Feinschliff für Radwegekonzept mit dem Arbeitskreis Radverkehr

Das Radwegekonzept für Kehl ist fast fertig: In einer dreistündigen Sitzung sind Baubürgermeister Harald Krapp, Stadtplanungschefin Kora Herrmann und die Leiterin des Bereichs Tiefbau, Dr. Silke Roder, die von Verkehrsplaner Dr. Frank Gericke vom Büro Modus Consult ausgearbeiteten Pläne mit den Mitgliedern des Arbeitskreises Radverkehr in allen Einzelheiten durchgegangen. Die Bürgerinnen und Bürger hatten dabei noch einmal Gelegenheit, ihre Anmerkungen zu machen und am Ende der Sitzung die Maßnahmen zu benennen, die sie für die vordringlichsten halten.

Frank Gericke wird den Plan für das Radwegenetz jetzt fertigstellen, so dass er voraussichtlich zu Beginn des neuen Jahres in den Ortschaften und im Gemeinderat präsentiert werden kann. An dieser Vorstellungsrunde sollen sich die Mitglieder des Arbeitskreises beteiligen, regte Harald Krapp an, schließlich könnten sie ihre Anregungen und Vorschläge selber am besten begründen.
Einige der Mitglieder des Arbeitskreises befassen sich seit der Bürgerwerkstatt und dem Bürgercafé Radverkehr im vergangenen Jahr mit dem Thema, andere sind schon seit der Bürgerbeteiligung zur Jahrtausendwende mit dabei und hoffen nun darauf, dass lang gehegte Wünsche umgesetzt werden. Weil nicht das komplette Radwegenetz in der Gesamtstadt in einem Zug gebaut werden kann, forderte Frank Gericke die Mitglieder des Arbeitskreises auf, Prioritäten zu benennen. Bis zur Vorstellung des Radwegekonzeptes will er gemeinsam mit der Stadtverwaltung einen Katalog von Maßnahmen zusammenstellen, die kurz- und mittelfristig umgesetzt werden sollen. Außerdem wird das Büro Modus Consult die Kosten der einzelnen Maßnahmen beziffern, damit der Gemeinderat auch über die finanziellen Auswirkungen beraten kann.
Teil des Konzeptes sind auch neue Arten von Radwegen, wie es sie in Kehl noch nicht gibt: Vom Rheinufer bis nach Kork könnte über die Vogesenallee und das Schulzentrum ein Fahrradschnellweg entstehen, in der Friedhofstraße womöglich eine Fahrradstraße. Außerdem könnten sowohl in der Kernstadt als auch in den Ortschaften verstärkt Schutzstreifen für Radfahrer eingerichtet werden, die das Radfahren dort auch deshalb sicherer machen, weil darauf keine Autos geparkt werden dürfen.

Ausgehend vom bestehenden Kehler Radwegenetz haben Verkehrsplaner Frank Gericke und der Arbeitskreis Radverkehr das künftige Konzept entwickelt.zoom

Auch wenn das Radwegekonzept nun bald soweit vorbereitet ist, dass es dem Gemeinderat zur Entscheidung vorgelegt werden kann, sieht der Arbeitskreis Radverkehr seine Arbeit noch nicht als beendet an. „Das Konzept ist ein Rahmen“, erklärte Frank Gericke, es sei nicht statisch, sondern werde sich ständig weiterentwickeln. Dabei wolle der Arbeitskreis die Verwaltung weiterhin begleiten, waren sich die Mitglieder einig. Außerdem möchten sie weiterhin auf Problemstellen im Radwegenetz hinweisen, die ihnen auffallen, wenn sie mit ihren Rädern in Kehl unterwegs sind. Von Harald Krapp erhielten die Bürgerinnen und Bürger viel Lob für ihre konstruktiven Beiträge und auch ihren zeitlichen Einsatz.

17.11.2017

 

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