Land sichert Zuschüsse für Tram nach Kehl zu

„Die Finanzierung des Landesteils an dem wichtigen deutsch-französischen Straßenbahnprojekt zwischen Straßburg und Kehl ist gesichert.“ Das haben die Fraktionsvorsitzenden von Grünen und SPD im Land, Edith Sitzmann und Claus Schmiedel, in einer am Freitagmittag verschickten Pressemitteilung erklärt. Das Land stellt bis zu neun Millionen Euro bereit und sichert damit die Kofinanzierung des Förderprogrammes des Bundes und der Europäischen Union ab. Oberbürgermeister Dr. Günther Petry freute sich sehr über die Botschaft aus Stuttgart: „Das ist eine gute Nachricht.“

Die Stadt habe in den vergangenen Monaten viele Kontakte mit den zuständigen Stellen des Landes und mit den Regierungsfraktionen gehabt, um die Förderung der Tram zu erreichen, erklärte OB Petry. „Ich danke den Ministern Winfried Hermann, Peter Friedrich und Nils Schmid sowie den Regierungsfraktionen und deren Vorsitzenden Edith Sitzmann und Claus Schmiedel.“ Damit könne nun der Baubeschluss für die Tram im Kehler Gemeinderat gegen Ende des Jahres vorbereitet werden.
Die offizielle Entscheidung über die Fördermittelzusage wird die Landesregierung am Dienstag treffen – nach der Pressemitteilung der beiden Regierungsfraktionen gilt das jedoch als Formsache. „Wegen der besonderen Bedeutung der Tram über die Grenze nach Frankreich haben wir uns dafür stark gemacht, dass die erforderlichen Landesmittel fließen“, stellen Claus Schmiedel und Edith Sitzmann in ihrer Verlautbarung klar. Das Land sichert eine Kofinanzierung des deutschen Teils der Verlängerung der Straßburger Tramlinie D von der heutigen Endhaltestelle Aristide Briand bis zum Kehler Rathaus bis zu einer Höhe von maximal neun Millionen Euro zu und macht damit den Weg frei für eine Aufnahme des Tramprojekts in das Förderprogramm des Bundes.
Vom Bund erhofft sich die Stadt bis zu 60 Prozent der förderfähigen Kosten für die Tramstrecke von der Mitte des Rheins bis zum Rathaus sowie für die Trambrücke über den Rhein. Der Anteil des Landes beträgt weitere 20 Prozent dieser Kosten. Die Europäische Union fördert die Trambrücke über den Rhein mit zwei Millionen Euro aus dem Interreg-Programm. Der Eigenanteil der Stadt Kehl läge damit nach aktuellen Berechnungen bei 13,3 Millionen Euro.

Tram

19.07.2013

 

Flüchtlingshilfe Kehl

Daten und Fakten zum Thema Flüchtlinge in Kehl sowie Informationen für ehrenamtliche Helfer sind auf der neuen Internetpräsenz www.fluechtlingshilfe.kehl.de zusammengestellt.

Familienbörse

Wer Familien von der anderen Rheinseite kennenlernen möchte, findet hier Kontakte.

Termine

 
 

Stadtverwaltung Kehl · Hauptstraße 85 · 77694 Kehl · Tel.: 07851 88-0 · Fax: 07851 88-1102 · info@stadt-kehl.de