Stadtnachrichten

Pressemodul

Mitteilung vom 05. Januar 2026

Klickzahlen 2025

877 340 Mal wurde die städtische Homepage im vergangenen Jahr aufgerufen. Die Klickzahl übertrifft den Vorjahreswert (2024) mit 849 002 Besuchen auf kehl.de. Damit setzt sich ein Aufwärtstrend fort: 2023 verzeichnete der Internetauftritt der Stadt Kehl 836 682 Besuche. Das Gros der Nutzerinnen und Nutzer greift über ein Mobiltelefon (rund 65 Prozent) oder einen Desktop-PC (rund 31 Prozent) auf kehl.de zu. Knapp zwei Prozent öffnen die städtische Homepage an ihrem Tablet oder einem sogenannten Phablet.
Stadtnachrichten, Anträge, Formulare, Veranstaltungen, Chihuahuas: Der städtische Webauftritt verzeichnete 2025 insgesamt 877 340 Besuche.

Mitteilung vom 02. Januar 2026

Jahresschrift 2025

Welche Ereignisse waren aus städtischer Sicht im vergangenen Jahr wichtig? Wie und zu welchen Anlässen haben Kehlerinnen und Kehler 2025 gefeiert? Mit welchen Projekten hat sich die Stadt weiterentwickelt und: Von welchen stadtbekannten Menschen musste endgültig Abschied genommen werden? All das lässt sich in der Jahresschrift 2025 nachlesen, in Videos nachschauen und in Audiobeiträgen nachhören. Zum dritten Mal erscheint die Zusammenstellung digital als Flipbook, das auch heruntergeladen werden kann. Zugleich ist es – nach 25 Jahren – die letzte Jahresschrift, welche die Stadt Kehl auflegt.

Mitteilung vom 31. Dezember 2025

2025 in Bildern

Das Jahr 2025 geht zu Ende: Monat für Monat hat die Stadt einige Ereignisse herausgegriffen und lässt diese in einer flotten Bilderfolge Revue passieren. Vom Neujahrsempfang bis zur Geschenkeausgabe von „Kehl erfüllt Kinderwünsche“.

Mitteilung vom 24. Dezember 2025

Erfolgreich fern der Heimat

Ob 2015/2016 oder 2022: Geflohen vor Krieg, Terror und Verfolgung langen sie in Kehl an. Traumatisiert, entwurzelt, ohne Sprachkenntnisse, in einer fremden Kultur. Ein Umzug in ein anderes Land gehört für keine und keinen von ihnen zur Lebensplanung. Was ist aus ihnen geworden – zehn Jahre nach Kanzlerin Angela Merkels „wir schaffen das“? Heute sprechen sie Deutsch, sind Erzieherin, Bauingenieur, Elektriker, Heilerziehungsassistent, studieren Sozialarbeit oder Bauingenieurwesen. Und trauen sich doch nicht alle, ihre Namen zu nennen.
Ein Fest für Kinder aus geflüchteten im Oktober 2015 in der Feldscheune, organisiert von der Flüchtlingshilfe: Links im Bild Khalaf und Norman Suleiman. Khalaf arbeitet heute als Elektriker; Norman macht demnächst Abitur.

Mitteilung vom 18. Dezember 2025

PressReader: Neues digitales Angebot der Mediathek

Mehr Integration, Inklusion und digitale Teilhabe: Mit der Einführung des digitalen Pressedienstes PressReader erweitert die Mediathek ab sofort ihr Angebot. Nutzerinnen und Nutzern mit gültiger Kehler Mediathekskarte stehen über den PressReader über 7000 Zeitungen und Zeitschriften aus mehr als 120 Ländern und in über 60 Sprachen zur Verfügung. Das Angebot kann jederzeit bequem von zu Hause am Computer oder per App auf dem Smartphone abgerufen sowie in der Mediathek genutzt werden.
Mit der Kehler Mediathekskarte können Nutzerinnen und Nutzer jetzt über PressReader auf ein riesiges digitales Angebot zugreifen.

