Begleitgremium Tram: Bürger regen zusätzliche und größere Schilder an

Welche Zufahrtmöglichkeiten gibt es für Lkw in den Hafen? Kann der Verkehrsfluss im Bereich der Trambaustelle optimiert werden und ist es möglich, an französischen Feiertagen polizeiliche Unterstützung für die Verkehrsregelung an der Geiger-Kreuzung und an dem Knotenpunkt Carl-Benz-Straße / B 28 zu erhalten? Diese und weitere Fragen wurden den knapp 15 anwesenden Unternehmern und Bürgerinnen und Bürgern am Freitagmorgen (7. Juli) beim zweiten Treffen des Begleitgremiums der Tram von Ingolf Grunwald, Chef des Kehler Polizeireviers, und Ilona Jetschmanegg, Bauingenieurin der Trambaustelle, beantwortet. Zudem stellten Wirtschaftsförderin Fiona Härtel und Bianca Marzloff vom Baustellenmarketing den Umleitungsplan für die aktuelle Bauphase vor und erörterten die von den Anwesenden vorgebrachten Anregungen und Optimierungsvorschläge.

Bei dem ersten Treffen des Begleitgremiums am 14. Juni hatten viele Unternehmer betont, dass vor allem die Anbindung des Hafens gewährleistet werden müsse. Die bislang gesperrte Hafenstraße wird aus diesem Grund im Laufe der Woche wieder für den Schwerverkehr geöffnet.
Damit der Kreisverkehr im Hafengebiet an französischen Feiertagen durch die meist extremen Rückstaus auf der B 28 und in der Carl-Benz-Straße nicht von den wartenden Fahrzeugen blockiert wird und der Hafenverkehr weiterhin abfließen kann, soll an diesen Tagen die Einfahrt vom Kreisverkehr in die Carl-Benz-Straße gesperrt werden. Fahrzeuge, die vom Hafen in Richtung Frankreich fahren möchten, haben dann die Möglichkeit, über die L75 und die Gambsheimer Brücke auszuweichen oder direkt über die Hafenstraße auf die B 28 einzufahren.
Auf Anregung der Bürgerinnen und Bürger sollte zudem überprüft werden, wie man bei Rückstaus auf der B 28 vermeiden kann, dass die Querung der Straße durch stehende Fahrzeuge im Kreuzungsbereich unmöglich wird. Dies sei ebenfalls vor allem an französischen Feiertagen der Fall. Am kommenden Freitag, 14. Juli, werden darum Polizeibeamte an der Geiger-Kreuzung und an der Kreuzung Carl-Benz-Straße / B 28 dafür sorgen, dass Autofahrer nicht in diese Knotenpunkte hineinfahren und dadurch den Verkehrsfluss behindern. „Das Hauptproblem liegt hier allerdings an den Grenzkontrollen“, erklärt Polizeichef Ingolf Grunwald. Solange der Verkehr in Richtung Frankreich nicht abfließen könne, sei es zwar möglich, die Kreuzungen freizuhalten, Rückstaus auf der B 28 könnten dadurch jedoch nicht verhindert werden.
Des Weiteren wurde beim zweiten Treffen des Begleitgremiums die aktuelle Umleitungsbeschilderung thematisiert. Vor allem die Beschilderung auf der B 28 in Richtung Kehl sei verbesserungswürdig, gab ein Bürger zu bedenken. Hier müssten größere und auch mehr Schilder stehen, welche die Autofahrer bereits frühzeitig auf die Ausweichstrecke aufmerksam machen.
Ein weiteres Problem besteht laut einigen Bürgen darin, dass sich manche Verkehrsteilnehmer nicht an die Einbahnstraßenregelung in der Oberländerstraße hielten und diese nach wie vor in beide Richtungen nutzten. Hier könnten noch offensichtlichere Verbotsschilder angebracht werden, die bereits auf der Hauptstraße frühzeitig auf die neue Regelung hinweisen, schlug Ingolf Grunwald vor.
Einer der Anwesenden wies zudem darauf hin, dass auch auf der Großherzog-Friedrich-Straße eindeutigere Schilder angebracht werden sollten. Für viele Autofahrer sei scheinbar unklar, in welche Straßen man weiterhin abbiegen könne. „Es ist immer entweder die Kinzig- oder die Schulstraße für den Verkehr geöffnet“, erklärte Ilona Jetschmanegg den Mitgliedern des Begleitgremiums. Momentan sei die Einfahrt in die Schulstraße für alle zugänglich. Durch die vorhandene Beschilderung für den Baustellenverkehr sei dies jedoch missverständlich. Dort könnten zusätzliche Hinweisschilder angebracht werden, um dies stärker zu verdeutlichen.
Verbesserungsvorschläge gab es auch für die Bauphasenpläne, die auf der Internetseite der Stadt Kehl eingesehen werden können und auf denen die neue Verkehrsführung und mögliche Umleitungsstrecken dargestellt werden. Vor allem den Einzelhändlern der südlichen Hauptstraße war es wichtig, diesen Bereich auf dem Plan offensichtlicher zu markieren und ebenfalls als mögliche Umleitungsstrecke zu kennzeichnen. Außerdem sollte auf den Plänen ein Hinweis zu den innerstädtischen Parkmöglichkeiten zu finden sein.

Das Begleitgremium der Tram wurde eigens für den zweiten Bauabschnitt der Tram gegründet, um die Kehlerinnen und Kehler noch umfassender über die geplanten Bauphasen informieren zu können. An der Baustellenbegleitgruppe können sich Unternehmer, Betroffene sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger beteiligen. Wer Fragen zur Trambaustelle hat oder sich ebenfalls im Baustellenbegleitgremium einbringen möchte, kann sich per E-Mail an b.marzloff@stadt-kehl.de oder telefonisch unter 07851 88-1511 an Bianca Marzloff wenden.

10.07.2017

 

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