Inklusionsworkshop beim Herbstgrillen in der Kreuzmatt

Das regelmäßig stattfindende Grillfest im Stadtviertel Kreuzmatt ist diesmal mit einem Workshop im Rahmen der Entwicklung einer städtischen Inklusionskonzeption kombiniert worden: Während die Würstchen auf dem Grill lagen, konnten die rund 80 Anwohnerinnen und Anwohner, die zum Fest kamen, auf bunten Zetteln notieren, was sie in ihrem Viertel gerne verbessern würden – und was ihnen besonders gut gefällt.

Engagiert grillen die Organisatorinnen Würste für die Besucher des Herbstgrillens.

Stellwände und Stehtische waren aufgestellt, bunte Karten, Stifte und Knabbereien lagen bereit. „Wie wollen wir in der Kreuzmatt leben und wie können wir das erreichen?“, fragte zu Beginn der Veranstaltung Nicolas Uhl, der seit einem Jahr Inklusionsbeauftragter der Stadt Kehl ist. Das waren auch die Fragen, die auf den Stellwänden notiert waren – jeder konnte eine Antwort auf eine Karte schreiben und diese an die Wände pinnen. Schon nach wenigen Minuten hingen die ersten Zettel. Mehr Begegnungsmöglichkeiten wünschten sich die Menschen, und über Aktionen für die Bewohnerinnen und Bewohner der Kreuzmatt müsse besser informiert werden, war auf den Zetteln zu lesen. Außerdem wurde beispielsweise vorgeschlagen, Patenschaften zwischen jungen Eltern zu vermitteln. Auf zahlreichen Zetteln wurde außerdem gelobt, wie gut das Zusammenleben vieler verschiedener Kulturen in der Kreuzmatt funktioniere und dass es so viele Angebote für Kinder unterschiedlichen Alters gebe. Auch Jugendliche aus dem Mädchentreff und dem Jugendtreff Kreuzmatt beschäftigten sich mit Antworten auf die Fragen. Ein kleiner Junge wollte ebenfalls einen Beitrag leisten und malte ein Bild für die Stellwand: „Weil’s hier so schön ist“, sagte er, als er den grünen Zettel mit seiner Zeichnung an die Pinnwand heftete.

Auch Jugendliche brachten ihre Ideen mit ein.

Der Inklusionsworkshop sei mit dem Herbstgrillen zusammengelegt worden, „weil die Atmosphäre bei den Grillfesten immer ungezwungen ist und viele Menschen zusammenkommen“, erklärt Stefanie Studer von der Gemeinwesenarbeit Kreuzmatt. Typisch sei es, dass viele Anwohnerinnen und Anwohner noch spontan hinzukämen, wenn bereits die Würste auf dem Grill brutzelten und das Stockbrot über das Feuer gehalten werde. Gemütlich könne man sich dann zusammensetzen und sich austauschen. Neben Stefanie Studer und Claudia Mündel von der Gemeinwesenarbeit Kehl-Kreuzmatt war auch das Kehler Jugendamt bei dem Workshop vertreten; Mitveranstalter waren außerdem die Erzieherinnen der Kindertageseinrichtung Kreuzmatt, Lehrerinnen der Josef-Guggenmos-Grundschule, die Diakonie Kork, das Frauen- und Mütterzentrum, der Pflegestützpunkt und der Kommunale Soziale Dienst.

17.11.2017

 

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