UFO-Ausstellung zur Klimaflucht: Wie der Klimawandel Menschen aus ihrer Heimat vertreibt

Welche Sorgen plagen die Olivenbauern in Griechenland? Wie wirkt sich die globale Erderwärmung auf die Fischer im Mekong-Delta aus? Diese und weitere Fragen beantwortet die UFO-Ausstellung „Klimaflucht – Warum Menschen vor dem Klima die Flucht ergreifen“.

Bevor die Ausstellung am Donnerstag eröffnet wird, überprüft die städtische Umweltpädagogin Insa Espig, ob alle Audio-Aufnahmen funktionieren. zoom

Eine Schülerin aus Kiribati berichtet, dass ihre Heimat wegen des steigenden Meeresspiegels bald verschwinden wird. Eine Frau aus Somalia erzählt, wie es ihr durch die Dürren immer schwerer fällt, Wasser zu finden. In kurzen Video- und Audiobeiträgen schildern zehn lebensgroße Figuren in der Ausstellung im UFO, wie sich der Klimawandel auf ihr Leben auswirkt. Allen gemeinsam ist, dass sie aufgrund von umweltbedingten Faktoren ihre Heimat verlassen mussten. Ihre realen Geschichten stehen stellvertretend für Menschen aus allen Teilen der Welt, die zu Opfern des globalen Klimawandels wurden.
Neben den Porträts bietet die Wanderausstellung Hintergrundinformationen zu umweltbedingter Migration, den Auswirkungen des Klimawandels in verschiedenen Regionen der Erde sowie die Möglichkeit, sich mit dem eigenen ökologischen Fußabdruck zu beschäftigen.

Die Ausstellung „Klimaflucht – Warum Menschen vor dem Klima die Flucht ergreifen“ ist von Donnerstag, 10. Mai, bis einschließlich Sonntag, 10. Juni, an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen jeweils von 14 bis 17 Uhr im UFO im Rheinvorland zu sehen. Sie wurde von der Deutschen KlimaStiftung in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen konzipiert. Wie meist ist auch diese Ausstellung im UFO zweisprachig deutsch-französisch. Wie immer können sich Schulen bei der städtischen Umweltpädagogin Insa Espig telefonisch unter 07851 88-4324 oder per E-Mail an i.espig@stadt-kehl.de für Führungen anmelden.

 

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