterungstermin zum zweiten Bauabschnitt für die Tram, also vom Bahnhof bis zum Rathaus, von der Möglichkeit Gebrauch, ihre Bedenken und Anregungen persönlich vorzutragen.

• Am 29. Februar 2016 diskutieren rund 70 Bürgerinnen und Bürger in der Stadthalle über die Entwurfsplanung für die Umgestaltung des Rathausumfelds im Zusammenhang mit der künftigen Endhaltestelle der Tram vor dem Haupteingang des Rathauses und dem Bus-Rendezvous-Halt an der Längsseite in der Großherzog-Friedrich-Straße.

• Am 11. und 12. März 2016 beraten bei der Bürgerwerkstatt „Verkehrslenkung“ in der Stadthalle zwölf zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger mit einem Moderator darüber, wie die Verkehrsführung aussehen könnte, wenn die Tram 2018 bis zum Rathaus fährt. Vertreter der Stadt oder des Gemeinderats wirken bei der Ideenfindung nicht mit – als Experte ist Verkehrsplaner Dr. Frank Gericke vom Büro Modus Consult dabei.

• Am 17. März 2016 fahren 16 gelbe, beladene Lastwagen auf die Trambrücke, um ihre Belastbarkeit zu prüfen.

• Am 29. März 2016 wird die von Künstler Jochen Kitzbihler geschaffene Stele „Transversal“ auf der Mittelinsel der B 28 abgebaut und zunächst eingelagert. Sie muss wegen des Baus der Tramhaltestelle auf dem grünen Mittelstreifen der B 28 weichen und wird zu einem späteren Zeitpunkt Richtung Europabrücke wieder aufgebaut.

• Vom 7. bis 13. April 2016 werden die ersten Tramgleise auf der neuen Rheinbrücke verlegt.

• Am 22. April 2016 steht fest, dass das Maskottchen Trami heißt, das den Kehlerinnen und Kehler alles erläutern soll, was im Zusammenhang mit den Baustellen rund um die Tram steht. Erfunden hat Trami die Straßburger Agentur Carré blanc, die der Gemeinderat mit dem Baustellenmarketing beauftragt hat.

• Am 2. Mai 2016 wird der Busbahnhof auf den Läger-Parkplatz verlegt: Weil es durch die Grenzkontrollen am französischen Ende der Europabrücke und den Bau der Tramstrecke von der Rheinbrücke bis zum Bahnhof zu Verkehrsbehinderungen kommt, fahren die Busse den Bahnhof nicht mehr an.

• Am 9. Mai 2016 werden im Bereich der B 28 die Vorbereitungen für den Bau der Tramstrecke von der Rheinbrücke bis zur Haltestelle auf dem grünen Mittelstreifen vor dem Bahnhof getroffen. Damit auf dem Grünstreifen zwei Ausweichspuren eingerichtet werden können, müssen zwei Turns für den Verkehr geschlossen werden.

• Am 3. Juni 2016 wird der Verkehr in beide Richtungen auf die im Bereich des ehemals grünen Mittelstreifens angelegten provisorischen Spuren umgeleitet, das Verlegen der Tramgleise jetzt auch die B 28 erreicht. Der Geh- und Radweg, der vom Bahnhof auf die Nordseite der Europabrücke führt, wird endgültig geschlossen.

• Am 6. Juni 2016 gehen die Bauarbeiten für die Tramstrecke von der Rheinbrücke bis zur ersten Haltestelle vor dem Kehler Bahnhof in die zweite Phase. Ausfahrten aus der Hauptstraße und aus der Hafenstraße sind nicht mehr möglich.

• Am 14. Juni 2016 werden die ersten Gleise für die Tram von Straßburg nach Kehl auf der Rheinbrücke zusammengeschweißt.

• Am 22. Juni 2016 werden die ersten Tramgleise auf dem ehemaligen Kehler Zollhof zusammengeschweißt.

