Kreativer Bastelspaß in der Schutterstraße

Nähen, Malen, Hämmern, Modellieren, Kleben oder kurz gesagt: Basteln – das zweiwöchige Ferienprogramm in der Schutterstraße 86 hat seinen sechs- bis zwölfjährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wieder jede Menge kreativen Bastelspaß geboten. Ob selbstgemachte Fidget Spinner, Lichtfänger oder Nagelbilder, langweilig wurde es den Kindern bei dem einfallsreichen Angebot nicht. Wer genug vom Werkeln hatte, der konnte sich zudem auf dem Spielplatz hinter dem Haus der Gemeinwesenarbeit Kehl-Dorf austoben.

„Bei uns basteln und nähen auch die Jungs, teilweise sogar besser als die Mädchen“, lacht Cornel Happe, Leiter der Gemeinwesenarbeit Kehl-Dorf. Er lege Wert darauf, dass die Kinder bei dem Ferienprogramm in ihrer Kreativität gefördert werden und lernen, dass man aus wenigen Materialien die tollsten Dinge zaubern könne. Darum stehen für die Kinder jederzeit bunte Farben, Modelliermasse und eine Vielzahl anderer Bastelmaterialien bereit.

Auf dem Spielplatz hinter dem Haus der Gemeinwesenarbeit Kehl-Dorf können sich die Kinder so richtig austoben.zoom

„Tapetenkleister ist immer der Renner“, weiß Ursula Raab-Knauer, Betreuerin bei der Gemeinwesenarbeit Kehl-Dorf. Sie lässt sich für jeden Tag des Ferienprogramms neue Dinge einfallen, mit denen sich die Kinder beschäftigen können.
So wurden bereits aus alten Stöcken Seifenblasenstäbe hergestellt und damit riesige Seifenblasen in den Himmel gepustet, die beliebten Fidget Spinner gebastelt, Freundschaftsarmbänder geknüpft oder kleine Mäuse genäht. Sogar ihre Hände durften die Kinder mit Henna bemalen, was vor allem der neunjährigen Amina gefallen hat: „Ich finde es super hier, wir machen ganz viele Sachen, die Spaß machen und es gibt gar keine Hausis.“ „Außerdem gibt es ganz oft Wassereis“, ergänzt Aminas Schwester Hadar, die sich zwar schon auf das neue Schuljahr und ihren Wechsel von der Grundschule auf das Einstein-Gymnasium freut, ihre Ferien in der Schutterstraße 86 aber trotzdem gerne noch für eine Weile verlängern würde.

Beim Basteln machen sogar die Jungs gerne mit.zoom

Für die Kinder steht allerdings nicht nur Basteln auf dem zweiwöchigen Ferienprogramm. Auch Toben und Spielen kommen nicht zu kurz, denn wer sich lieber bewegen, statt basteln möchte, der geht einfach auf den Spielplatz direkt hinter dem Haus. Dort küren die Kinder auf dem Trampolin den Hüpfkönig, also denjenigen, der am höchsten springen kann, sausen mit der Affenschaukel durch die Lüfte oder powern sich mit Sportstudentin Franziska Schlegel bei verschiedenen Bewegungs- und Wasserspielen aus.
„Wir spielen, worauf die Kinder gerade Lust haben, sei es Volleyball, Fußball oder Klassiker wie Versteck-Fangi“, erklärt Franziska Schlegel. Auch das Rollenspiel „Werwölfe“, bei dem die Kinder Dorfbewohner oder Werwölfe darstellen und ihre Rollen geheim halten müssen, sei momentan der Hit und werde mehrmals am Tag von den Kleinen gefordert.

Aus alten Stöcken haben sich die Kinder Seifenblasenstäbe gebastelt.

Als Überraschung ging es an einem Tag des Ferienprogramms in die World of Living nach Rheinau-Linx, wo die Kinder im Universum der Zeit 20.000 Jahre der Bau- und Wohngeschichte durchwanderten. „Das war toll, wir sind mit einer Zeitmaschine geflogen und waren bei den Ägyptern und bei Höhlenmenschen und sogar im Dschungel“, strahlt der achtjährige Acil, für den der Ausflug in die World of Living der absolute Höhepunkt des Ferienprogramms war.
„Wenn das Wetter mitspielt, geht es mit den Kindern in dieser Woche noch an die Rheinschneck“, erklärt Cornel Happe. In dem Restaurant mit angrenzendem Spielplatz haben die Kinder Gelegenheit, ihre selbst gebastelten Schiffe auf der Wasserspielstraße schwimmen zu lassen.

07.09.2017

 

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