Sundheimer Grund bekommt Streuwiese zurück

Mit dem Sundheimer Grund verfügt die Stadt Kehl über ein wertvolles Natur- und Landschaftsschutzgebiet, das aber in einigen Bereichen in den vergangenen Jahren sich selber überlassen war. Durch Rodungen sollen Flächen nun in das zurückverwandelt werden, was sie einmal waren: artenreiche, wertvolle Streu- und Orchideenwiesen.

1991 wurde der Sundheimer Grund zum Schutzgebiet erklärt - eigentlich hätte das Regierungspräsidium Freiburg in der Folge einen entsprechenden Pflege- und Entwicklungsplan aufstellen müssen. Weil es dazu aber aus verschiedenen Gründen nicht gekommen ist, blieben bestimmte Bereiche sich selber überlassen - aus Wiesen mit reichem Orchideenbestand wurden regelrechte Waldflächen. Doch das soll sich jetzt ändern: Das Regierungspräsidium Freiburg hat inzwischen das Büro Bresch Henne Mühlinghaus damit beauftragt, sich um die Natur- und Landschaftsschutzgebiete im Ortenaukreis zu kümmern.

Sundheimer Grund

Die erste Maßnahme in Kehl sind die Rodungen im Gewann Helle Hodt, die am Montag beginnen werden: Auf einer Fläche im Naturschutzgebiet direkt am Altrheinarm im Sundheimer Grund werden Bäume und Sträucher komplett entfernt. Anschließend werden die Landschaftsplaner Heumulchsaat auf der Fläche ausbringen. Durch die darin enthaltenen Samen werden die ursprünglich auf der Streuwiese vorhandenen Pflanzen wieder angesiedelt, ist sich Sabine Wörner, Umweltreferentin der Stadt Kehl, sicher.
Bevor die eigentlichen Rodungen im Bereich zwischen Altrheinarm und Weg beginnen, hatte die Stadt den bisherigen Pächtern der Parzellen die Möglichkeit eingeräumt, Holz für den Eigenbedarf zu schlagen - eine Chance, die rege genutzt wurde. Künftig werden die Flächen links des Weges nicht mehr Teil der verpachteten Grundstücke auf der gegenüberliegenden Wegseite sein; die Streuwiese wird von jetzt an im Auftrag des Regierungspräsidiums gepflegt.

Sundheimer Grund2

Am anderen Ufer des Altrheinarmes werden die Kopfweiden stark beschnitten, im Fachjargon heißt das: auf den Stock gesetzt. Diese Maßnahme, erläutert Sabine Wörner, ist notwendig, um die Weiden langfristig zu erhalten. Weil die Gehölze über Jahre hinweg nicht geschnitten wurden, haben sie so große und dicke Äste ausgebildet, dass diese zum Umkippen der Weiden führen können.

Sundheimer Grund3

02.02.2012

 

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