• Am 30. Juni 2016 ist die über das Vauban-Becken führende Citadelle-Brücke fast fertig: Die Stützen im Hafenbecken, die während der Montage der Brücke notwendig waren, konnten entfernt werden; die Gleise auf der Brücke wurden bereits verschweißt.

• Am 8., 15. und 22. Juli 2016 werden mit einem Stand beim Wochenmarkt Trambotschafter gesucht, die mit ihrem Gesicht für die grenzüberschreitende Tram werben möchten.

• Am 8. Juli 2016 geht es bei der gemeinsamen Sitzung der Gemeinderäte aus Straßburg und Kehl unter anderem um die Feste rund um die Tram sowie den Zuschuss des Eurodistrikts zur zweisprachigen Kommunikation über die grenzüberschreitende Tramlinie.

• Am 25. Juli 2016 beauftragt der Gemeinderat die Verwaltung, auf der Grundlage des von PwC vorgelegten Entwurfs und unter Beachtung des Verhandlungsstandes mit der CTS und der Eurométropole de Strasbourg den Öffentlichen Dienstleistungsauftrag der Stadt Kehl an die Technischen Dienste Kehl auszuarbeiten. Der Auftrag ist notwendig, damit die TDK die künftige Tramlinie auf Kehler Gemarkung betreiben und die Verkehrsinfrastruktur unterhalten können. Der Gemeinderat ermächtigt den OB, den Dienstleistungsauftrag an die TDK zu erteilen.

• Am 26. Juli 2016 beginnen am Fuße der Trambrücke die Arbeiter mit der Errichtung einer Stützwand, welche die Tramtrasse vom Zollhof-Areal abtrennt.

• Am 30. Juli 2016 lassen sich beim Fotoshooting in der Stadthalle 37 Menschen aus Straßburg und Kehl ablichten, um mit ihrem Gesicht fortan für die Tram zwischen Straßburg und Kehl zu werben.

• Am 3. August 2016 besucht Grünen-Landtagsabgeordneter Tomas Marwein OB Toni Vetrano im Rathaus und lobt den Fortschritt bei den Bauarbeiten für die Tram.

• Am 9. August 2016 ist die Hafenstraße wieder geöffnet; Ein- und Ausfahrt sind möglich. Außerdem wird der Verkehr auf der B 28 in beiden Richtungen von den provisorischen auf die endgültigen Fahrspuren verlegt.

• Am 15. September 2016 steht die Einigung über den künftigen grenzüberschreitenden Tramtarif: Unter der Leitung von Ministerialrat Markus Möller aus dem Stuttgarter Verkehrsministerium verständigen sich alle Partner – Eurométropole de Strasbourg, Stadt Kehl, CTS, TGO und Regierungspräsidium Freiburg – auf eine Kompromisslösung.

• Am 24. und 25. September 2016 feiern mit einem zweitägigen Fest Zehntausende Kehler und Straßburger die neue Trambrücke über den Rhein und die mit der Ankunft der Tram verbundenen Veränderungen im ehemaligen Coop-Areal. Auf dem ehemaligen Kehler Zollhof werden rund 1500 Menschen beim deutsch-französischen Baustellen-Picknick bewirtet.

• Am 26. September 2016 hat die Tram ihren eigenen Sekt: Bei der Tourist-Information sind 500 Pikkolo-Fläschchen mit der Trambrücke bei Sonnenuntergang auf dem Etikett zu erwerben.

• Am 3. Oktober 2016 trifft die erste Tram der neuen Serie, die auch auf deutschem Territorium fahren darf, auf zwei Schwertransportern am Sitz der CTS in Cronenbourg ein. Das neue Modell kann 288 Passagiere aufnehmen, 18 mehr als die derzeit fahrenden Citadis-Züge.

