„HighFive“: 500 Schüler informieren sich über „Liebe, Sex und Smartphones“

Eine Woche lang hat sich an Kehler Grund- und weiterführenden Schulen alles um die Themen Liebe, Sex und Smartphones gedreht: Bei der Projektwoche „HighFive“ vom 13. bis 17. November wurden Kehler Schülerinnen und Schülern ab der ersten Klasse eine Reihe von Workshops, Übungen und Informationen angeboten. Insgesamt 500 Schülerinnen und Schüler nahmen teil. Die Aktion fand am Einstein-Gymnasium, der Tulla-Realschule, der Hebelschule und ihrer Außenstelle Wilhelmschule, der Albert-Schweitzer-Schule sowie an drei Grundschulen statt.

Unabhängig von ihrer Schulzugehörigkeit konnten die Kinder und Jugendlichen bei der Aktionswoche an insgesamt neun verschiedenen Veranstaltungen teilnehmen. Auf besonders großes Interesse stießen eine Informationsveranstaltung der Aids-Hilfe Offenburg, ein Workshop rund um die rechtlichen Folgen von Cybermobbing und Übungen für Grundschüler zu den Themen Körperwahrnehmung, Geschlechterrollen und sexuelle Entwicklung. Auch am Privatsphäre-Check für Smartphones, der an verschiedenen weiterführenden Schulen angeboten wurde, nahmen zahlreiche Schülerinnen und Schüler teil.
Die HighFive-Woche wurde bereits zum vierten Mal von den Kehler Jugendsozialarbeiterinnen und Jugendsozialarbeitern und der Offenen Jugendarbeit in Kooperation mit Schulen und weiteren Kehler Einrichtungen organisiert. Zum ersten Mal haben sich auch Grundschulen beteiligt. „Wir haben festgestellt, dass Kinder immer früher mit dem Thema Sexualität in Berührung geraten“, erklärt Binja Frick, Fachkoordinatorin Jugend bei der Stadt, die Ausweitung des Angebotes auf Grundschülerinnen und Grundschüler. Auch das Thema Smartphones sei nicht mehr nur für Teenager geeignet: „Heute haben bereits viele Drittklässler ein Smartphone“, sagt Binja Frick, „und meist kennen sich die Kinder und die Eltern nicht mit den Privatsphäre- oder Sicherheitseinstellungen auf dem Gerät aus“. Aber auch bei den älteren Jungen und Mädchen sei es weiterhin wichtig, Smartphones und alle Nachteile oder Gefahren, die sie mit sich bringen, zu thematisieren: von der Internetsucht über Fälle von Cybermobbing, also dem Mobbing in sozialen Netzwerken im Internet, bis hin zu Sexting, also der Kommunikation über sexuelle Themen und das Versenden von erotischen Bildern oder Videos über das Handy.

24.11.2017

 

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