Tram bis zum Rathaus förderfähig – Bahnhofsvariante vom Tisch

Die Verlängerung der Straßburger Tramlinie D nach Kehl ist in der Variante bis zum Kehler Rathaus förderfähig; wäre am Bahnhof Endstation, könnte die Stadt Kehl dafür keine Zuschüsse beantragen. Das ist das Ergebnis eines Arbeitsgesprächs, das Oberbürgermeister Günther Petry und Baubürgermeister Harald Krapp mit Mitarbeitern des Büros geführt haben, die für die Stadt Kehl die so genannte Standardisierte Bewertung erarbeiten.

Tram vor dem Kehler Bahnhof (Fotomontage TTK)

Voraussetzung dafür, dass die Tram von Straßburg nach Kehl von Bund und Land gefördert werden kann, ist ein Kosten-Nutzen-Indikator, der über eins liegt. Dieser Indikator wird über ein höchst kompliziertes Rechenmodell ermittelt, das für Straßenbahnprojekte in der gesamten Republik in gleicher Weise angewendet wird. Zugrunde gelegt werden dabei neben Verkehrs- und Einwohnerzahlen, Zahl und Lage von Arbeitsplätzen, Baukosten und Umweltauswirkungen auch Prognosen über Unfallhäufigkeiten und viele weitere Daten.
Für die Variante, dass die Straßburger Tram bis zum Kehler Rathaus fährt, hat das Büro einen Kosten-Nutzen-Indikator entwickelt, der in der Größenordnung von 1,2 liegt – die Feinsteuerung erfolgt bis zum Dezember, wird aber keine wesentlichen Veränderungen mehr bringen. Das bedeutet, dass die Stadt Kehl für die Tramstrecke von der Mitte des Rheins bis zum Rathaus, einen Zuschussantrag stellen kann, wenn der Gemeinderat einen entsprechenden Beschluss fasst. Wäre vor dem Kehler Bahnhof Endstation der Tram, käme lediglich ein Kosten-Nutzen-Indikator von 0,45 heraus – ein Ergebnis, das eine Förderung des Projektes ausschließt.
In der öffentlichen Sitzung des Technischen Ausschusses am 12. Dezember, deren Beginn auf 16 Uhr vorverlegt wird, werden die Mitarbeiter des Büros die Standardisierte Bewertung und ihre – dann genauen – Ergebnisse vorstellen und erklären, warum die Bahnhofs-Variante so viel schlechter abschneidet als die Fortführung der Tram bis zum Rathaus.

15.11.2012

 

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