Stadt verschärft die Kontrollen am Korker Baggersee

Die Stadt Kehl verschärft die Kontrollen am Korker Baggersee: Grund dafür sind bei der Ortspolizeibehörde vorliegende Anzeigen von sexuellen Handlungen, die bis zur sexuellen Nötigung reichen. Die Kontrollen richten sich nicht, auf diese Feststellung legt Oberbürgermeister Toni Vetrano Wert, gegen Menschen, die am Korker Baggersee nackt baden, sondern zielen auf jene Fälle ab, in denen der Tatbestand der Erregung öffentlichen Ärgernisses erfüllt ist.

„Die Ordnungswidrigkeit beginnt da, wo sich jemand belästigt fühlt“, stellt Nico Tim Glöckner, Leiter des Bereichs Bürgerservice, Sicherheit und Öffentliche Ordnung, fest. Ihm liegen Anzeigen von Frauen und Müttern vor, die mit ihren Kindern am Baggersee baden waren. Dabei ist sowohl von exhibitionistischen als auch von sexuellen Handlungen und Geschlechtsverkehr in der Öffentlichkeit die Rede. Betroffen sind beide Badestrände.
Solches Verhalten will die Stadt nicht länger tolerieren. Am Korker Baggersee sollen Kehlerinnen und Kehler ungestört baden können. Fakt ist jedoch, dass im Internet für den Korker See als Treffpunkt für sexuelle Abenteuer mit beiden Geschlechtern unverhohlen geworben wird und Menschen aus einem weiteren Umkreis speziell deswegen an den See kommen. Die Bußgelder für die Belästigung der Allgemeinheit reichen von 5 bis 1000 Euro.
Unerwünscht, gefährlich und damit Gegenstand der Kontrollen sind auch Grill- und Lagerfeuer, die an den Ufern des Sees entfacht werden.

05.07.2017

 

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