Einstein-Gymnasiasten setzen auf der Passerelle ein Zeichen für Europa

Ein Zeichen für Europa haben rund 600 Schülerinnen und Schüler des Einstein-Gymnasiums am Montag auf der Passerelle des deux Rives gesetzt: Gemeinsam sangen sie nicht nur die Europa-Hymne, sondern trugen in deutscher und französischer Sprache auch Texte darüber vor, was Europa für sie bedeutet und was sie sich von Europa erhoffen: weiterhin Frieden, keinen Krieg, zum Beispiel. Oberbürgermeister Toni Vetrano, der auf die Passerelle eingeladen war, bedankte sich bei den Jugendlichen für dieses klare Bekenntnis zu einem friedlichen Europa.

Er freute sich darüber, dass sich einige der Abiturienten für ihr Zeitungsinterview auf der Trambrücke hatten fotografieren lassen und sah darin ein Zeichen für ihr Interesse an Straßburg und die grenzüberschreitenden Verbindungen. Er zitierte seinen Straßburger Amtskollegen Roland Ries, der immer wieder betont, dass Straßburg und Kehl Brücken bauten, während andere Staaten, leider auch in Europa, wieder Zäune und Mauern errichteten.

Begleitet von einer Instrumentalgruppe intonierten rund 600 Schülerinnen und Schüler des Einstein-Gymnasiums auf der Passerelle die Europa-Hymne - im Beisein von OB Toni Vetrano.zoom

Die Brücke stehe für das Leitbild, das sich das Einstein-Gymnasium gegeben habe, erklärte Dominikus Spinner, der Schulleiter des Einstein-Gymnasiums: „Wir stehen auf dieser Brücke, weil wir für die Überwindung von Grenzen sind. Wir stehen auf dieser Brücke, weil uns der Austausch mit unseren französischen Nachbarn wichtig ist; er macht uns reich an Erfahrung. Wir stehen auf dieser Brücke, weil wir zeigen wollen, dass wir offen sind für Neues: offen über andere Länder, für andere Sitten, für fremde Sprachen, für andere Kulturen. Wir stehen auf dieser Brücke, weil wir dankbar sind, an diesem Ort zu leben, der zeichenhaft ist für die Überwindung von Konflikten und das Schaffen einer neuen Freundschaft.

24.07.2017

 

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