Mitteilung vom 18. Dezember 2025

Abwärmeprojekt

Der Beginn der für das grenzüberschreitende Abwärmeprojekt bei den Badischen Stahlwerken (BSW) erforderlichen Umbauarbeiten wird um ein Jahr verschoben. Das haben die Aktionäre der grenzüberschreitenden Wärmegesellschaft Calorie Kehl-Strasbourg in ihrer Verwaltungsratssitzung am Mittwoch, 17. Dezember, einstimmig beschlossen. Das in Europa einzigartige Projekt benötigt in der Umsetzung mehr Zeit. Der Grund dafür sind vor allem die stark gestiegenen Bau- und Finanzierungskosten. Alle sechs Partner stehen weiterhin uneingeschränkt zu dem ambitionierten Vorhaben und setzen die Arbeit an der Umsetzung fort.
Die bei der Stahlproduktion bei den BSW im Kehler Hafen zwangsläufig entstehende Abwärme soll genutzt werden, um mehrere Tausend Haushalte in Straßburg und Kehl mit Heizenergie zu versorgen.

Mitteilung vom 17. Dezember 2025

Karriere bei der Stadt Kehl

Vom Kindergarten bis zum Betriebshof, vom Rathaus bis zur Feuerwache: Wer bei der Stadt Kehl arbeitet gestaltet das Leben von 40 000 Menschen unmittelbar mit. Mehr als 900 Beschäftigte in Verwaltung, Technik, Handwerk, im sozialen Bereich, Kultur, bei den Technischen Diensten oder der Feuerwehr „sorgen täglich dafür, dass die Stadt funktioniert und sich stetig im positiven weiterentwickelt“, erklärt Vera Gaß, Leiterin des Bereichs Personal und Organisation. Welche Aufgaben und Einstiegsmöglichkeiten es gibt und was die Stadt als Arbeitgeberin bietet, finden Interessierte unter dem Fokusthema Karriere .
Viele Menschen arbeiten bei der Stadt Kehl in unterschiedlichen Bereichen und gestalten das Leben von 40 000 Menschen mit.  

Mitteilung vom 11. Dezember 2025

Wimmelbuch

Das Kehler Wimmelbuch liegt vor: Wer auf der Suche nach einer originellen Geschenkidee über Kehl ist, wird bei der Tourist-Information oder im Einzelhandel in der Buchhandlung Baumgärtner fündig. Dort liegt das Bilderbuch „Kehl wimmelt“ aus. Auf insgesamt acht Doppelseiten wimmelt und wuselt es in der Kernstadt und den Ortschaften. In dem Gewusel verstecken sich das Geschwisterpärchen Kelly und Kilian sowie verschiedene Tiere, darunter das Sundheimer Huhn und Wasservogel Alcedo. Aufmerksamen Leserinnen und Lesern dürfte sogleich auffallen, dass das Rathaus bereits in der aktuellen Fassadenfarbe erstrahlt und Photovoltaikanlagen auf dem Dach installiert wurden. Gezeichnet hat die doppelseitigen Suchbilder der Künstler Michael Dreilich aus Kehl. Das Wimmelbuch erscheint in einer Auflage von 4000 Exemplaren. Ein Buch ist für 15 Euro an den genannten Verkaufsstellen erhältlich.
Drei Exemplare des Kehler Wimmelbuchs
Das Kehler Wimmelbuch gibt es ab sofort im Einzelhandel und in der Tourist-Information.

Mitteilung vom 10. Dezember 2025

Weißtannenturm geschlossen

Der Weißtannenturm bleibt ab sofort geschlossen, weil seine Standsicherheit nicht mehr in jedem Fall gegeben ist: Hielten sich bei starkem Wind zahlreiche Menschen auf dem Turm auf, könnte der beliebte Aussichtsturm kippen. Das hat ein Statikgutachten ans Licht gebracht, das nach der Hauptuntersuchung am 7. Oktober erstellt worden ist. Danach sind im Bereich der Fußpunktverbindungen des Turms Risse vorhanden, so dass die Standsicherheit an den einzelnen Holzstämmen nur noch 30 bis 45 Prozent beträgt. Bei Sturm wäre dieser Wert sogar noch niedriger.
Weil die Hauptuntersuchung ergeben hat, dass seine Standsicherheit gefährdet ist, bleibt der Weißtannenturm ab sofort geschlossen. 