• Am 14. Oktober 2016 werden auf dem Läger Wartehallen montiert, weil der Busbahnhof für die Zeit der Trambauarbeiten dorthin verlegt werden musste. Die Busse der grenzüberschreitenden Linie 21 können aufgrund der Umgestaltung des Stadteingangs nicht mehr in der Hauptstraße halten, sondern müssen in die Friedensstraße ausweichen.

• Am 18. Oktober 2016 stehen die beiden ersten Fahrleitungsmasten auf der Trambrücke über den Rhein; der Gleisbau auf dem ehemaligen Grünstreifen in der Mitte der B 28 schreitet zügig voran.
AmAmAm 14. Oktober
• Am 19. Oktober 2016 beschließt der Gemeinderat das Nahverkehrskonzept mit einem Umfang von rund 1,2 Millionen Euro, die für das Busnetz ausgegeben werden sollen, das die Ortschaften mit der Kernstadt verbindet und auch den Stadtverkehr in der Kernstadt verbessert. Umgesetzt wird das Nahverkehrskonzept, wenn die Tram bis zum Rathaus fährt.

• Am 24. Oktober 2016 werden die ersten Großflächenplakate der Trambotschafter aufgehängt.

• Vom 7. bis 11. November 2016 wird eine Weiche für die Tram auf dem Mittelstreifen der B 28 auf Höhe des Bahnhofs abgeladen, verschweißt und einbetoniert.

• Am 22. November 2016 werden die ersten Fahrleitungsmasten für die Tram auf der Mittelinsel der B 28 aufgestellt.

• Am 25. November 2016 stimmt der Rat der Eurométropole der grenzüberschreitenden Tarifregelung für die Tramlinie D zu.

• Nachdem das Baurecht für die gesamte Tramstrecke auf Kehler Gemarkung vorliegt, kann von der Stadt Kehl der Zuschuss für die bereits erfolgten Ausgaben angefordert werden. Für die erste Tranche – Bauarbeiten im Wert von 13,897 Millionen Euro – erhält die Stadt am 25. November 2016  9,7 Millionen Euro von Bund und Land, also die höchst mögliche Summe.

• Am 1. Dezember 2016 ist der Planfeststellungsbeschluss für den zweiten Bauabschnitt der Tram, also für die Strecke vom Bahnhof bis zum Rathaus, rechtskräftig und kann nicht mehr angefochten werden.

• Am 1. Dezember 2016 beschließt der Eurodistrikt, die künstlerische Gestaltung von zwölf Tramzügen neu auszuschreiben, weil das von der Jury vorgelegte Ergebnis die Räte nicht zufriedenstellt. Auch das Banner am Kehler Bahnhofsgebäude, das zur Einweihung der Tramlinie aufgehängt und vom Eurodistrikt finanziert werden sollte, wird abgelehnt.

• Am 5. Dezember 2016 wird auf der Trambrücke über den Rhein der Vertrag über den Kooperationstarif für die neue Trambrücke von allen Partnern unterzeichnet.

• Weil die Fahrbahndecke auf der Nordseite der B 28 vom 12. Dezember bis 16. Dezember 2016 erneuert wird, sind die Fahrspuren in Richtung Frankreich gesperrt. Eine neue Deckschicht muss her, weil die alte Fahrbahndecke im Rahmen der Trambauarbeiten an mehreren Stellen aufgebrochen wurde und weil sie ihre Nutzungsdauer mit einem Alter von mehr als zehn Jahren ohnehin erreicht hat. Der Verkehr wird auf die Südseite der Bundesstraße verlegt, wo er in beide Richtungen einspurig verläuft.

• Am 10. Januar 2017 befahren die ersten Tramzüge – in Schrittgeschwindigkeit und ohne Passagiere – testweise die Strecke zwischen der Straßburger Haltestelle Aristide Briand und der Trambrücke über den Rhein. Es wird unter anderem geprüft, ob die Stromversorgung der Straßenbahn über die Oberleitungen reibungslos funktioniert und ob der Abstand der Züge zum Bahnsteig an den Haltestellen ausreicht. 

