„HighFive“: Fünf Tage lang geht es an Schulen um „Liebe, Sex und Smartphones“

Eine Woche lang dreht sich an den Kehler Grund- und weiterführenden Schulen alles um die Themen Liebe, Sex und Smartphones: Bei der Projektwoche „HighFive“ vom 13. bis 17. November werden Kehler Schülerinnen und Schülern ab der ersten Klasse eine Reihe von Workshops, Übungen und Informationen angeboten. Die Aktion findet am Einstein-Gymnasium, der Tulla-Realschule, der Hebelschule und ihrer Außenstelle Wilhelmschule, der Albert-Schweitzer-Schule sowie verschiedenen Grundschulen statt und wird von der Jugendsozialarbeit und der Offenen Jugendarbeit organisiert.

Unabhängig von ihrer Schulzugehörigkeit haben die Kinder und Jugendlichen bei der Aktionswoche die Möglichkeit, an den Angeboten ihrer Wahl teilzunehmen. Zudem können Schulen ganze Klassen für bestimmte Workshops anmelden. Für Viertklässlerinnen und Viertklässler werden etwa drei verschiedenen Workshops zu den Themen Körperwahrnehmung, Geschlechterrollen und sexuelle Entwicklung angeboten. Vanessa Balbrink und Kevin Ewert von der Offenen Jugendarbeit sprechen mit ihnen darüber, was den typischen Jungen oder das typische Mädchen ausmacht, was in der Pubertät mit dem Körper passiert und wie sie ihrem Gegenüber Grenzen aufzeigen können, wenn er ihnen zu nahe kommt.
Fragen rund um das Thema Sex werden Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen in der „HighFive“-Woche beim „Sextalk“ beantwortet. Die Referenten, Vanessa Balbrink und Kevin Ewert, sammeln zusammen mit den Schülerinnen und Schülern Begriffe zum Thema Sexualität und erklären anhand eines „Verhütungskoffers“, welche Methoden es gibt, um eine Schwangerschaft oder die Infektion mit einer Krankheit zu vermeiden.
Um Süchte jeglicher Art – Rauchen, Alkohol, Cannabis, Internet, Computer und Smartphone sowie Magersucht und übertriebenen Schönheitswahn – geht es für Siebt- und Achtklässler in dem Workshop „Mädchen Sucht Junge“. Zusammen mit Jugendsozialarbeiter Lothar Miksch und Jugendsozialarbeiterin Diana Clemens von der Hebel- und Wilhelmschule lernen die Jugendlichen in Übungen spielerisch, sich mit ihrem eigenen Konsumverhalten und ihrer Körperwahrnehmung auseinanderzusetzen.
Ebenfalls für 7. und 8. Klassen geeignet ist der Workshop „Law4School“, der sich rund um die möglichen rechtlichen Folgen von Cybermobbing und Sexting dreht. Polizeihauptmeister Rolf Krauß und Jannate Hammerstein vom Deutschen Roten Kreuz leiten die Veranstaltung, und eine auf Cybermobbing und Sexting spezialisierte Rechtsanwältin wird live über eine Leinwand zugeschaltet.
Einen Film zum Thema Cybermobbing können Jugendliche ab zwölf Jahren im Rahmen der Projektwoche außerdem im Haus der Jugend ansehen – bei der Vorführung von „Homevideo“ finden rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer Platz. An einer Informationsveranstaltung zum Thema Aids und HIV in der Tulla-Realschule können indes rund 200 Jugendliche ab der 8. Klasse teilnehmen. Zudem werden an verschiedenen Tagen in kleineren Gruppen Workshops in der Albert-Schweitzer-Schule angeboten: Grundschülerinnen und –schüler lernen dort etwa, ihre Muskeln zu entspannen, oder ihrer Kreativität zum Thema „Lass uns Liebe malen“ freien Lauf zu lassen.
Für all die oben genannten Veranstaltungen können sich Kurzentschlossene noch bis Mittwoch, 8. November, um 13 Uhr anmelden. Die Anmeldung erfolgt über Diana Clemens per E-Mail an d.clemens@stadt-kehl.de. Keine Anmeldung erfordert ein Smartphone-Check im Hinblick auf Sicherheits- und Privatsphäre-Einstellungen, der an den fünf weiterführenden Schulen jeweils immer mittags angeboten wird. Die Stände, an denen die Schülerinnen und Schüler ihr Handy überprüfen lassen können, befinden sich im Eingangsbereich der Schulen.

07.11.2017

 

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