Mitteilung vom 02. Dezember 2025

Gemeinwesenarbeit Kehl-Dorf

Bei Waffeln, Kürbissuppe sowie Gesangs- und Tanzeinlagen wurde die Gemeinwesenarbeit Kehl-Dorf am Montag, 1. Dezember, offiziell wiedereröffnet. Die Einrichtung in den ehemaligen Räumen der Kehler Tafel in der Schutterstraße 86 soll künftig dazu beitragen, die Lebensbedingungen im Quartier in Zusammenarbeit mit seinen Bewohnerinnen und Bewohnern zu verbessern. „Wichtig ist, dass wir gemeinsam das Zusammenleben positiv gestalten und die Gemeinwesenarbeit ist eine Schnittstelle für alle, die sich einbringen wollen“, sagte Oberbürgermeister Wolfram Britz. Mitarbeiterin vor Ort ist in Zukunft Stefanie Studer, die zuvor in der GWA Kreuzmatt tätig war.  
Mit ihren bunten Tüchern sorgten die Kinder der Kita Sölling bei einem Tanz auf der Wiedereröffnungsfeier der Gemeinwesenarbeit Kehl-Dorf für Stimmung.

Mitteilung vom 01. Dezember 2025

Wärmecontainer in der Naturkita Sundheim

Pünktlich vor dem meteorologischen Wintereinbruch durfte sich die Naturkita Sundheim über eine ganz besondere Lieferung freuen: Mit großen Augen beobachteten die Kinder, wie zwei riesige weiße Klötze von der Rheindammstraße aus über den Zaun gehoben und am Rand des Kita-Geländes abgestellt wurden. Dass die Einrichtung, in der sich das ganze Jahr über nahezu alles draußen abspielt, nun für die Wintermonate zwei Wärmecontainer erhält, begeistert Kinder, Eltern sowie Erzieherinnen und Erzieher gleichermaßen.
Mitarbeiter des Betriebshofs und der Firma Algeco koordinieren gemeinsam die Platzierung der Wärmecontainer auf dem Gelände der Naturkita Sundheim. 

Mitteilung vom 27. November 2025

Rathaussanierung

Über elf Monate war das Kehler Rathaus in Rohrgerüste gehüllt. Nun ist die umfassende Dach- und Fassadensanierung abgeschlossen und das denkmalgeschützte Gebäude präsentiert sich neuerdings in sogenanntem gebrochenem Weiß. Doch nicht nur die Farbe ist eine andere, nach den Arbeiten zeigt sich das Rathaus auch deutlich energieeffizienter und nachhaltiger.
Die Rathaussanierung ist abgeschlossen und das Gebäude präsentiert sich in gebrochenem Weiß.

Mitteilung vom 24. November 2025

Bewegungspass

Hüpfen wie ein Känguru, balancieren wie ein Eichhörnchen, rollen wie ein Bär: Vierzehn pädagogische Fachkräfte aus Kehler Einrichtungen tauchten einen Tag im Bewegungsraum der Kita Kreuzmatt in die Welt der frühkindlichen Motorik ein. Nach intensiver Schulung sind sie nun bestens gerüstet, den „Bewegungspass“ in ihren Kitas einzuführen und die Entwicklung von Kindern zwischen zwei und sieben Jahren gezielt zu fördern.
Dominik Hertlein (Koordinator Gesundheitsförderung in Lebenswelten bei der AOK Südlicher Oberrhein), Natascha Kaiser (Fachbereichsleiterin Bildung, Soziales und Kultur), Andrea Heiberger (regionale Präventionsbeauftragte des Präventionsnetzwerks Ortenaukreis) und Sandra Gerhardt, bei der Stadt Kehl zuständig für Sport und Vereinsförderung (von links).

