Wasserspaß zum Ferienausklang

Großes Planschvergnügen, lustige Wasserspiele und spannender Kescherspaß haben am Donnerstagvormittag (30. August) bei den Grundschülern der Falkenhausenschule auf dem Programm gestanden, denn gemeinsam mit der städtischen Umweltpädagogin Insa Espig ging es auf dem Naturerlebnispfad im Natur- und Landschaftsschutzgebiet Sundheimer Grund auf Entdeckungsreise. Der Projekttag, bei dem die Kinder das Element Wasser selbst entdecken und erleben konnten, fand im Rahmen des Sommerferienprogramms der Falkenhausenschule statt, bei dem sich die Kinder eine ganze Woche lang mit dem Thema Wasser beschäftigt haben.

„Wer kennt denn ein Tier, das im oder am Wasser lebt?“ fragte Insa Espig die 19 Schülerinnen und Schüler zum Einstieg in ihren Thementag, bevor die Kinder beim „Ringelnatterspiel“ selbst in die Rollen der genannten Tiere schlüpfen durften. Denn die schwarze Ringelnatter, die meist in der Nähe von Gewässern lebt und sich überwiegend von Amphibien ernährt, hat zwar sehr gute Ohren, kann dafür aber fast nichts sehen. Darum wurden dem Kind, das die Ringelnatter verkörpern sollte, die Augen verbunden, so dass es sich blind auf die Suche nach Fröschen und somit den anderen Kindern machen musste. Diese wiederum verrieten ihren Aufenthaltsort durch Quaken und durften sich bei Gefahr nur mithilfe von drei Froschsprüngen in Sicherheit bringen.

Beim Ringelnatterspiel konnten die Kinder in die Rollen von verschiedenen Wassertieren schlüpfen.zoom
Auch das nachfolgende Spiel, bei dem jedes Kind eine Karte ziehen und Aufgaben lösen musste, stieß bei den Erst- bis Viertklässlern auf große Begeisterung. Mittlerweile an der Wassertretstelle des Naturerlebnispfades angekommen, konnten sie sich bei Aufgaben wie „Stelle dich ans Ufer und lausche“, „Was fühlst du, wenn du deine Füße ins Wasser streckst?“ oder „Wirf ein Blatt aufs Wasser und beobachte, was passiert“ im kühlen Nass erfrischen und gleichzeitig ihre Fähigkeiten als Forscher unter Beweis stellen. „In den Ferien steht Spaß, keine Wissensvermittlung im Vordergrund“, betonte Insa Espig. Die Kinder sollten sich spielerisch und gerne mit den Aufgaben beschäftigen, den Zeitplan einzuhalten oder spezielle Lernziele zu erreichen seien heute jedoch nicht von Relevanz. Stattdessen sollten sie, ganz dem Motto des Naturerlebnispfades entsprechend, Spielen und dabei lernen, ohne es zu bemerken.
Eifrig suchten die Kinder mit ihren Keschern nach Tieren.zoom

Darum bekamen die Kinder auch so viel Zeit wie sie mochten, als Insa Espig die Kescher auspackte und die Grundschüler als Reaktion darauf in großen Jubel ausbrachen. Denn ihrer Aufgabe, so viele Tiere wie möglich zu sammeln und sich diese anschließend unter dem Mikroskop anzuschauen, kamen die neugierigen Entdecker nur zu gerne nach. Mit Keschern und Becherlupen ausgestattet, begaben sich die kleinen Forscher eifrig auf die Suche und fanden dabei allerlei Schnecken, Muscheln und Tausendfüßler, die sich am Ufer des Gewässers angesiedelt hatten. Wasserflöhe, Libellenlarven und Köcherfliegen, die laut Insa Espig für gewöhnlich ebenfalls gerne in der Wassertretstelle leben, waren an diesem Tag jedoch nicht aufzufinden. Stattdessen kämpften die Kinder begeistert mit der knietiefen Strömung, plantschten und befestigten den Staudamm in der Mitte des Flusses, um Wasser und damit auch die darin lebenden Tiere mit ihren Keschern besser einfangen zu können. Im Anschluss wurden die Funde stolz präsentiert und genauestens unter den Mikroskopen begutachtet, bevor sie unbeschadet zurück in die Freiheit entlassen wurden. Damit sich die kleinen Wasserratten nach diesen Stunden voller Badespaß in der Sonne wieder aufwärmen konnten, durften sie zum Abschluss des Projekttages auf einer Wiese Indianertipis aus abgestorbenen Ästen und Blättern bauen, bevor es wieder zurück in die Falkenhausenschule ging.

Die Tiere wurden anschließend unter den Mikroskopen genau inspiziert.zoom

Info:

Die kostenlosen Projekttage werden von der städtischen Umweltpädagogin Insa Espig für Kehler Schulen, Jugendgruppen oder Vereine in allen Altersstufen angeboten. Wer ebenfalls Interesse daran hat, einen oder mehrere Projekttage mit der städtischen Umweltpädagogin zu buchen, kann sich telefonisch unter 07851 88-1193 oder per E-Mail an i.espig@stadt-kehl.de melden. Weitere Informationen zu den Angeboten der städtischen Umweltabteilung sind auch auf der Internetseite der Stadt Kehl in der Rubrik „Umwelt“ nachzulesen.

01.09.2017

 

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