Richtfest Kita St. Maria

Richtfest für neues Gebäude der Kita St. Maria: Einzug voraussichtlich im Frühjahr 2025

„Wir freuen uns über diesen modernen Bau, der Kindern ein gutes Großwerden ermöglicht“, sagte der Erste Beigeordnete Thomas Wuttke beim Richtfest der Kita St. Maria am Montagmorgen (8. Juli). Einzugsfertig dürfte der noch in Rohrgerüste gehüllte Rohbau im Frühjahr 2025 sein, schätzt Architekt Daniel Schäfer. Damit verschiebt sich der geplante Einzug der Kita-Kinder um wenige Monate nach hinten. Die neue Kita wird zusätzlich über 20 Krippenplätze für Kinder unter drei Jahren verfügen und damit insgesamt 95 Jungen und Mädchen Raum bieten.

Die Kinder der Kita St. Maria stimmten anlässlich des Richtfestes ein Lied an.

„Was wir sehen hier und schauen, ist mit Gottes Hilf‘ vollbracht, denn Vollbringen und Gelingen steht allein in seiner Macht“, rufen der Geschäftsführer von Heidt Holzbau, Julian Heidt, und sein Mitarbeiter Friedrich Merz während der Richtfestrede vor zahlreichen Gästen und den Kindern der Kita vom Dach des Neubaus. Daniel Schäfer zeigt sich zufrieden mit dem Verlauf der Bauarbeiten: „Trotz Krieg und Lieferengpässen sind wir im Kostenrahmen geblieben.“ 5,1 Millionen Euro wurden für den Neubau eingeplant, der im unteren Teil in Massivbauweise und im oberen Teil aus Holz errichtet wurde. Rund 90 Prozent der Summe stemmt die Stadt; knapp über eine halbe Million Euro steuert die katholische Kirche als Trägerin der Einrichtung bei. Das Gebäude entspricht der Energieeffizienzklasse A und wird nach der Inbetriebnahme mit Fernwärme beheizt. Die dafür nötigen Leitungen sollen demnächst verlegt werden, berichtet Daniel Schäfer. Auf rund 900 Quadratmetern bietet das Gebäude der Bewegungs- und Sprachkita optimale Bedingungen, um ihr pädagogisches Konzept umzusetzen. So verfügt die Kita neben einem Bewegungsraum auch über einen Raum für Sprachförderung, wie die neue Leiterin Eva Gadrat berichtet. Seit zwei Jahren residieren die Jungen und Mädchen der Einrichtung in einer Containeranlage. „Aus der Übergangszeit haben die Kinder, Fachkräfte und Eltern das Beste gemacht, versichert sie: „Aber inzwischen freuen sich alle auf den Neubau.“

Hintergrund

Wenn die Kita-Kinder in das neue zweigeschossige Gebäude einziehen, werden im Erdgeschoss drei Gruppen mit jeweils 25 Jungen und Mädchen im Alter ab drei Jahren Platz finden, im Obergeschoss werden zwei Krippengruppen mit zusammen 20 Plätzen eingerichtet, sagt Susanne Camara vom Bereich Bildung und Betreuung von Kindern der Stadt Kehl. Im abgerissenen alten Gebäude, das 1960 erbaut wurde, konnten zuvor keine Krippenkinder aufgenommen werden.