Mitteilung vom 20. November 2025

Ganzjahresbad

Die Planungen für das neue Ganzjahresbad kommen voran: Im Frühsommer 2029 soll die Kombination von Frei- und Hallenbad auf dem Gelände des ehemaligen Kehler Freibades eröffnen. Aus Kostengründen wurden einige Änderungen im Zuschnitt notwendig, die in der Gemeinderatssitzung am Mittwoch (19. November) ebenso vorgestellt wurden, wie zwei Tage zuvor in der 2017 ins Leben gerufenen Projektgruppe zum Badneubau, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Nutzergruppen. Um den Kostendeckel von 47,4 Millionen Euro einhalten zu können, werden das Gebäude und alle Wasserflächen verkleinert. In den Schwimmerbecken draußen (50 Meter Länge) und drinnen (25 Meter Länge) gibt es fünf statt sechs Bahnen, auf einen Sprungturm wird verzichtet.
Die Animation der Architekten zeigt, wie der künftige Freibadbereich im geplanten Ganzjahresbad aussehen könnte.

Mitteilung vom 16. November 2025

Volkstrauertag

Auf vier neue Graffiti-Tafeln haben Mitglieder der Zeitzeugen-Arbeitsgemeinschaft des Einstein-Gymnasiums großflächig ihre Friedenbotschaften gesprüht. Bei der Gedenkfeier zum Volkstrauertag am Sonntag (16. November) wurden sie von der Gruppe um ihren Lehrer Uli Hillenbrand vorgestellt. Was es bedeutet, wenn der Krieg den Vater nimmt, und wie dieser Verlust das ganze Leben begleitet, haben die Schülerinnen und Schüler im Interview mit Zeitzeugen erfahren und in einem Video mit dem Titel „Im Krieg gefallen“ festgehalten. Außerdem sind die Berichte der Zeitzeuginnen und Zeitzeugen an einer neuen Hörstation auf dem Kernstadt-Friedhof abrufbar. Oberbürgermeister Wolfram Britz rief in seiner Gedenkrede zum Umdenken auf – im Alltag, in der Politik und in der Ökologie. Nur so lasse sich die Freiheit bewahren.
Die Mitglieder der Zeitzeugen-AG mit ihrem Lehrer Uli Hillenbrand (ganz links), dem Graffiti-Künstler Raphael Lieser (Zweiter von links): Rayan Nagel, Johannes Kauder, Luca Nostadt, Joseba Fortunato, Dilara Celik, Marie Chambrion, Élodie Drouet, Vivian Eisenberg, Mattéo Charreyron, Marta Andreae, Max Jutzler, Valeska Nossol, Sofiia Kezlya, Chiara Wehrle. Auf dem Foto fehlt Violette Kessler, die auch zur Gruppe gehört.

Mitteilung vom 07. November 2025

Partnerschaft mit Charkiw

Bewegende Augenblicke am Freitagabend (7. November) im historischen Straßburger Rathaus: Die Eurométropole de Strasbourg, die Städte Straßburg und Kehl unterzeichnen eine Solidaritätspartnerschaft mit der ostukrainischen Stadt Charkiw. Kernpunkte der Vereinbarung sind die Jugend, Bildung und Kultur sowie die Inklusion. Ihor Terekhov, Oberbürgermeister von Charkiw, dankte „ganz Frankreich und Deutschland“ für die Bereitschaft zur Zusammenarbeit, „für die unschätzbare Hilfe im Energiebereich und im sozialen Bereich“.  
Die in drei Sprachen ausgefertigte Vereinbarung mit der ukrainischen Stadt Charkiw unterzeichneten: die Präsidentin der Eurométropole de Strasbourg, Pia Imbs sowie die Stadtoberhäupter von Charkiw, Ihor Terekhov, von Straßburg, Jeanne Barseghian, und von Kehl, Wolfram Britz.

Mitteilung vom 06. November 2025

Projekt "Natur nah dran"

Vertrocknet, verblüht und struppig: So sehen zunehmend einige Flächen in Kehl aus, die vor wenigen Wochen noch in voller Blüte standen. Was auf den ersten Blick unordentlich wirken kann, erfüllt jedoch eine wichtige ökologische Funktion. Denn die vom Betriebshof eingerichteten Natur-nah-dran-Flächen und alle weiteren Flächen in den Stadtbezirken und den Ortsteilen, die zur Zeit sich selbst überlassen scheinen, bieten in der kalten Jahreszeit wertvolle Rückzugsorte und Nistquartiere für Insekten und dienen Vögeln als natürliche Nahrungsquelle.
Das Projekt "Natur nah dran" fördert auch in Kehl die biologische Vielfalt.