• Nach der erfolgreichen ersten Testfahrt am 10. Januar rollt die Tram am 3. Februar 2017 ein weiteres Mal – in diesem Fall jedoch auch auf deutscher Seite und bis zum Kehler Bahnhof, der vorläufigen Endstation der Tramlinie D. Dabei wird geprüft, ob die Stromversorgung der Straßenbahn über die Oberleitungen reibungslos funktioniert und ob der Abstand der Züge zum Bahnsteig an den Haltestellen ausreicht.

• Gleich vier Tramzüge, einer davon beladen mit Wassersäcken mit einem Gewicht von zehn Tonnen, fahren am 14. Februar 2017 für einen Belastungstest auf die Citadelle-Brücke. Dabei wird geprüft, wie sich das Bauwerk unter einer solchen Last verformt und welchen Einfluss Gewicht auf die Brücke ausübt. Bei einem dynamischen Test wird zudem überprüft, ob sich das Bauwerk bewegt, wenn ein mit 10 Tonnen beladenes Fahrzeug darauf bremst.

• Mit sechs Tramzügen testet die CTS am 15. Februar 2017 die neu errichtete, 290 Meter lange Rheinbrücke. Wie schon am 14. Februar, ist ein Citadis-Triebzug mit 10 Tonnen Wassersäcken beladen. Alle Messungen, die die Durchbiegung und Verwindung der zweibogigen Brückenkonstruktion überprüfen, verlaufen erfolgreich.

• Am 28. April 2017 ist es soweit: Die Tramlinie D meistert ihre Jungfernfahrt von Straßburg nach Kehl. Zum ersten Mal befördert sie Fahrgäste über den Rhein. Unter den rund 400 geladenen Gästen, die mitfahren, sind auch Kanzleramtsminister Peter Altmaier und Winfried Hermann, Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg.

• Zehntausende feiern die Ankunft der Tram in Kehl am 29. und 30. April 2017. Die Städte Straßburg und Kehl haben für das grenzübergreifende Fest ein umfassendes Programm an den neuen Haltestellen zusammengestellt. Allein am Sonntag nutzen mehr als 110 000 Menschen die Möglichkeit, mit der Tram über den Rhein zu fahren. Das Tramfest dürfte das größte Fest sein, das die Stadt Kehl je gesehen hat.

• Bilanz nach dem ersten Monat: Im Durchschnitt steigen 8200 Fahrgäste in die Tram nach Straßburg.

• Mit der Baustelleneinrichtung und den ersten Arbeiten zum Abbau der Fahrbahnteiler auf der B 28 beginnen die Arbeiten am 20. Juni 2017 am zweiten Bauabschnitt der Tram.

• Die Citadelle-Brücke, das zweite Brückenbauwerk auf der Verlängerung der Tramlinie D nach Kehl, erhält am 28. August 2017 einen Namenszusatz: Als „Pont Citadelle-André-Bord“ erinnert sie an den 2013 verstorbenen ehemaligen Résistance-Kämpfer, französischen Minister, Generalrats- und Regionalratspräsidenten, der sich sehr für die deutsch-französische Aussöhnung und Freundschaft eingesetzt hat.

• Die Großbaustelle für die Tramtrasse vom Bahnhof bis zum Rathaus geht am 29. September 2017 in die zweite Phase.

 

Flüchtlingshilfe Kehl

Daten und Fakten zum Thema Flüchtlinge in Kehl sowie Informationen für ehrenamtliche Helfer sind auf der Internetpräsenz www.fluechtlingshilfe.kehl.de zusammengestellt.

Familienbörse

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Termine

  • Repair-Café

    Wer ein defektes Elektrogerät, ein Kleidungsstück mit einer aufgerissenen Naht oder einen anderen reparaturbedürftigen Gegenstand hat, ist am Samstag, 18. November, zum Kehler Repair-Café in die Wilhelmschule eingeladen. mehr...

