Integration

Aufgrund der Grenzlage zu Straßburg auf der gegenüberliegenden Rheinseite gehört der Umgang mit anderen Kulturen in Kehl zum Alltag. In der Kernstadt und den Ortschaften leben Menschen aus mehr als 120 verschiedenen Nationen. Um die gesellschaftliche Teilhabe aller Mitbürgerinnen und Mitbürger zu fördern, hat der Gemeinderat im Juni 2016 eine Integrations- und Inklusionskonzeption verabschiedet. Diese Konzeption wird laufend fortgeschrieben, beispielsweise in der Integrationskonzeption 2018.

Die Integrationsbeauftragten

Die Integrationsbeauftragten übernehmen Koordinierungsaufgaben zwischen allen Institutionen, freien Trägern, Migrantenorganisationen und Ehrenamtlichen, die sich im Bereich Integration engagieren. Darüber hinaus setzen sie Projekte zur Chancengerechtigkeit und Teilhabe auf Grundlage der Integrationskonzeption um. Sie entwickeln Bildungsangebote für Menschen mit Migrationshintergrund oder Fluchterfahrung, vermitteln Sprachkurse, unterstützen interkulturelle Feste und fördern ehrenamtliches Engagement unter Geflüchteten.

Integrationsbeauftragte der Stadt Kehl
Produktbereich Familie und Bildung, Sozialplanung
Hauptstraße 22
77694 Kehl
Telefon 07851 88-2105
Mobiltelefon 0170 9152887
Fax 07851 88-2101

Integrationsbeauftragte der Stadt Kehl
Produktbereich Familie und Bildung, Sozialplanung
Hauptstraße 22
77694 Kehl
Telefon 07851 88-2107
Mobiltelefon 0160 97267941
Fax 07851 88-2101
Über Festnetz dienstags und mittwochs von 8 bis 13 Uhr erreichbar.

Das Integrationsmanagement-Team

Ziel des Integrationsmanagements ist es, die Integration von Migranten mit und ohne Fluchterfahrung zu fördern, die in Kehl in einer Anschlussunterbringung sind. Nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe sollen die begleiteten Personen in die Lage versetzt werden, sich einen Überblick über vorhandene Strukturen und Angebote zu Integration und Teilhabe zu verschaffen und diese selbstständig zu nutzen.

Zu den Aufgaben des Integrationsmanagement-Teams zählen auch: Kooperation mit dem Landkreis zur Erfüllung der jährlichen Aufnahmequote, Wohnungsakquise für die Anschlussunterbringung, Sozialberatung und -begleitung (Beispiel: Spracherwerb, Arbeitsmarktintegration, Familienzusammenführung), Netzwerkarbeit, Information und Weiterleitung an Integrations- und Beratungsangebote, Unterstützung bei administrativen Sonderfällen (Beispiel: Notunterbringung, Asylfolgeantrag, Passbeschaffung), Beteiligung an Integrationsprojekten (Café der Kulturen, interkultureller Garten).