Sanierung der Straßenbeleuchtung im Sundheimer Feld
Förderbaustein: Klimaschutztechnologien bei der Stromnutzung
Projektträger Jülich
Vorhaben: "Sanierung der bestehenden Straßenbeleuchtung durch den Einsatz energieeffizienter LED-Technik"
Laufzeit: 01.07.2011-31.03.2012
Förderkennzeichen: 03KS1873
Beteiligte Partner: E-Werk Mittelbaden
Vorhaben:
Die Wohnstraßen Klausmattstraße und Sundheimer Feld bilden mit den Nebenstraßen Siemensstraße und Ohmstraße ein zusammenhängendes Gebiet im Stadtteil Sundheim. Nach den ersten großen Stadterweiterungen der frühen 60er Jahre wurden die Wohngebietsflächen und die angrenzende Gewerbegebietsfläche durch die Stadtentwicklung in den 70er und 80er Jahren geprägt, als Kehl durch ein sehr dynamisches und starkes Wachstum gekennzeichnet war. Die Straßenbeleuchtung im gesamten Gebiet besteht aus 60 Kofferleuchten, die zwischen 20 und 40 Jahre alt und mit Quecksilberdampflampen ausgestattet sind. Die Beleuchtung verursacht aufgrund der ineffizienten und veralteten Technik sowohl bei den Leuchten als auch den Leuchtmitteln hohe Kosten bei Strom und Wartung.
Im Zuge des Förderprogramms des BMU bietet sich jetzt die Möglichkeit, die Beleuchtung des ausgewählten Gebietes durch eine neue, hochwertige, wartungsarme und stromsparende Straßenbeleuchtung zu ersetzen, die sich auf dem neuesten Stand der Technik befindet.
Das aktuelle Programm bietet im Vergleich zu bisher abgeschlossenen Projekten die signifikanteste Verbesserung im Hinblick auf Energieverbrauch und Senkung der Kohlenstoffdioxid-Emissionen.
Die Maßnahme wird mit dem regionalen Energieversorger Elektrizitätswerk Mittelbaden ausgeführt. Eine lichttechnische Berechnung wurde durchgeführt und ist Grundlage der Planung und Kostenberechnung.
Entsprechend der Ergebnisse der lichttechnischen Berechnung sind die vorhandenen 60 Leuchtenstandorte ausreichend, um eine gleichmäßige Ausleuchtung nach DIN zu gewährleisten.
Derzeit variiert die Leuchtenleistung der Quecksilberdampfleuchtmittel zwischen 1 x 80 Watt und 2 x 125 Watt je Leuchtenstandort. Diese werden durch neue LED-Leuchten mit Leistungen von 27 Watt bis 45 Watt ersetzt, die sich zusätzlich je nach Ausführung auf 16 bis 25 Watt dimmen lassen.
Durch diese Maßnahme wird eine Reduzierung der Energiekosten und damit des Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes von 69 bis 84 Prozent erreicht. Die Energieeinsparung im Gesamtgebiet beträgt 76 Prozent.
Mit dieser Maßnahme kann der Energieverbrauch jährlich um 25 229,69 Kilowattstunden gesenkt werden. Das bedeutet eine jährliche Kostenersparnis von 5694,34 Euro und eine jährliche Reduzierung des Treibhausgases Kohlenstoffdioxid von 14 886 Tonnen.
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