Stadtnachrichten

 
  • Straßburger Oberbürgermeisterin schreibt an Ministerpräsident Kretschmann: Grenze muss passierbar bleiben

    Straßburger Oberbürgermeisterin schreibt an Ministerpräsident Kretschmann: Grenze muss passierbar bleiben

    In große Sorge, das Robert-Koch-Institut könnte Frankreich als Hochinzidenz-Gebiet einstufen, wendet sich die Straßburger Oberbürgermeisterin Jeanne Barseghian in einem Brief an den baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann. Sie bittet ihn darum, die bislang praktizierte 24-Stunden-Regelung auch in einem solchen Fall weiterhin aufrecht zu erhalten. Diese Regelung ermöglicht es Grenzpendlerinnen und -pendlern, die auf der französischen Rheinseite wohnen und in der Ortenau arbeiten, den Fluss zu überqueren, ohne einen negativen Corona-Test vorlegen zu müssen. Bei einer Hochstufung Frankreichs zum Hochinzidenz- oder gar zum Virusvarianten-Gebiet müssten sie sich alle zwei Tage einem Corona-Schnelltest unterziehen. mehr...

  • Ferien-Schnitzeljagd, Onlinekurse und Basteltüten: GWA startet mit pandemiesicherem Programm durch

    Ferien-Schnitzeljagd, Onlinekurse und Basteltüten: 
GWA startet mit pandemiesicherem Programm durch

    Die Gemeinwesenarbeit Kreuzmatt (GWA) meldet sich mit einem pandemiesicheren Programm im Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner des gleichnamigen Wohngebiets zurück. Mit dabei sind unter anderem eine Brieffreunde-Vermittlung, eine Schatzsuche für Familien in den Fasnachtsferien, Onlinekurse wie der Sporttreff, eine Kochgruppe und das Frauenfrühstück sowie Basteltüten für Kinder, die an der Villa RiWa abgeholt werden können. Um auf die neue Programmvielfalt aufmerksam zu machen, verteilen die Mitarbeiterinnen der GWA zurzeit Briefe an die rund 400 Wohnungen des Stadtteils. Alle Angebote sind kostenlos und nicht auf die Kreuzmatt beschränkt. Eine Anmeldung unter der 07851 88-2400 ist jedoch erwünscht, für die Onlinekurse sogar dringend erforderlich. mehr...

  • Pappeln am Sundheimer Grund werden aus Sicherheitsgründen gefällt

    Pappeln am Sundheimer Grund werden aus Sicherheitsgründen gefällt

    Am Sundheimer Grund müssen einmal mehr Pappeln weichen. Rund 50 Exemplare, die auf dem Rheindamm nahe der Kleingartenanlage Weiher in die Höhe wachsen, werden derzeit gefällt, weil sie nach und nach ihre sogenannte Alterungs- und Zerfallsphase erreichen. Dadurch stellen sie eine Gefahr für Passantinnen und Passanten dar, die an dieser Stelle vorbeikommen. Nach Rücksprache mit dem Naturschutzbeauftragten des Landratsamts erfolgt die Fällung, ehe die Brut- und Setzzeit beginnt. mehr...

  • Buch‘ dir dein Haus der Jugend oder: Eine Stunde chillen und durchatmen

    Buch‘ dir dein Haus der Jugend oder: Eine Stunde chillen und durchatmen

    Sie sind schon da, als der Kleinbus der offenen Jugendarbeit in die Marktstraße zum Lieferanteneingang der Stadthalle einbiegt. Mit fröhlichem Hallo begrüßen die vier Jungs Alex Neumann und Camille Falk. Kaum hat die junge Frau, die ihren Bundesfreiwilligendienst im Haus der Jugend leistet, die Schiebetür geöffnet, springen zwei der Jungs ins Fahrzeuginnere und lassen sich zufrieden seufzend auf den beiden Sesseln nieder. „Cola, Kirsch oder Safari?“ fragt Alex Neumann und reicht den beiden ein Tütchen Lachgummis, während er auf die Antwort wartet, um die Süßgetränke aus dem Karton zu holen. „Man muss auch mal lachen in dieser Zeit“, kommentiert er. Den vier Jungs braucht er das nicht zu sagen. Musik klingt aus dem Fahrzeug, eine Minidiskokugel leuchtet und dreht sich. „Oh, echt, endlich chillen“, sagt einer der Jungen und reckt sich in seinem Sessel, während die beiden Kumpels vor der offenen Schiebetür auf zwei faltbaren blauen Strandstühlen sitzen und warten, bis sie an der Reihe sind, auf den Sesseln Platz zu nehmen. Haus der Jugend to go heißt die Aktion. Aufsuchende Jugendarbeit lautet der Fachausdruck. mehr...

