Kulturhaus-Programm für das Frühjahr

Kulturhaus-Programm für das Frühjahr

Gruppenfoto der World-HipHop Zweierpasch
Hip-Hop mit deutsch-französischen Texten: Zweierpasch bespielt am Samstag, 24. Februar, die Kulturhausbühne. Bildrechte: Panoramique Pix

Wortkunst, Theater und Musik – das Kulturbüro bietet auch in diesem Frühjahr dem jüngeren Publikum mit dem DichtungsRing sowie mit Musikveranstaltungen ein maßgeschneidertes und abwechslungsreiches Programm. Immer um 20 Uhr locken Poetry, Schauspiel sowie Konzerte Interessierte ins Kulturhaus.

Ihr Markenzeichen sind deutsch-französische Texte, gewichtige Themen und melodische Beats. Nach ihrem Tramkonzert zwischen Kehl und Straßburg spielt Zweierpasch am Samstag, 24. Februar, nun auch auf der Kulturhausbühne. Die Band mit den Zwillingen Till und Felix als Frontmänner mischt nicht nur Sprachen, sondern auch musikalische Genres. Die zwei Rapper beschäftigen sich in ihrer Musik unter anderem mit dem Leben an der Grenze und Alltagsrassismus. Sie versprechen einen energiegeladenen Abend mit Tiefgang und eine schweißtreibende Show mit eingängiger Hip-Hop-Beats. Aus Freiburg und Straßburg kommend, tourte Zweierpasch schon in Afrika, Asien und Europa. 2018 bekam die Band den Adenauer de Gaulle Preis für ihren Einsatz für die deutsch-französische Zusammenarbeit verliehen. Mit ihrem 2023 erschienenen „Album 22“ tourt Zweierpasch derzeit durch Deutschland und Frankreich.

Sebastian Lehmann, Poetry Slammer, Schriftsteller und Lesebühnenautor ist am Freitag, 1. März, mit seinem aktuellen Programm „Kinderzeit“ im Kulturhaus zu sehen. Kürzlich erst Vater geworden, tourt er derzeit mit seinem Programm „Kinderzeit“ durch Deutschland. Er findet, dass Eltern gar keine Zeit haben, außer für ihre Kinder. Und das macht er auf der Bühne unter anderem zum Thema. Der Wahlberliner kommt ursprünglich aus Freiburg und telefoniert regelmäßig mit seinen Eltern in seiner Heimatstadt– was mitunter komische Züge annehmen kann. Davon erzählt er häufig auf SWR3 und RBB radioeins. Sebastian Lehmann ist Mitglied der Lesebühne „Lesedühne“ in Berlin sowie der PotShow in Potsdam und gewann 2020 den Kleinkunstpreis Baden-Württemberg. Außerdem moderiert und organisiert er den Kreuzberg Slam, welcher einer der größten Slams Deutschlands ist.

Die Comedienne Lara Ermer mit Mikrofon
Das Improtheater Karlsruhe lädt am Samstag, 13. April, zum Gameshow-Abend ein. Vorher können Interessierte zwischen 14 und 17 Uhr an einem Workshop teilnehmen und ihr Improvisationstalent unter Beweis stellen.

Beim ersten Poetry-Slam des Jahres am Donnerstag, 21. März, geben sich Nachwuchspoetinnen und Nachwuchspoeten erneut das Mikrofon in die Hand und stellen mit selbstverfassten Texten ihr dichterisches Können unter Beweis. Bei dem Dichterwettstreit schaut das Publikum nicht nur zu, sondern nimmt gleichzeitig die Rolle der Jury ein. Zuschauerinnen und Zuschauer dürfen sich auf einen Slam-Abend freuen, bei dem es poetisch, gesellschaftskritisch oder einfach nur urkomisch werden kann. Interessierte können wie gewohnt literarisch starke Wortakrobatinnen und -akrobaten erwarten. Moderiert wird der Abend vom baden-württembergischen Vizemeister im Poetry-Slam, Marius Loy.

Was dem Publikum am Samstag, 13. April, geboten werden wird, lässt sich kaum vorhersagen. Denn wenn das Improtheater Karlsruhe zum Gameshow-Abend in Kehl einlädt, ist wie der Name der Formation schon sagt, der Ausgang gänzlich improvisiert. Den Darstellerinnen und Darstellern sind Charaktere und Geschichte unbekannt, da diese durch Zurufe aus dem Publikum bestimmt werden. Zuschauerinnen und Zuschauer können so die Handlung vorantreiben und ihr die ein oder andere überraschende Wendung geben. Zum Mitmachen sind Interessierte auch am Mittag desselben Tages eingeladen. Beim Improvisationstheater-Workshop zwischen 14 und 17 Uhr können Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Gedankenschnelligkeit trainieren und ihre Spontanität unter Beweis stellen.

Eine Premiere wird es in diesem Jahr auch geben. Zum ersten Mal sind Musikerinnen und Musiker aus der Umgebung dazu eingeladen, beim Song-Slam, Samstag, 27. April, mit eigenen musikalischen Werken um die Gunst des Publikums zu ringen. Auf der Kulturhausbühne ist dabei jedes Genre erlaubt. Ob Pop, Hip-Hop, elektronische Musik oder Rock: Es soll einem breiten Spektrum an Musikrichtungen eine offene Bühne geboten werden. Der Song-Slam ist eine Kooperation mit dem Kulturzentrum KOHI in Karlsruhe und wird von Paula Höll moderiert. Wer Interesse hat, sich dem Publikum zu stellen, der kann sich mit einem Demo und einer kurzen Beschreibung seiner Musik per Mail bewerben.

Tickets zu allen Veranstaltungen gibt es bei der Tourist-Information im Kultur-Veranstaltungskalender, telefonisch, sowie an allen Reservix-Vorverkaufsstellen und an den Abendkassen.