Mitteilung vom 05. November 2025

Stadtjäger

Eigentlich findet Siegfried Geisbauer die Bezeichnung Stadtjäger irreführend. Er bevorzugt „Wildtiermanager im Siedlungsgebiet“. Ende Oktober ist er von der Stadt offiziell als Stadtjäger eingesetzt worden. Damit hat die Stadt die rechtlichen Bedingungen geschaffen, dass Einwohnerinnen und Einwohner bei Problemen mit Wildtieren die Expertise des Stadtjägers in Anspruch nehmen können. Mit der Flinte über der Schulter wird man ihn, anders als der Name suggeriert, aber so gut wie nie in der Kernstadt oder in den Ortschaften antreffen. „90 Prozent meiner Tätigkeit besteht aus Beratung“, betont er.
Kanadagänse watscheln durch den Garten der zwei Ufer.
Zu den Wildtieren, die auf Futtersuche in Stadtgebiete vordringen, zählt unter anderem auch die Kanadagans.

Mitteilung vom 05. November 2025

Sanierungsgebiet

Das Gebiet von der Stadthalle über das Rathausareal und die Hauptstraße bis hin zum Hanauer Museum soll grüner, moderner und lebenswerter werden. Im Frühjahr wurde es in die Städtebauförderung des Landes Baden-Württemberg aufgenommen. Bei einer Informationsveranstaltung im gut gefüllten Zedernsaal in der Stadthalle ist am Montag, 10. November, der offizielle Startschuss für die vorbereitenden Untersuchungen gefallen. Die anwesenden Eigentümerinnen und Eigentümer, Gewerbetreibenden sowie Anwohnerinnen und Anwohner erfuhren, welche Chancen sich durch die Ausweisung eines Sanierungsgebiets für sie ergeben und wie sie sich in den Prozess einbringen können.
Bei der Informationsveranstaltung zum Sanierungsgebiet im Bereich zwischen der Stadthalle und dem Hanauer Museum erfuhren die Anwesenden Eigentümerinnen und Eigentümer, Gewerbetreibenden sowie Anwohnerinnen und Anwohner mehr über über das Projekt, den Ablauf und Förderbedingungen. 

Mitteilung vom 24. Oktober 2025

Mediathek ausgezeichnet

Große Freude und ein stolzer Moment für die Mediathek: In einer feierlichen Preisverleihung in Stuttgart wurde sie am Donnerstag (23. Oktober) mit dem Förderpreis „Bibliothek des Jahres Baden-Württemberg 2025“ ausgezeichnet und zählt damit zu den besten Bibliotheken des Landes. Mit ihrem prämierten Projekt, einer eigens entwickelten Einstiegsschulung zum Thema Künstliche Intelligenz, richtet sich die Mediathek gezielt an Menschen, die bisher nur wenig oder gar keinen Kontakt mit dieser Technologie hatten. Besonders der kreative und innovative Aspekt des Projekts, das durch das Engagement des gesamten Teams unter der Leitung von Sonja Kuhlmann entstanden ist, überzeugte die Jury.
Grund zum Jubeln bei der feierlichen Preisverleihung: Mediatheksleiterin Sonja Kuhlmann, Mediatheksmitarbeiterin Alina Stumpf, Fachbereichsleiterin für Bildung, Soziales und Kultur Natascha Kaiser und Kulturamtsleiterin Stefanie Bade (erste Reihe v.l.n.r.) mit Dr. Matthias Knecht, Oberbürgermeister der Stadt Ludwigsburg und Vorsitzender des dbv Landesverbands Baden-Württemberg, Dr. Matthias Neth, Präsident des Sparkassenverbands Baden-Württemberg, Oberbürgermeister Wolfram Britz und Wolfgang Huber, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hanauerland.