  • Kultur im Lockdown: 21 Veranstaltungen abgesagt oder verschoben, Hunderte Tickets bearbeitet

    Kultur im Lockdown: 21 Veranstaltungen abgesagt oder verschoben, Hunderte Tickets bearbeitet

    Das Kulturhaus ist zurzeit aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen – in seinem Inneren herrscht jedoch Hochbetrieb. Andrea Vogt kümmert sich im Kulturbüro um die Tickets und um die Theater-Abos. Durch den Virus hat sich der organisatorische Teil ihrer Arbeit mehr als verdoppelt. Das bedeutet: Während des zweiten Lockdowns mussten 353 Karten händisch umgebucht oder bereits entrichtete Eintrittsgelder rückerstattet werden; automatisierte Prozesse gibt es für diese Ticketmenge nicht. Jede annullierte Veranstaltung zieht zudem noch stundenlange Telefonarbeit nach sich. Ein Drittel der Theater-Abonnenten möchte bei Neuigkeiten zum Beispiel persönlich angerufen werden. Dieser Kreislauf aus Terminfindung, Absagen und direktem Kontakt mit den Kartenbesitzern hat allerdings nicht nur Nachteile. mehr...

  • Die Aufmerksamkeit der Generation Goldfisch wecken: Kehl Marketing unterstützt Einzelhandel mit Online-Seminaren zu Internetshops

    Die Aufmerksamkeit der Generation Goldfisch wecken: Kehl Marketing unterstützt Einzelhandel mit Online-Seminaren zu Internetshops

    Die Corona-Restriktionen im Einzelhandel beschleunigen einen Strukturwandel, der sich bereits seit Jahren abzeichnet: eine Verschiebung hin zum Online-Geschäft. Damit die Kehler Einzelhändlerinnen und Einzelhändler für die Zukunft nach Corona gewappnet sind, hat die Stadtmarketing- und Wirtschaftsfördungs-GmbH hierzu zusammen mit der #dieMEHRakademie GmbH eine Workshop-Reihe ins Leben gerufen. Bei der Auftaktveranstaltung umreißt der Digital-Media-Coach Artur Derr das Spektrum des Online-Handels. mehr...

  • OB Vetrano hält Corona-Tests für Grenzpendler nicht für praktikabel und fordert gemeinsam mit OB Jeanne Barseghian eine pragmatische Lösung

    OB Vetrano hält Corona-Tests für Grenzpendler nicht für praktikabel und fordert gemeinsam mit OB Jeanne Barseghian eine pragmatische Lösung

    Dass sich Grenzpendler aus dem Großraum Straßburg alle 48 Stunden einem Corona-Schnelltest unterziehen, wie es das Land für den Fall fordert, dass Frankreich vom Robert-Koch-Institut zum Hochinzidenzgebiet erklärt wird, hält Oberbürgermeister Toni Vetrano für nicht praktikabel und fordert in einem Interview mit dem SWR-Fernsehen eine pragmatische Lösung. Die könnte zum Beispiel so aussehen, wie die derzeit auf der französischen Rheinseite praktizierte: Ohne negativen Corona-Test einreisen dürfen Grenzpendler oder Einwohner des rheinübergreifenden Lebensraums mit triftigem Grund, wenn sie sich dabei nicht mehr als 30 Kilometer von ihrem Wohnort entfernen. So sieht es auch die Straßburger Oberbürgmeisterin Jeanne Barseghian, mit der Toni Vetrano im Austausch steht: Sie fordert zum einen eine zwischen Deutschland und Frankreich abgestimmte Lösung. Zum anderen sollte aber auch zwischen den drei an Frankreich angrenzenden Bundesländern eine einheitliche Regelung für den Grenzübertritt und die entsprechenden Kontrollen gefunden werden. „Wir brauchen in unserem gemeinsamen Lebensraum eine Koordination und eine gemeinsame Kommunikation mit den gleichen Ausnahmeregelungen für die Grenzpendlerinnen und -pendler in beide Richtungen. mehr...

 

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