Zweiter Bauabschnitt für die Tram hat begonnen

Der Bau des zweiten Abschnitts der Tramstrecke auf Kehler Gemarkung hat begonnen: Auf der B 28 läuft der Abbau der Fahrbahn-Mitteltrennung zwischen der Einmündung Carl-Benz-Straße und der Geiger-Kreuzung. Im Zuge des Abbaus der Fahrbahnteiler kann es bis zum 7. Juli zu abschnittsweisen Teilsperrungen jeweils einer Fahrspur auf der B 28 kommen. Weil die Ampelsteuerung optimiert werden konnte, bleiben sowohl an der Läger-Kreuzung als auch an der Geiger-Kreuzung in dieser ersten Bauphase alle Abbiegebeziehungen möglich, also auch das Linksabbiegen.

Auf der gesamten Baustrecke wird ab Dienstag, 27. Juni, die provisorische Verkehrsführung für die erste Bauphase eingerichtet. Neben den zusätzlichen Schildern und Gelbmarkierungen werden an den beiden Baufeldern an der Kreuzung B 28 / Carl-Benz-Straße / Am Läger sowie vor dem Rathaus provisorische Signalanlagen aufgestellt. Von diesem Tag an werden die Großherzog-Friedrich-Straße zwischen Rheinstraße und Läger-Tangente (in Richtung B 28) und die Oberländerstraße (in Richtung Hauptstraße) zu Einbahnstraßen; die Hauptstraße ist noch von der Oberländerstraße in Richtung Fußgängerzone befahrbar. Dadurch entsteht eine Art großer Kreisverkehr; mit dieser Regelung wird quasi der Endzustand nach den Bauarbeiten in diesem Bereich vorweggenommen.

So stellt sich die Situation inklusive Verkehrsführung in der ersten Bauphase des zweiten Bauabschnitts der Tramstrecke in Kehl dar.zoom

In der Großherzog-Friedrich-Straße – im Abschnitt zwischen der Rheinstraße und der Läger-Tangente – wird dann mit der Verlegung der Wasser-, Abwasser- und Gasleitungen begonnen; die voraussichtlich bis Weihnachten andauern wird.
Für die Bushaltestellen vor dem Rathaus und vor der Buchhandlung Baumgärtner wird eine Ersatzhaltestelle in der Pfarrgasse Einmündung Hauptstraße eingerichtet. Die erste Bauphase wird voraussichtlich bis Mitte September andauern. Im darauffolgenden Bauabschnitt wird mit dem Gleisbau begonnen.

Begleitgremium eingerichtet


Um die Kehlerinnen und Kehler noch umfassender über die geplanten Bauphasen informieren zu können, wurde eigens für den zweiten Bauabschnitt der Tram ein Begleitgremium gegründet. An der Baustellenbegleitgruppe können sich Unternehmer, Betroffene sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger beteiligen, die bereit sind, als Multiplikatoren zu fungieren und Informationen an ihr Umfeld weiterzugeben. „Die Bürgerinnen und Bürger haben so die Gelegenheit, tiefgreifendere Informationen zu erhalten und diese auch zu hinterfragen“, erklärt Wirtschaftsförderin Fiona Härtel. Neben den Pressemitteilungen der Stadtverwaltung, den Informationen auf der Webseite und dem Kurznachrichtendienst Twitter der Stadt Kehl gebe es damit zusätzliche Multiplikatoren, welche die Kehlerinnen und Kehler über die Trambaustelle informierten.
Das erste Treffen des Begleitgremiums hat am Mittwoch, 14. Juni, in den Räumen der Wirtschaftsförderung in der Rheinstraße bereits stattgefunden. Fiona Härtel, Bianca Marzloff vom Baustellenmarketing und Gerlinde Ulrich vom Bereich Verkehrswesen stellten den Anwesenden die nächste Bauphase vor und beantworteten Fragen zur neuen Verkehrsführung und den erforderlichen Sperrungen.
Bei dem ersten Treffen des Begleitgremiums betonten die anwesenden Unternehmer und Bürgerinnen und Bürger, dass vor allem die Anbindung des Hafens und der südlichen Hauptstraße gewährleistet werden müsse. Außerdem solle überprüft werden, wie man bei extremen Rückstaus auf der B 28, wie sie beispielsweise an französischen Feiertagen oder am verkaufsoffenen Sonntag entstehen, vermeiden kann, dass die Querung der B 28 durch stehende Fahrzeuge im Kreuzungsbereich unmöglich wird. Verschiedene Lösungsansätze wurden diskutiert, einige werden von der Stadtverwaltung bereits geprüft.
„Wir müssen aber auch unser Fahrverhalten ändern und Knotenpunkte wie die Geiger-Kreuzung während der Bauzeit großräumig umfahren“, erklärte Fiona Härtel. Das hohe Verkehrsaufkommen an solchen Knotenpunkten zu reduzieren, sei eine Möglichkeit, wie extreme Rückstaus vermieden werden könnten. Wer beispielsweise aus Offenburg oder Willstätt nach Kehl fahren möchte, könne künftig die Ausfahrt bei Neumühl nehmen. Studenten könnten über die Vogesenallee zur Hochschule fahren, das Klinikum sei auch über die Ringstraße erreichbar. Aus diesem Grund würden neue Hinweisschilder angebracht werden, so dass Ortsunkundige und Kehler Autofahrer nicht mehr über die B 28 ins Zentrum geleitet werden und die Geiger-Kreuzung und die Innenstadt möglichst aussparen.

Wer Fragen zur Trambaustelle hat oder sich ebenfalls im Baustellenbegleitgremium einbringen möchte, kann sich per E-Mail an b.marzloff@stadt-kehl.de oder telefonisch unter 07851 881511 an Bianca Marzloff wenden. Sie hat ihr Büro in den Räumen der Wirtschaftsförderung im Gebäude der Tourist-Information (Rheinstraße 77) und hält sich wie schon während der heißen Phase des ersten Bauabschnitts bereit, die Fragen von Anwohnern, Einzelhändlern oder Unternehmern zu beantworten.

20.06.2017

 

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