Mitteilung vom 21. Oktober 2025

Bestattungen

Bei der Frage nach der letzten Ruhestätte bewegt sich der Trend in Kehl seit Jahren weg von einer klassischen Sargbestattung. Stattdessen fällt die Wahl immer häufiger auf ein Urnengrab. Aber auch besondere Bestattungsformen wie beispielsweise Urnen an Bäumen einlassen, werden zunehmend nachgefragt.
Der Gedenkstein mit Namenstafeln auf dem Leutesheimer Friedhof
"Im Hain" auf dem Leutesheimer Friedhof erinnern kleine Tafeln an den Gedenksteinen an jene, die unter den Bäumen in Urnen beigesetzt wurden.

Mitteilung vom 02. Oktober 2025

Stolpersteinverlegung

Drei Messingtafeln, eingelassen in den Boden an der Hauptstraße 33, erinnern seit Donnerstagmorgen an das schreckliche Schicksal der jüdischen Familie Gradwohl. Sie dienen als weiteres Mahnmal für die vom NS-Regime forcierte gesellschaftliche Ausgrenzung jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger und deren systematische Ermordung in Internierungslagern. In Kehl liegen nunmehr 76 Stolpersteine als Gedenken an die zahllosen Opfer des Nationalsozialismus.
Die drei Stolpersteine für Sigmund, Celine und Leo Gradwohl, umringt von weißen Rosen.
Die drei von Künstler Gunter Demnig eingesetzten Stolpersteine an der Hauptstraße 33 erinnern an die Schicksale von Sigmund, Celine und Leo Gradwohl.

Mitteilung vom 30. September 2025

Sperrmüll

In mehreren Innenstadtbezirken läuft derzeit bis offiziell Mittwoch, 1. Oktober, die Sperrmüllabfuhr. Leider wiederholt sich ein unerfreuliches Muster: Neben den zulässigen Sperrmüllgegenständen werden große Mengen an unzulässigen Materialien abgestellt, darunter Baumaterialien, Glas, Farbeimer und Elektro-Groß- und Kleingeräte. Diese Gegenstände werden nicht mitgenommen und bleiben auf der Straße zurück. Auch frühzeitig abgestellte – teils unzulässige – Materialien beeinträchtigen das Stadtbild, erschweren die Arbeit der Entsorgungsdienste und stellen eine erhebliche Belastung für die Mitarbeitenden des Betriebshofs dar.
Elektrogeräte und Baumaterialien gehören nicht in den Sperrmüll; sie müssen von den Eigentümern selbst entfernt und entsorgt werden.

Mitteilung vom 24. September 2025

Sundheimer Grund

Rot leuchten die Äpfel an den in Reihen ausgerichteten Bäumchen und stehen in perfektem Kontrast zur kurz gemähten sattgrünen Wiese darunter. Doch was anmutet wie ein gepflegter Hausgarten ist keine Fläche, auf der sich seltene Tier- und Pflanzenarten ansiedeln. Dass wilde und unaufgeräumte Bereiche mit mehr als kniehohem Bewuchs, abgestorbenen Sträuchern und anderem Totholz für die Biodiversität viel wertvoller sind, verdeutlichten die städtischen Umweltbeauftragten und der Gebietsbetreuer Oliver Schmidle vom Regierungspräsidium Freiburg Stadträtinnen und Stadträten, Vertreterinnen und Vertretern der Bürgerinitiative Umweltschutz, des Naturschutzbundes (NABU) und des Obst- und Gartenbauvereins bei einem ausgedehnten Spaziergang durch den Sundheimer Grund.
Der lange Altrheinzug im Sundheimer Grund, wo auch der Eisvogel eine stabile Population ausgebildet hat, steht mitsamt den ihn begleitenden Flächen unter Naturschutz.

Mitteilung vom 22. September 2025

Kermesbeere

In vielen Gärten Süddeutschlands ist sie mittlerweile anzutreffen: die Kermesbeere. Doch auch wenn sie als Zierpflanze nett anzusehen ist, kann sie auf die heimische Umwelt negative Auswirkungen haben. Denn die Kermesbeere, ursprünglich in Südamerika und Asien heimisch, gilt in Mitteleuropa als invasiv. Sie konkurriert mit einheimischen Pflanzenarten und kann diese verdrängen. Doch damit nicht genug: Ihre Beeren und Samen sind giftig und können eine Gefahr für Weide-, Wild- und Haustiere sowie teilweise auch für Kinder darstellen.
Die Kermesbeere (die asiatische Art) zu sehen am Ortsrand von Leutesheim.

