Hilfe für Charkiw

Kehl und Straßburg helfen gemeinsam in der Ukraine

Christian Meyerhoff, Darya Romanenko und Prisca Lutz von der Initiative Kehler schicken Hilfe.
Die Stadt unterstützt (von links) Christian Meyerhoff, Darya Romanenko und Prisca Lutz von der Initiative Kehler schicken Hilfe beim Sammeln von Hilfsgütern für die ukrainische Stadt Charkiw.

Straßburg und Kehl helfen zusammen in der Ukraine: In einem gemeinsamen Brief haben Oberbürgermeisterin Jeanne Barseghian und ihr Kehler Kollege Wolfram Britz der Stadt Charkiw ihre Solidarität bekundet, Unterstützung zugesagt und Hilfe beim Wiederaufbau nach dem Krieg in Aussicht gestellt. Auch Pia Imbs, Präsidentin der Eurométropole de Strasbourg, hat sich dieser Initiative angeschlossen. Die Einwohnerinnen und Einwohner aus dem rheinüberschreitenden Lebensraum können sich ebenfalls an der Hilfsaktion beteiligen. Den Kontakt zum Bürgermeister von Charkiw hat die Kehlerin Darya Romanenko vermittelt, die in der 1,5-Millionen-Stadt aufgewachsen ist.

Möglichst am 24. Tag jeden Monats (als Erinnerung an den Tag des russischen Einmarsches) würde Wolfram Britz gerne einen Lastwagen mit Hilfsgütern aus Kehl auf die Reise in die Ukraine schicken. Er steht dabei im engen Kontakt mit der Aktion „Kehler schicken Hilfe – Hilfslieferungen für die Ukraine“ und unterstützt diese über seine Kontakte beim Sammeln der im Kriegsgebiet dringend benötigten Güter. Weil auch Straßburg in der Ukraine hilft, haben sich Jeanne Barseghian, Pia Imbs und Wolfram Britz entschlossen, eine gemeinsame Unterstützungspartnerschaft mit Charkiw zu begründen.

Die Einwohnerinnen und Einwohner von Kehl und der Eurométropole de Strasbourg können die Hilfsaktion durch Geld- und Sachspenden unterstützen:
Sachspenden können am Samstag, 11. Juni, von 11 bis 15 Uhr, am Mittwoch, 15. Juni, sowie am Freitag, 17. Juni, jeweils von 16.30 bis 18.30 Uhr ebenfalls direkt in der Königsberger Straße 9A abgegeben werden. Weitere Öffnungszeiten der Spendenannahme gibt die Initiative „Kehler schicken Hilfe“ auf ihrer Homepage bekannt.

Die Abgabe von Sachspenden außerhalb dieser Zeiten ist auch nach telefonischer Absprache mit Prisca Lutz (0174 2952414) oder Christian Meyerhoff (0170 7730774) möglich.

Geldspenden können unter dem Stichwort „Kehler schicken Hilfe – Ukraine“ auf das Konto des Vereins Vielfältiges Kork überwiesen werden.

Spendenkonto:
Volksbank Bühl, »Kehler schicken Hilfe – Ukraine«
IBAN: DE04 6629 1400 0005 1419 40;
BIC: GEN0DE61BHL

Was wird in der Ukraine gebraucht?

Die Kehler Initiative sucht vor allem haltbare Lebensmittel, die nicht gekühlt werden müssen, Hygieneartikel, Medikamente, Verbandszeug, Rollstühle, Gehhilfen und Krücken – aber keine Kleidung und keine Spielsachen. Eine detailliertere Liste von gesuchten Hilfsgütern findet sich hier.