Rauchmelder und eine Gruppe Jugendlicher retteten Mann das Leben

Dem Rauchmelder in seiner Wohnung und einer Gruppe Jugendlicher verdankt ein Mann aus der Beethovenstraße sein Leben. Der Mann war vermutlich eingeschlafen, während sein Essen auf dem Herd verkochte. Aufgrund der starken Rauchentwicklung geriet der schlafende Bewohner in Lebensgefahr, ohne dies zu merken. Nachbarn im gleichen Wohnhaus hörten den Rauchmelder zwar piepsen, unternahmen jedoch nichts. Erst eine Gruppe Jugendlicher, die draußen vor dem Haus das Signal des Rauchmelders erkannte, alarmierte um 22.40 Uhr die Feuerwehr. Die Feuerwehr appelliert in diesem Zusammenhang an alle Kehlerinnen und Kehler, die Feuerwehr sofort über die Telefonnummer 112 zu rufen, wenn sie das Signal eines Rauchmelders hören. Kosten entstehen den Anrufern auch dann keine, wenn es sich um einen Fehlalarm handeln sollte.

Feuerwehrkommandant Viktor Liehr stellte bei der Erkundung des Hauses fest, aus welcher Wohnung das Piepsen des Rauchmelders kam. Weil trotz Klingelns und lauten Klopfens niemand öffnete, verschaffte sich die Feuerwehr Zutritt zu der bereits stark verrauchten Wohnung. Die Feuerwehrleute brachten den schlafenden Bewohner sofort in Sicherheit und übergaben ihn dem Rettungsdienst.
Das verbrannte Essen konnte rasch gelöscht werden; die Wohnung wurde belüftet und an die Hausverwaltung übergeben.
Feuerwehrkommandant Viktor Liehr musste bei der Befragung der Bewohner anderer Wohnungen im Haus zu seinem großen Erstaunen feststellen, dass einige den Rauchmelder zwar gehört hatten, die Feuerwehr jedoch dennoch nicht verständigt hatten. Sie waren von einem Fehlalarm ausgegangen.
Zum Glück für den schlafenden Hausbewohner, haben die Jugendlichen, die draußen unterwegs waren, die Feuerwehr alarmiert. Die Stadt Kehl bittet die Jugendlichen, sich unter der Telefonnummer (07851 88-1168) zu melden, weil sich Viktor Liehr bei ihnen mit einer Fahrt im Hubrettungsfahrzeug bedanken möchte.

23.06.2017

 

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