Umleitungen sollen die Verkehrsknotenpunkte während des Baus der Tramstrecke entlasten

Mit Umleitungen für Autofahrer sollen die vom Bau der Tramstrecke vom Bahnhof bis zum Rathaus betroffenen Hauptverkehrsknotenpunkte entlastet werden: Auf dem Weg ins Stadtzentrum werden die Autofahrer künftig über die Ausfahrt bei Neumühl und die Vogesenallee geleitet – anstatt über die B 28 und die Vogesenallee. Die Umleitung wird von Dienstag, 27. Juni, an ausgeschildert. An der Kreuzung B 28 / Carl-Benz-Straße / Am Läger sowie vor dem Rathaus werden zudem provisorische Signalanlagen für die Bauzeit aufgestellt.

Im Zuge des zweiten Bauabschnitts der Tramerweiterung werden die B 28 auf dem Abschnitt vom Kehler Bahnhof bis zur Großherzog-Friedrich-Straße sowie die Großherzog-Friedrich-Straße auf dem Abschnitt von der B 28 bis zum Kehler Rathaus umgestaltet. Der Umbau findet in acht Bauphasen statt; gearbeitet wird immer an mehreren Baufeldern gleichzeitig. In der ersten Bauphase, die voraussichtlich bis Mitte September andauern wird, sind auf der gesamten Strecke zwischen Kehler Bahnhof bis zum Rathaus Straßensperrungen und Umleitungen erforderlich.
„Wir müssen unser Fahrverhalten ändern und Knotenpunkte wie die Geiger-Kreuzung während der Bauzeit großräumig umfahren“, appellierte Fiona Härtel beim vergangenen Treffen des Begleitgremiums der Trambaustelle, das aus interessierten Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmern und Betroffenen besteht. Das hohe Verkehrsaufkommen an solchen Knotenpunkten zu reduzieren, sei eine Möglichkeit, wie extreme Rückstaus vermieden werden könnten. Darum werden ab dem 27. Juni zusätzliche Hinweisschilder angebracht, so dass ortsunkundige Autofahrer von auswärts nicht mehr über die B 28 ins Zentrum geleitet werden und die Geiger-Kreuzung und die Innenstadt möglichst umfahren.
Wer beispielsweise aus Offenburg oder Willstätt nach Kehl fahren möchte, wird künftig über die Ausfahrt bei Neumühl geleitet. Das Zentrum, die Kehler Stadthalle, das Rathaus und das Klinikum können anschließend über die Vogesenallee und die Iringheimer Straße erreicht werden, die Hochschule über die Ringstraße und die Kinzigallee. Aus Richtung Süden, also von Goldscheuer/Marlen kommend, werden Autofahrer ebenfalls um die Hauptstraße und die B 28 herum geleitet und gelangen über die Ringstraße ins Zentrum.
Für Autofahrer, die von Straßburg kommen, besteht die Möglichkeit, über die Hauptstraße und die Rheinstraße ins Stadtzentrum zu gelangen.
Die Polizei und das Rathaus sind künftig über die Oberländerstraße erreichbar, die zur Einbahnstraße in Richtung Hauptstraße wird. Wer zur Stadthalle möchte, gelangt über die Goldscheuerstraße und die Friedrichstraße dort hin.
Mit der Baustelleneinrichtung werden zudem die bestehenden Ampelanlagen vor dem Kehler Rathaus und an der Kreuzung B 28 / Carl-Benz-Straße / Am Läger abgebaut und durch provisorische Baustellenampeln ersetzt. Fußgänger können die Hauptstraße weiterhin an der Einmündung zur Großherzog-Friedrich-Straße sowie an der Einmündung zur Herderstraße überqueren. Auch die Großherzog-Friedrich-Straße kann während der Bauphase an der Einmündung zur Hauptstraße wie gewohnt überquert werden.

Wer Fragen zur Trambaustelle hat oder sich ebenfalls im Baustellenbegleitgremium einbringen möchte, kann sich per E-Mail an b.marzloff@stadt-kehl.de oder telefonisch unter 07851 881511 an Bianca Marzloff wenden. Sie hat ihr Büro in den Räumen der Wirtschaftsförderung im Gebäude der Tourist-Information (Rheinstraße 77) und hält sich wie schon während der heißen Phase des ersten Bauabschnitts bereit, die Fragen von Anwohnern, Einzelhändlern oder Unternehmern zu beantworten.

23.06.2017

 

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