800 Kehler Grundschüler laufen für Altersgenossen mit Behinderungen

Mit „Bravo“-Rufen und jeder Menge Applaus sind rund 800 Kehler Grundschülerinnen und Grundschüler am Montagmorgen vor dem UFO im Rheinvorland empfangen worden: Im Rahmen der Aktion „Kilomètre Solidarité“ legten sie im Laufschritt eine grenzüberschreitende Strecke durch den Garten der zwei Ufer zurück, um anderen Kindern zu helfen: Pro gelaufenen Kilometer zahlt die Stadt Kehl 20 Cent – das gesammelte Geld kommt diesmal zwei Einrichtungen in Lahr und in Illkirch zugute, die Kinder mit Behinderungen unterstützen.

Laufend und springend überquerten die Erst- bis Viertklässler am sonnigen Montagmorgen im Eiltempo die Passerelle. Je nach Alter legten die Schüler der Falkenhausenschule, der Josef-Guggenmos-Schule, der Grundschule Sundheim, der Albert-Schweitzer-Schule, der Grundschule Kork-Neumühl und des Kindergartens Kreuzmatt zwischen 1,5 und 2 Kilometer durch den deutsch-französischen Park zurück.

Die jungen Sportler überquerten die Passerelle

Entlang der gesamten Strecke fotografierten und filmten Eltern die Leistung ihrer Kinder, während Schulsanitäter darauf achteten, dass die Anstrengung allen Läuferinnen und Läufern gut bekam. Anschließend erwartete die jungen Sportler eine Erfrischung mit Getränken, Bananen und Müsliriegeln vor dem Haus der Jugend. Die Jungen und Mädchen aus der Söllingschule und dem Kindergarten Vogesenallee nehmen an einem anderen Termin ebenfalls an der Aktion teil.

Fast geschafft: Endspurt auf der deutschen Rheinseite.

Am Dienstag, 16. Mai, sind dann rund 4 300 Fünftklässler aller Schularten aus dem gesamten Eurodistrikt Straßburg-Ortenau an der Reihe: Auch sie laufen im Rahmen von „Kilomètre Solidarité“ im Garten der zwei Ufer für ihre Altersgenossen mit Behinderungen.

Mit Applaus und „Bravo“-Rufen wurden die Kinder im Ziel empfangen.

Info:
Die Aktion „Kilomètre Solidarité“, die in Straßburg seit 1992 organisiert wird, findet seit 2006 mit der Beteiligung der Stadt Kehl und seit 2007 auf der Ebene des Eurodistrikts statt. Das Geld, das die Kinder erlaufen, wird zu gleichen Teilen an französische und deutsche Einrichtungen gespendet, die sich um kranke oder behinderte Kinder kümmern. Die deutsche Einrichtung „Das Dinglinger Haus“ in Lahr ist ein Kinder- und Jugendhilfezentrum mit einem Sprachheilzentrum, das rund 200 Kinder und Jugendliche in stationärer oder teilstationärer Form begleitet. Der französische Verein „Nouvel Envol“ in Illkirch nutzt die Spende, um Kindern mit Behinderungen Zugang zu Freizeit, Sport und Kultur zu ermöglichen.

15.05.2017

 

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