700 Tonnen Sand und Substrat für Kehler Sportplätze

Das Erdreich ist frisch perforiert, Sportplatzsand und Substrat sind aufgetragen und verzahnt, jetzt wird noch Rasen nachgesät und gedüngt: Der Kehler Betriebshof hat die optimalen Wetterbedingungen in dieser Woche genutzt, um die städtischen Sportanlagen in Sundheim, Goldscheuer und Querbach für den Herbst und Winter auf Vordermann zu bringen.

„Der Platz hier war zuletzt sehr wellig, ein Spielbetrieb nur noch eingeschränkt möglich“, sagt Frank Wagner, Leiter des Bereichs Grünflächen am städtischen Betriebshof. Er deutet auf den Fußballplatz in Querbach, auf dem eine Saatgutmaschine gerade ihre Runden dreht, die Rasensaat auf der Fläche verteilt und den Boden sogleich egalisiert und walzt. Wühlmäuse hatten für zahlreiche Unebenheiten gesorgt, eine schlechte Wasserabführung hatte das Übrige dazu beigetragen, dass der Platz in keinem guten Zustand mehr war. „Die Sandung fördert die Platzqualität ungemein, weil sie einen guten Gasaustausch und eine bessere Wasserableitung ermöglicht“, erklärt Frank Wagner. Insgesamt 700 Tonnen Material hat der Betriebshof deshalb für die sechs Plätze in Goldscheuer, Sundheim und Querbach verwendet.

Saatgutmaschine auf dem Platz in Querbachzoom

„Früher erfolgten die größeren regenerativen Maßnahmen in den heißen Sommermonaten“, sagt Frank Wagner. Doch wegen der starken Hitze habe dies Nachteile, die Anlagen mussten in der Folge extrem bewässert werden. Seit 2015 hat der Betriebshof diese Arbeiten deshalb auf den Herbst verlegt, der mit seinen Wetterverhältnissen in der Rheinebene in der Regel bessere Bedingungen bietet - „mit 100-prozentigem Erfolg“, wie der Leiter des Bereichs Grünflächen feststellt. Dank einer guten Planung und Glück mit dem Wetter konnten alle regenerativen Maßnahmen innerhalb dieser Woche umgesetzt werden. Der Spielbetrieb wurde dadurch nicht eingeschränkt. Nun wird auch der Platz im Rheinstadion noch fit gemacht, diese Arbeiten führt allerdings ein Unternehmen im Auftrag der Stadt aus.
Jede der 25 städtischen Sportanlagen in der Kernstadt und den Ortschaften wird nach einem genau auf sie abgestimmten, wirtschaftlichen und umweltfreundlichen Pflegekonzept behandelt, das auf der Basis von Bodenuntersuchungen und langjährigen Erfahrungswerten ausgearbeitet wurde. Die individuellen Konzepte sind notwendig, weil die Spielfelder unterschiedlich beschaffen sind: Manche Böden auf Rasensportplätzen bestehen zum Beispiel aus mehreren Schichten – einer Trag- und einer Deckschicht sowie einer zwischengelagerten dynamischen Schicht, andere verfügen nur über eine dünne Deckschicht. Ebenso gibt es auf manchen Sportstätten Beregnungsanlagen für die Bewässerung oder Drainageeinrichtungen für das Abführen überflüssiger Wassermengen – andere sind wiederum nicht mit solchen technischen Hilfsmitteln ausgestattet.

27.10.2017

 

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