Inklusion

Die Stadt Kehl verfolgt das Ziel, eine inklusive Gemeinschaft zu werden. Damit ist gemeint, dass allen Menschen in allen gesellschaftlichen Bereichen eine umfassende, selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe möglich sein soll.

Das Modellprojekt „Vielfalt gestalten – Kork“, das vom Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg bis Ende des Jahres 2015 gefördert wurde, setzte den ersten Meilenstein: Kork soll ein inklusiver Ort werden, in dem der Inklusionsgedanke von der Kindertageseinrichtung über Menschen mit Handicap bis hin zum Seniorenalter gelebt wird. Die Erfahrungen aus der Ortschaft sollen für ganz Kehl genutzt werden, so dass Inklusion zum gesamtstädtischen Thema wird.

Der Produktbereich Familie und Bildung der Stadtverwaltung hat gemeinsam mit der Diakonie Kork, dem Oberlin-Schulverbund, der Grundschule Neumühl-Kork, dem Korker Kindergarten und Ortsvorsteher Patric Jockers bereits drei Foren zum Thema „Inklusion in Kork“ veranstaltet. In diesem Rahmen haben sich mehrere Arbeitsgruppen gebildet, die unter den Leitmotiven „Teilhabe, Individualität, Regionalität und Attraktivität“ den Ortsteil Kork gestalten wollen. Im Rahmen dieses Projektes gründete sich im November 2014 der Verein „Vielfältiges Kork“, der sich für Inklusion in Kork einsetzt und Veranstaltungen organisiert.

In Kork wurde gemeinsam mit Kindergarten, Grundschule und Oberlin-Schulverbund ein inklusives Bildungskonzept entwickelt, bei dem alle Kinder in individueller Förderung an Bildung teilhaben können – und dies in ihrem eigenen Rhythmus.

Pädagogisches Konzept Modellprojekt Kork


In Kehl arbeiten verschiedene Träger im „Netzwerk Inklusion“, um sich über bestehende Projekte auszutauschen, gemeinsam neue zu entwickeln und Probleme zu besprechen. Die Stadt Kehl arbeitet aktiv im Netzwerk Inklusion des Städtetags Baden-Württemberg mit, in dem sich rund 30 Kommunen engagieren.


Inklusionsbeauftragter

Um das Ziel, eine inklusive Gemeinschaft zu werden, noch intensiver zu verfolgen, wurde im Oktober 2016 ein Inklusionsbeauftragter bei der Stadt Kehl eingestellt. Dieser setzt sich dafür ein, dass alle Menschen mit Beeinträchtigungen, junge und ältere Menschen, Familien mit Kindern sowie Menschen mit und ohne Migrationshintergrund möglichst uneingeschränkt am alltäglichen Leben in der Gemeinschaft teilhaben können.

Projekte des Inklusionsbeauftragten sind unter anderem:

  • die Einrichtung eines Inklusionsbeirats,
  • die Gestaltung eines inklusiven Dorfplatzes in Form einer „Mitmach-Baustelle“ in Kork,
  • die Produktion eines Kurzfilms über den derzeitigen Stand der Barrierefreiheit in der Innenstadt von Kehl,
  • die Erarbeitung einer Inklusionskonzeption für Kehl.


Bei Fragen oder Anregungen rund um das Thema „Inklusion“ steht Nicolas Uhl zur Verfügung. Termine sind möglich nach Vereinbarung.

Kontakt:

Nicolas Uhl

Nicolas Uhl
Inklusionsbeauftragter Stadt Kehl
Richard-Wagner-Straße 3
Tel.: 07851 88-2108
E-Mail: n.uhl@stadt-kehl.de

Das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren hat einen Aktionsplan zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention in Baden-Württemberg in leichter Sprache veröffentlicht. Er steht hier zum Herunterladen bereit:

Aktionsplan in leichter Sprache

Das Statut des Beirats für Menschen mit Beeinträchtigungen kann hier im PDF-Format eingesehen werden:

Statut des Beirats für Menschen mit Beeinträchtigungen

 

Flüchtlingshilfe Kehl

Daten und Fakten zum Thema Flüchtlinge in Kehl sowie Informationen für ehrenamtliche Helfer sind auf der Internetpräsenz www.fluechtlingshilfe.kehl.de zusammengestellt.

Familienbörse

Wer Familien von der anderen Rheinseite kennenlernen möchte, findet hier Kontakte.

Termine

  • Sperrung am Beethovenplatz

    Für die Umgestaltung des Beethovenplatzes bleibt ein Teil der Richard-Wagner-Straße noch bis Freitag, 30. August, voll gesperrt. mehr...

  • Restkarten für Genussradeln

    Auf eine grenzüberschreitende Genuss-Fahrradtour von Kehl nach Straßburg begibt sich Gästeführerin Irmi Dillenbourg mit ihren Gästen am Donnerstag, 5. September. mehr...

  • Rumpelstilzchen in der Mediathek

    Zum ersten Mal gibt es am Dienstag, 27. August, ein Freilichttheater im Garten der Mediathek zu sehen: Nach der weltberühmten Vorlage der Gebrüder Grimm führt das Theater „das chamaeleon“ das Märchen Rumpelstilzchen vor. mehr...

  • Frühstücksbuffet im Babycafé

    Zu einem Frühstücksbuffet lädt das Frauen- und Mütterzentrum Eltern mit ihren maximal einjährigen Kleinkindern am Montag, 9. September, in die Villa RiWa ein. mehr...

  • Neuer Service der Mediathek

    Wer in der Mediathek seine aktuelle E-Mail-Adresse hinterlegt, erhält fortan vor Leihfristende eine E-Mail, die ihn an die rechtzeitige Rückgabe der Medien erinnert. mehr...

  • Grenzüberschreitende Radtour

    Aufgrund einer grenzüberschreitenden Radtour in Straßburg müssen Autofahrer am Sonntag, 8. September, auf deutscher Seite in der Zeit von 8 bis 14 Uhr mit Einschränkungen rechnen. mehr...

  • Sperrung Steinertsaustraße

    Die Einmündung der Steinertsaustraße in die Leutesheimer Straße in Bodersweier bleibt noch bis Montag, 30. September, gesperrt. mehr...

  • Wettbewerb zur Artenvielfalt

    Zukunftsweisende Projekte, Maßnahmen und Ideen, die Vorbild für andere sein können und vor Ort zu mehr Biodiversität beitragen, werden beim Wettbewerb "Baden-Württemberg blüht" gesucht. mehr...

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    „Wenn es Nacht wird in Kehl und Straßburg“ heißt die Ausstellung des Fotografen Günter Müller, die von Dienstag, 13. August, bis Freitag, 8. November, in den Räumen der Mediathek zu sehen ist. mehr...

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