Verstärkte Kontrollen für mehr Verkehrssicherheit im Stadtgebiet

Wer sich nicht an die vorgeschriebenen Geschwindigkeitsbeschränkungen hält, muss damit rechnen, geblitzt zu werden – wie in der vergangenen Woche in der Hauptstraße, wo von Montag, 11. Dezember, bis Donnerstag, 14. Dezember, eine ambulante Radaranlage Schnellfahrer erfasst hat. Auch gegen Falschparker ist die Stadtverwaltung wieder verstärkt vorgegangen: Am zweiten Adventswochenende kontrollierte der Gemeindevollzugsdienst gezielt die Brandschutzzonen im Stadtgebiet – vier Fahrzeuge wurden abgeschleppt, 49 Autofahrer bekamen eine Verwarnung.

Mehr als 100 Geschwindigkeitsverstöße registrierte das mobile Lasermessgerät, das mit der neuesten Technik ausgestattet ist und Autofahrer selbstständig auf beiden Fahrbahnen gleichzeitig erfassen kann. Da viele Verkehrsteilnehmer ihr Fahrverhalten nur dann an die bestehenden Tempo-Limits anpassen, wenn ein Verstoß geahndet wird, werde das Gerät im kommenden Jahr regelmäßig an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet aufgestellt, kündigt Nico Tim Glöckner, Leiter des Bereichs Bürgerservice, Sicherheit und öffentliche Ordnung, an. Denn die Schnellfahrer gefährden nicht nur die Sicherheit im Straßenverkehr, Geschwindigkeitsbeschränkungen sollen die Anwohner ebenso vor Lärmbelastung schützen.

Für mehr Sicherheit im Straßenverkehr werden Falschparker konsequent abgeschleppt oder verwarnt - je nachdem, wie groß die Gefahr ist, die das widerrechtlich geparkte Auto darstellt.

Dass Bußgeldbescheide bei Verkehrssündern Wirkung zeigen, wird auch bei den Kontrollgängen des Gemeindevollzugsdienstes deutlich: Seitdem die Stadtverwaltung Falschparker konsequent abschleppen lässt, gebe es deutlich weniger Parkverstöße, weiß Nico Tim Glöckner. Der Grund, warum der Gemeindevollzugsdienst auch in diesem Bereich verstärkt durchgreift, ist die Tatsache, dass Parksünder im Notfall Menschen in Lebensgefahr bringen können: Wenn Rettungswagen oder Löschfahrzeuge der Feuerwehr nicht passieren oder Häuser nicht anfahren können, kann eine solche Situation rasch eintreten. Deswegen liegt das Hauptaugenmerk bei den Kontrollen auch auf Brandschutzzonen sowie auf Gehwegen. Denn in engeren Straßen machen widerrechtlich auf dem Gehweg im Haltverbot abgestellte Autos diesen nicht nur für Fußgänger unpassierbar – im schlimmsten Fall verengen sie auch die Straße so sehr, dass die Feuerwehr- oder Rettungsfahrzeuge nicht mehr durchpassen.

19.12.2017

 

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