  • Gedenkstunde zum Volkstrauertag

    Oberbürgermeister Toni Vetrano wird am Sonntag, 19. November, auf dem Ehrenfriedhof die Gedenkrede zum Volkstrauertag halten. Die Gedenkfeier beginnt um 11 Uhr mit der feierlichen Kranzniederlegung auf dem städtischen Friedhof. mehr...

  • Nikolausstiefel-Aktion der Kehler Einzelhändler

    Der Nikolaus besucht Kehl am Mittwoch, 6. Dezember, und füllt die Stiefel von Kindern bis zu zwölf Jahren mit allerlei Leckereien und Überraschungen. mehr...

  • Sperrung Radweg Kinzigallee

    In der Kinzigallee bleibt der Geh- und Radweg zwischen den Einmündungen zur Pfarrgasse und zum Kahllachweg auf einer Länge von rund 60 Metern weiterhin voll gesperrt. mehr...

  • Kostenfreie Energieberatung für Kehler Hausbesitzer

    Die Ortenauer Energieagentur bietet am Donnerstag, 23. November, wieder eine kostenfreie Energie-Erstberatung für Kehler Hausbesitzer an. Informiert wird unter anderem über energieeffiziente Heizungsanlagen. mehr...

  • Bereich Ordnungswesen geschlossen

    Aufgrund einer Fortbildung bleibt der Bereich Ordnungswesen am Mittwoch, 22. November, geschlossen. mehr...

  • Sperrung Graudenzer Straße und Stahlwerkbrücke

    Die Graudenzer Straße wird von Dienstag, 21. November, bis Freitag, 15. Dezember, ab Höhe der Bremenwörtstraße bis zur Stahlwerkbrücke voll gesperrt. mehr...

  • Anmeldung zur Freizeitbörse

    Für die Freizeitbörse in der Stadthalle am 3. März 2018 können sich Vereine, Kirchen, soziale Einrichtungen und weitere Anbieter von Freizeitaktivitäten noch bis 15. Dezember anmelden. mehr...

  • Beratungsangebot Frauen und Beruf

    Die „Kontaktstelle Frau und Beruf – Südlicher Oberrhein“ bietet in Kooperation mit der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungs- GmbH Kehl am Donnerstag, 23. November, einen Beratungstermin für Frauen an, die Fragen zum Beruflseben haben. mehr...

  • Sperrung Großherzog-Friedrich-Straße

    Wegen des Einbaus der Deckschicht ist das Einfahren in die Großherzog-Friedrich-Straße von der Rheinstraße aus kommend von Montag, 6. November, bis Mittwoch, 22. November, nicht möglich. mehr...

  • Sperrung im „Mättel“

    Für den Endausbau der Verkehrsflächen muss die Fahrbahn im Neubaugebiet „Mättel“ im Bereich zwischen dem Lindenweg und dem Eschenweg gesperrt werden. mehr...

  • Verkürzte Öffnungszeiten in der Mediathek

    Die Öffnungszeiten der Mediathek müssen wegen personeller Umstrukturierungen ab Dienstag, 24. Oktober, bis auf Weiteres eingeschränkt werden. mehr...

  • Sperrung Hubmattstraße

    Die Hubmattstraße wird zwischen den Einmündungen zur Rottstraße und zum Ruhesteinweg von Montag, 16. Oktober, bis Freitag, 22. Dezember, voll gesperrt. mehr...

  • Gemeindeverbindungsweg gesperrt

    Der Verbindungsweg zwischen Hohnhurst und Hesselhurst wird auf Höhe der Brücke über den Endinger Kanal von Montag, 11. September, bis Mittwoch, 31. Dezember, voll gesperrt. mehr...

  • Oberländerstraße weiterhin Einbahnstraße

    Die Einbahnregelung in der Oberländerstraße zwischen dem KT-Parkplatz und dem Anwesen mit der Hausnummer 3 bleibt noch bis Ende Januar 2018 bestehen. mehr...

 
 

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