Erste Bilanz: Tram wird sehr gut angenommen

Erste – noch auf Hochrechnungen beruhende – Zahlen bestätigen, was Beobachter der Tram seit der Inbetriebnahme Ende April feststellen: Die Tramzüge, die an der Haltestelle Kehl Bahnhof abfahren oder ankommen, sind in der Regel gut gefüllt – die grenzüberschreitende Tram wird sehr gut angenommen. Dass an der Haltestelle Kehl Bahnhof im ersten Betriebsmonat 8200 Fahrgäste pro Tag ihr Ticket entwertet haben, werten die Straßburger Verkehrsbetriebe CTS als „sehr, sehr gutes Ergebnis“ für die Verlängerung einer Tramlinie. Sehr gut nachgefragt wurden auch die kostenlosen, wieder aufladbaren Plastik-Tramfahrkarten in der Tourist-Information: Sie waren nach einer guten Woche bereits weg.

150 Badgeos, die bereits mit zehn Einzelfahrten aufgeladen waren, hatte die Tourist-Information zum Preis von 13,20 Euro verkauft – das Badgeo, das am Ticketautomaten jederzeit wieder mit Fahrkarten bestückt werden kann, gab es zur Einführung als kostenlose Dreingabe. Die Aktion war ein voller Erfolg: Nach acht Tagen waren die Badgeos bereits vergriffen. Noch zu haben sind etwa 50 Badgeos, die mit zehn Tramfahrkarten zum reduzierten Preis aufgeladen sind; mit ihnen können Kinder bis zu einem Alter von elf Jahren oder Senioren ab 65 Jahren die Tram nutzen.

Im ersten Monat nach der Inbetriebnahme der Tram über den Rhein haben im Durchschnitt täglich 8200 Fahrgäste an der Haltestelle Kehl Bahnhof ihr Tramticket entwertet, um nach Straßburg zu fahren.zoom

Inzwischen hat die Tourist-Information auch wieder Badgeos mit zehn Tickets zum Normaltarif vorrätig, allerdings müssen die Käufer jetzt für das Badgeo einmalig zwei Euro bezahlen (insgesamt also 15.20 Euro). Der Kauf der Plastikkarte im Checkkartenformat lohnt auf jeden Fall: Wer sich einen Zehner-Fahrkartenblock drauf lädt, bezahlt für eine Fahrt nach Straßburg nur noch 1,32 Euro (anstatt 1,70 Euro für das papierene Einzelticket); wer das Badgeo gleich mit 30 Fahrkarten bestückt, fährt für 1,27 Euro und leistet gleichzeitig einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Zum einen müssen weniger Papiertickets mit Magnetstreifen aufwendig hergestellt werden, zum anderen reduziert sich die Menge der weggeworfenen Fahrkarten.
Für Bagdeo-Nutzer entfällt auch die eventuelle Wartezeit am Ticketautomaten: Sie halten ihre Plastikkarte nur an die Entwertungssäule und können sofort in die Tram steigen. Im Fenster der Säule wird jedes Mal angezeigt, wie viele Fahrten auf dem Badgeo noch aufgeladen sind.
Im ersten Monat nach der Inbetriebnahme der Tram über den Rhein haben im Durchschnitt täglich 8200 Fahrgäste an der Haltestelle Kehl Bahnhof ihr Tramticket entwertet, um nach Straßburg zu fahren (nicht mitgerechnet sind hier freilich die Fahrgäste vom Eröffnungswochenende, an dem die Tramlinie D kostenlos genutzt werden konnte). In den Vormittagsstunden war die Tram weniger stark frequentiert als an Nachmittagen. Während von Montag bis Freitag im Durchschnitt 6000 bis 8000 Fahrgäste registriert wurden, waren es an Samstagen jeweils mehr als 10000. Das Gleiche galt am verkaufsoffenen Sonntag beim Messdi oder am Himmelfahrtstag.
Aus Sicht der CTS handelt es sich dabei um ein „sehr, sehr gutes Ergebnis“ im ersten Monat nach der Verlängerung einer Tramlinie. Erwartet werden auf der Linie D längerfristig durchschnittlich 9500 Fahrgäste pro Tag. Die Zahl von 8200 Passagieren im Tagesdurchschnitt ergibt sich aus den an den Säulen an der Haltestelle Kehl Bahnhof entwerteten Tickets plus der durchschnittlichen Zahl der Fahrgäste, die im CTS-Gebiet ohne Ticket unterwegs sind. Nicht in vollem Umfang berücksichtigt sind dabei, die aufgrund von Anfangsproblemen sehr langen Ausfallzeiten des Kehler Fahrkartenautomaten.

06.06.2017

 

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