Beste Teilnehmer des Wettbewerbs „Stadtradeln“
ausgezeichnet

50 210 Kilometer gefahren und dabei 7,13 Tonnen CO2 eingespart: Das ist die Bilanz der Aktion Stadtradeln in Kehl, bei der 218 Teilnehmerinnen und Teilnehmer drei Wochen lang für den Klimaschutz kräftig in die Pedale getreten haben. Die aktivsten Radlerinnen und Radler wurden am Donnerstag, 22. Juni, bei einer Abschlussveranstaltung im Zedernsaal der Stadthalle geehrt.

Insgesamt 18 Gruppen haben sich in Kehl am Stadtradeln beteiligt. Auszeichnungen in Form von Gutscheinen haben Klimaschutzmanagerin Lea Unterreiner und Baubürgermeister Harald Krapp an das beste Firmenteam, das Team mit den aktivsten Radlerinnen und Radlern, bestehend aus Privatleuten, die fahrradaktivste Schulklasse und die besten Radler in der Einzelwertung übergeben. Die restlichen Radlerinnen und Radlern konnten bei einer Verlosung Gutscheine für den Einkauf in Fahrradläden, für den Eintritt ins Schwimmbad und für den Besuch von Kulturveranstaltungen gewinnen.

Daumen hoch für sportliche Leistungen: die Besucherinnen und Besucher der Abschlussveranstaltung Stadtradeln.zoom

Über den ersten Platz unter den Teams, die aus Privatleuten bestehen, durfte sich die Gruppe „Schwer im Verkehr“ freuen. 474 Kilometer hatte jedes Teammitglied durchschnittlich im Wettbewerbszeitraum vom 20. Mai bis zum 9. Juni zurückgelegt. Gefolgt wurde „Schwer im Verkehr“ von der siebenköpfigen Gruppe „KT-Turn-RAD“ mit 436,9 Radkilometern pro Kopf und dem Familienteam „Zentraleuropäischer Fahrradclub Kehl“ (drei Mitglieder) mit 299,9 Kilometern pro Person. In der Kategorie „fahrradaktivstes Firmenteam“ gewann der Oberlin-Schulverbund mit 330 Kilometern pro Person, gefolgt von den „Badischen Stahlkochern“ mit 301 Kilometern pro Kopf. Den dritten Platz belegte das Team des Raiffeisen-Kraftfutterwerks (RKW) Kehl, in dem jeder Radler durchschnittlich 245 Kilometer gesammelt hat.
Neben den Firmen hatten sich auch zwei Schulklassen am Stadtradeln beteiligt: Die stärkste Leistung zeigte dabei die 9b der Tulla-Realschule mit 220 Kilometern pro Kopf. Konrektor und Klassenlehrer Erik Sander hatte 17 Schülerinnen und Schüler motivieren können, mitzumachen. Die Konkurrenten der Realschüler, die sechs Radlerinnen und Radler aus der Klasse 6b des Einstein-Gymnasiums, schafften es zwar nicht auf den ersten Platz, konnten aber mit 119 zurückgelegten Kilometern pro Kopf trotzdem stolz auf ihre Leistung sein.

Melissa Seel (links) und Alena Hemmler sind mit Klassenlehrer Erik Sander zur Abschlussveranstaltung gekommen, um den Preis für die beste Schulklasse entgegenzunehmen.zoom

Ganze 1555 Kilometer hat der Sieger in der Einzelwertung, Frank Wagner vom städtischen Betriebshof, innerhalb von drei Wochen zurückgelegt – das sind durchschnittlich 74 Kilometer pro Tag. Dicht auf den Fersen war dem Leiter des Bereichs Grünflächenmanagement dabei Heinz Eirich vom Team „Schwer im Verkehr“: Er belegte mit 1515 Kilometern den zweiten Platz. Auf den dritten Platz schaffte es Michael Spitznagel vom Team „KT Turn-RAD“ mit 1390 Kilometern.
Die Urkunde für die längste zurückgelegte Strecke als Team nahm Sarah Koschnicke vom Bereich Stadtplanung/Umwelt stellvertretend für das Team der Stadtverwaltung entgegen: Insgesamt 8203 Kilometer haben 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter innerhalb des Aktionszeitraums gesammelt.
„Ich finde es toll, dass so viele verschiedene Menschen mitgemacht haben – ob nun Rentner, Schüler, Radpendler, Ausflugs- oder Sportradler“, zeigte sich Baubürgermeister Harald Krapp bei der Abschlussveranstaltung zum Stadtradeln erfreut. Er bedankte sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, bei den Organisatoren der geführten Radtouren ihm Rahmen der Aktion und bei den Unternehmen, die die Preise für die fleißigsten Radler gesponsert haben. „Es lohnt sich, dass wir das nochmal machen“, sagte er.
In diesem Jahr nehmen bundesweit bislang 597 Kommunen mit insgesamt 97 410 Radlerinnen und Radlern an dem Wettbewerb Stadtradeln teil. Zusammen haben sie bisher fast 16,5 Millionen Fahrradkilometer gesammelt. Wie Kehl im Vergleich zu anderen Kommunen abschneidet, zeigt sich erst, wenn das Stadtradeln Ende September deutschlandweit abgeschlossen ist.

Die Zweit- und Drittplatzierten in der Einzelwertung: Heinz Eirich (links) und Michael Spitznagel (Mitte) freuen sich zusammen mit Baubürgermeister Harald Krapp über ihre Leistung.zoom

23.06.2017

 

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