Stadtnachrichten

 
  • Völkerverständigung beim Gemüseanbau: Gartenprojekt des Integrationsmanagements bringt syrische und afghanische Familien zusammen

    Völkerverständigung beim Gemüseanbau: Gartenprojekt des Integrationsmanagements bringt syrische und afghanische Familien zusammen

    Gelbe Kürbisse leuchten zwischen großen hellgrünen Blättern, Bohnenpflanzen ranken sich an Schnüren empor, Radieschen, Schnittlauch, Petersilie, Auberginen, Zucchini und Paprika sind zum Großteil reif für die Ernte. Fast sechs Jahre lag der große Garten hinter dem Haus am Erlenwörth, in dem heute die Kleiderkammer des Roten Kreuzes untergebracht ist, brach. Ein wildes Sammelsurium an Pflanzen hatte sich die Fläche untertan gemacht. Doch dann haben die Familien Hasan, Sultan und Maleki angepackt und die Wildnis innerhalb von wenigen Wochen in drei üppig bewachsene Gemüsegärten verwandelt. Sie haben dabei nicht nur gärtnerisches Geschick bewiesen, sondern außerdem, dass syrische und afghanische Familien ein solches Gemeinschaftsprojekt umsetzen können. Die von der städtischen Integrationsmanagerin Tamina Braunewell umgesetzte und von ihrer Kollegin Marlene Ofner begleitete Gartenkooperation funktioniert bestens – zur Freude auch von DRK-Geschäftsführer Manfred Lenz. mehr...

  • Mit der Deal-Card gewinnen alle: Kundschaft spart Bares, Handel und Gastro erhöhen Reichweite

    Mit der Deal-Card gewinnen alle: Kundschaft spart Bares, Handel und Gastro erhöhen Reichweite

    Die Deal-Card ist ein neues Coupon-Angebot in der Rheinstadt, mit dem Einzelhandel und Gastronomie gestärkt werden sollen. Außerdem spart die Kundschaft dabei bares Geld. Und so geht’s: Kaufen die Kundinnen und Kunden in teilnehmenden Geschäften ein, erhalten sie eine Deal-Card, mit der sie sich in anderen Läden oder Restaurants ein exklusives Vorteils-Angebot abholen können. Durch das Scannen des QR-Codes auf der Rückseite der Karte können zudem alle Deal-Partner, die aktuellen Schnäppchen und die Entfernung zum jeweiligen Laden aufgerufen werden. Die Deal-Card gibt es ab einem Einkaufswert von zehn Euro. Pro Karte kann ein Deal eingetauscht werden; es ist aber möglich je nach Location mehrere Coupons auf einmal einzulösen. mehr...

  • Viktor Liehr: Hochwasserschutz geht alle an – Auch Kehl kann geflutet werden

    Viktor Liehr: Hochwasserschutz geht alle an – Auch Kehl kann geflutet werden

    Als der Rhein im Juli – zum zweiten Mal in diesem Jahr – Hochwasser führte, war das mehr eine Attraktion für Spaziergängerinnen und Spaziergänger als eine Bedrohung für Kehl: Dass Teile der Stadt von Hochwasser betroffen sein könnten, will der Feuerwehrkommandant nicht ausschließen. Auch für Kehl gibt es ein sogenanntes Worst-Case-Szenario und das ist ein Bruch des Kinzigdamms. Je nachdem, an welcher Stelle der Damm brechen würde, stünden Neumühl und Kork oder Teile der Kernstadt unter Wasser. Damit dies möglichst nicht geschieht, ist in den vergangenen Jahren viel unternommen worden: „Nach jedem größeren Hochwasser nehmen wir es zum Anlass unsere Maßnahmen zu reflektieren und anzupassen.“, versichert Viktor Liehr und stellt klar: „Jeder Einzelne kann etwas zum Hochwasserschutz beitragen.“ mehr...

  • Kehler Feuerwehrleute aus Bad Neuenahr-Ahrweiler zurück: Wenn Menschen in Deutschland nach einem Stück Brot fragen

    Kehler Feuerwehrleute aus Bad Neuenahr-Ahrweiler zurück: Wenn Menschen in Deutschland nach einem Stück Brot fragen

