Fördermittel für Energiesparmaßnahmen aufgebraucht

Knapp zwei Monate vor dem Jahreswechsel sind die Fördergelder zur Energie- und CO2-Einsparung im städtischen Haushalt für das Jahr 2017 aufgebraucht. Deshalb können bis Ende des Jahres keine Zuschüsse mehr an private Haushalte für Erneuerungen von Heizungsanlagen, Installationen von Solaranlagen oder Wärmedämmmaßnahmen gewährt werden. Hauseigentümer haben jedoch weiterhin die Möglichkeit, Anträge für das kommende Jahr zu stellen.

Insgesamt 17 000 Euro hatte der Kehler Gemeinderat für das städtische Förderprogramm in den Haushalt 2017 eingestellt; mit dem Geld wurden private Hausbesitzer unterstützt, die ihre Häuser energetisch saniert, Heizungsanlagen erneuert oder Photovoltaikanlagen installiert haben. Auch der Einbau von Wärmedämmung an Dach-, Wand- und Geschossflächen wurde gefördert, ebenso wie Fenster- und Türerneuerungen, die Installation von Lüftungsanlagen oder die Umrüstung von Öl- auf Biomasseheizungen.
Durch geänderte gesetzliche Anforderungen, steigende Energiekosten und ein zunehmendes Umweltbewusstsein der Kehlerinnen und Kehler sei die Nachfrage an städtischen Fördergeldern stark gewachsen, so dass die Mittel im Haushalt bereits vor Jahresende aufgebraucht seien, erklärt die städtische Klimaschutzmanagerin Lea Unterreiner. Darum könne die Stadt in diesem Jahr keine weiteren Anträge für Fördermittel bewilligen. „Sanierungswillige Hauseigentümer können ihre Zuschussanträge trotzdem bei der Stadt einreichen“, betont Lea Unterreiner. Diese würden dann auf eine Art Warteliste gesetzt und im kommenden Jahr ausgezahlt.
Wer sich für das städtische Förderprogramm interessiert, kann sich telefonisch unter 07851 88-1197 oder per E-Mail an l.unterreiner@stadt-kehl.de von Lea Unterreiner beraten lassen. Weitere Informationen gibt es auch hier.

19.10.2017

 

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