Mitteilung vom 11. September 2025

Besuch aus Japan

Es war zwar ein kurzer, dafür aber umso spannenderer Besuch: Zwölf Tourismus-Studentinnen aus Japan machten gemeinsam mit ihrer Professorin Station in der Kehler Tourist-Information. Bei einer Laugenbrezel kamen sie mit dem Kehl-Marketing-Geschäftsführer, Christoph Hodapp, ins Gespräch und interessierten sich vor allem für die Kultur und den Tourismus im deutsch-französischen Lebensraum.
Eine neue Perspektive: Die Japanischen Studentinnen freuen sich in der Tourist-Information über die deutschen Laugenbrezeln. 

Mitteilung vom 04. September 2025

Drei neue Radarsäulen

Die Stadt baut ihre Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit in Kehl und den umliegenden Ortsteilen weiter aus. In den Ortsdurchfahrten der L75 stehen bereits fünf stationäre Radarsäulen, jeweils zwei in Bodersweier und Goldscheuer sowie eine in Marlen. Ergänzt werden diese durch zwei stationäre Säulen auf der B28 in Höhe des Kehler Bahnhofs, die nicht nur Geschwindigkeits- sondern auch Rotlichtverstöße erfassen. Nun wurde das Netz der stationären Überwachung weiter ausgebaut: In der Hauptstraße in Kehl auf Höhe des Hotels Rebstock sowie in Odelshofen und Neumühl erfassen neue Blitzersäulen systematisch Geschwindigkeitsverstöße.
Eine der drei kürzlich in Betrieb genommenen Radarsäulen erfasst in der Hauptstraße die Geschwindigkeit vorbeifahrender Autos.

Mitteilung vom 02. September 2025

Biodiversität

Es blüht in bunten Farben, es flattert, hüpft und krabbelt, sobald man die Wiesen mit dem hochstehenden Gras betritt. Wer erst noch Scheu hat, weil jeder Schritt ein Insekt das Leben kosten oder eine Blume knicken könnte, den beruhigt Jochen Bresch von der bhm Planungsgesellschaft: Bleibenden Schaden werden die Mitglieder des Zweckverbands ba.sic nicht anrichten. Was der Landschaftsarchitekt ihnen vorführt, ist intakte Natur mit Tieren und Pflanzen, die andernorts im Land bereits als ausgestorben oder zumindest als bedroht gelten. Zu verdanken ist die Renaissance der Neurieder Streuwiesen dem interkommunalen Gewerbegebiet ba.sic.
Ein besonderes Erlebnis für die Mitglieder der Verbandsversammlung des Zweckverbands ba.sic: Artenreichtum rundum, mitten in der Streuwiese mit Jochen Bresch.

Mitteilung vom 27. August 2025

Jugendfeuerwehr boomt

Die Jugendfeuerwehr verzeichnet einen enormen Ansturm: Mehr als hundert Jungen und Mädchen treffen sich inzwischen zu den regelmäßigen Übungsabenden und damit so viele, dass drei Gruppen gebildet werden mussten: Geübt wird im Kehler Norden (21 Mitglieder), in der Mitte (57 Mitglieder) und im Süden (22 Mitglieder). Noch vor wenigen Jahren war die Jugendfeuerwehr eine überschaubare Gruppe von etwa 40 Zwölf- bis 17-Jährigen, doch zwei Dinge haben alles verändert.
Wer von der Jugendfeuerwehr zu den Aktiven wechselt, bringt schon eine Menge Vorkenntnisse mit.

Mitteilung vom 26. August 2025

Ferienspaß in den Ortschaften

Die neunjährige Ilvy aus Goldscheuer und ihr fünfköpfiges Team stehen in Kork vor einer schwierigen Aufgabe: Sie sollen ein rohes Ei so gut mit Naturmaterialien polstern, dass es einen Sturz aus drei Metern Höhe schadlos übersteht. Eine weitere Hürde: Ilvy kennt ihre fünf Teammitglieder kaum.
Bevor es ans Bemalen ging, sägten die Auenheimer Kinder selbst die benötigten Holzscheiben zu.