Zwischenbilanz der Aktion „Stadtradeln“: 20 600 Kilometer zurückgelegt, 2900 Kilogramm Kohlendioxid gespart

Wer sammelt innerhalb von drei Wochen die meisten Fahrradkilometer? Beim Stadtradeln treten noch bis Freitag, 9. Juni, 161 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Wohnsitz oder Arbeitsort in Kehl kräftig in die Pedale. Wer am Ende alleine, im Team oder als Schulklasse die längste Strecke auf dem Rad zurückgelegt hat, bekommt einen Preis.

Mehr als 560 Kommunen in ganz Deutschland beteiligen sich an der Kampagne „Stadtradeln", die den Radverkehr fördern und dem Klimaschutz dienen soll. Den Aktionszeitraum können die Kommunen selbst bestimmen, nur die Dauer von drei Wochen ist vorgeschrieben. Wie viele Menschen mitradeln, variiert auch. Generell gilt: Alle mit dem Fahrrad zurückgelegten Kilometer, ob nun privat oder beruflich, zählen. Die Teilnehmer können sie online auf der Internetseite www.stadtradeln.de/kehl/ in ihr Fahrtenbuch eintragen, wenn sie sich dort anmelden. Alternativ haben sie die Möglichkeit, ihre zurückgelegten Kilometer in Papierform zu dokumentieren und bei der Stadtverwaltung einzureichen.
Die 161 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Stadtradel-Aktion in Kehl haben sich in 25 Teams gruppiert, darunter sind Schulen, Unternehmen, Privatpersonen und die Stadtverwaltung selbst. 20 673 Kilometer haben alle Stadtradler zusammen an Tag elf der Aktion bereits zurückgelegt – das entspricht der 0,52-fachen Länge des Äquators. Den Streckenrekord unter den Gruppen in Kehl hält derzeit das Team der Stadtverwaltung mit 3673 Kilometern. Die beiden fleißigsten Radler im Team sind 709 und 691 Kilometer gefahren - das sind im Durchschnitt mehr als 60 Kilometer pro Tag.
Platz zwei in der Teamwertung belegt die Gruppe "Schwer im Verkehr", die am Tag elf der Aktion insgesamt 3237 Kilometer gesammelt hat. In der relativen Wertung, welche auch die Anzahl der Mitglieder einer Gruppe berücksichtigt und nicht nur die absolute Zahl der zurückgelegten Kilometer, führt „Schwer im Verkehr" das Feld jedoch an: Jeder der 13 Radler hat im Durchschnitt rund 250 Kilometer zurückgelegt - im 21-köpfigen Stadtverwaltungsteam liegt der Durchschnitt bei 175 Kilometer pro Person (Stand: Dienstag, 30. Mai, 16 Uhr).
Mit jedem Kilometer, den die Teilnehmer mit dem Rad anstatt mit dem Auto gefahren sind, konnten CO2-Emmissionen vermieden werden: Bei einer Gesamtstrecke von rund 20 600 Kilometern kommen die Kehler so auf insgesamt 2930 Kilogramm eingespartes CO2.

Beteiligt sich auch am Stadtradeln: Marylin Hotz aus Kehl.zoom

Ziel der Stadtradel-Aktion, die der Verein Klima-Bündnis organisiert, ist aber auch die Entdeckung von Schwachstellen in den Radverkehrsnetzen der teilnehmenden Kommunen. Möglich macht dies die Online-Plattform „RADar!“, über welche die Radlerinnen und Radler im Aktionszeitraum Schäden an Radwegen oder etwa Lücken im Netz melden können. In Kehl sind über „RADar!“ bereits 34 Meldungen eingegangen, wie Klimaschutzmanagerin Lea Unterreiner berichtet, die die Stadtradel-Kampagne vonseiten der Stadt koordiniert. So wurde etwa mitgeteilt, dass im Industriegebiet in Auenheim ein Radweg fehle, dass Radfahrer in der engen und viel befahrenen Pfarrgasse von Autos abgedrängt würden oder dass der Kreisverkehr in der Elsässer Straße in Kork zu gefährlich für Radfahrer sei. Wer RADar! nutzen möchte, registriert sich im Internet über www.radar-online.net/kehl oder lädt sich die App auf sein Smartphone. Die kostenfreie App erfasst den Standort der Radler automatisch, so dass die Meldung einer Schwachstelle noch einfacher möglich ist.
Wer sich noch für das Stadtradeln anmelden möchte, kann dies unter www.stadtradeln.de/kehl/ tun. Im Rahmen der Aktion werden auch geführte Radtouren angeboten: Die nächste startet am Freitag, 2. Juni, um 16 Uhr an der Tourist-Information in der Rheinstraße 77. Auf der 20 Kilometer langen Tour durch Kehl und die Rheinauen vermittelt Gästeführerin Brigitte Michel einen Einblick in die Kehler Stadtgeschichte und in die Geschichte der Brücken zwischen Straßburg und Kehl.
Bei einem grenzüberschreitenden Radausflug am Montag, 5. Juni, trifft Historisches auf Futuristisches. Die 25 Kilometer lange Tour startet um 14 Uhr an der Tourist-Information und führt die Teilnehmer über zum Teil ganz neue Brücken und Radwege nach Straßburg. Gästeführerin Irmi Dillenbourg zeigt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern versteckte Ecken, lauschige Plätze und ungewöhnliche Aussichten. Dabei kann sie so manche spannende Hintergrundgeschichte erzählen. Beide Touren sind auf eine Teilnehmerzahl von 20 Personen begrenzt.
Am letzten Tag der Stadtradel-Aktion, am Freitag, 9. Juni, findet um 18 Uhr eine 20-Kilometer-Tour zu den Anlagen der Bürgerenergiegenossenschaft Kehl statt. Dabei können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die Möglichkeiten des Klimaschutzes durch Bürgerinvestitionen informieren. Treffpunkt ist am Bahnhofsvorplatz in Kehl.

30.05.2017

 

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