    Menschen, die sichtlich verwirrt durch eine zerstörte Stadt gehen, in zu großen Kleidungsstücken, die nicht ihre eigenen sind und nach einem Stück Brot fragen – mitten im reichen Deutschland: Wie in einem Kriegsbiet haben sich die acht Feuerwehrleute aus Kehl gefühlt, die von Donnerstag bis Montag gemeinsam mit Kameraden aus Achern, Lahr und Offenburg im Katastrophengebiet in Bad Neuenahr-Ahrweiler im Einsatz waren. 200 Kubikmeter Schlamm haben sie allein mit Muskelkraft aus dem Keller einer Klinik geschaufelt, Schränke, Waschmaschinen, Trockner und Geräte bewegt, die einst dazu dienten, kranken Menschen zu helfen. Übervoll mit Eindrücken sind sie am Dienstagnachmittag (2. August) in die Feuerwache zurückgekehrt, wo sie vom Beigeordneten Thomas Wuttke und Feuerwehrkommandant Viktor Liehr empfangen wurden. Auch für langgediente Feuerwehrangehörige gehören die Erfahrungen im Hochwassergebiet zum Heftigsten, was sie je erlebt haben. Mit dabei war auch Jonas Becker, dessen freiwilliges soziales Jahr bei der Feuerwehr eigentlich am 31. Juli zu Ende war. mehr...

  • „Corona hat alles überstrahlt“: Psychische Folgen werden noch lange nachwirken

    „Corona hat alles überstrahlt“: Psychische Folgen werden noch lange nachwirken

    Aggressivität, Unausgeglichenheit, Rücksichtslosigkeit: Damit kämpfen die Mitarbeitenden in den Bereichen Ordnungswesen in Kehl, Willstätt, Rheinau und Appenweier inzwischen Tag für Tag. Die Corona-Pandemie hat bei Bürgerinnen und Bürgern jeglichen Alters Spuren hinterlassen und Verhaltensweisen verändert. Jugendliche haben den Eindruck, dass sie mehr gemaßregelt werden als Erwachsene, psychische Erkrankungen nehmen zu – vor allem bei Pubertierenden. Das ist das schemenhafte Bild, das die Mitglieder des Beratungsteams Kommunale Kriminalprävention (KKP) bei ihrem Treffen vor der Sommerpause – unter Leitung von Cornel Happe und Jannate Hammerstein (nun bei der Stadt Kehl für die KKP zuständig) – gezeichnet haben. Die längerfristigen Folgen, sind sich die Teilnehmenden einig, werden sich erst in einigen Monaten zeigen. Dass die Digitalisierung durch die Krise vorangetrieben wurde, wird einerseits als positiver Aspekt anerkannt, gleichzeitig warnten vor allem die Sozialpädagogen im Team davor, dass Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen keinen Zugang zu digitalen Endgeräten haben oder nie die Chance hatten, den Umgang mit ihnen zu erlernen, nicht ausgegrenzt werden. mehr...

  • Kommunale Kriminalprävention erreicht in der Pandemie 1638 Jugendliche

    Kommunale Kriminalprävention erreicht in der Pandemie 1638 Jugendliche

    Trotz Schulschließungen und Kontaktbeschränkungen: Die Kommunale Kriminalprävention (KKP) hat mit ihren Angeboten auch in der Pandemie 1638 Schülerinnerinnen und Schüler erreicht. 87 Veranstaltungen haben in Kehl (58), in Rheinau (16) und in Willstätt (13) stattgefunden und das verteilt auf gerade mal vier Monate tatsächliche Unterrichtszeit. Eben weil die Kinder und Jugendlichen durch Home Schooling und coronabedingtes Zuhausesein noch mehr online waren als in normalen Zeiten, kamen sie auch mit den problematischen Seiten des world wide web stärker in Kontakt. Ein Grund mehr für Jannate Hammerstein, seit März 2021 nicht mehr beim Roten Kreuz, sondern bei der Stadt Kehl für die KKP zuständig, bereits in den Grundschulen mit der Aufklärung über die Gefahren zu beginnen, die im Internet lauern. Die meisten Unterrichtseinheiten in den Schulen absolviert sie gemeinsam mit Anja Faulhaber, der Präventionsbeauftragten der Kehler Polizei, wie sie dem KKP-Beratungsteam in der Sitzung vor der Sommerpause berichtete: „Trotz Corona waren wir in allen Schulen.“ mehr...

  • Kehl unterzeichnet IHK-Aktionsbündnis Pro Innenstadt

    Kehl unterzeichnet IHK-Aktionsbündnis Pro Innenstadt

    Seit einigen Jahren befinden sich die Innenstädte in einem Strukturwandel: Immer mehr Kaufkraft wandert in Richtung Onlinehandel ab. Die Folgen sind Frequenzverluste, Umsatzrückgänge und Leerstände, aber auch eine Neuorientierung der Städte. Mit dem Aktionsbündnis „Pro Innenstadt“ beteiligen sich die Stadtverwaltung, die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungs-GmbH und der Werbeverein City-Forum an einem durch das baden-württembergische Wirtschaftsministerium geförderten Modellprojekt der Industrie- und Handelskammern. Ein sogenannter IHK-Innenstadt-Berater wird Kehl als eine von sieben Modellstädten im Kammerbezirk südlicher Oberrhein darin unterstützen, die Innenstadt zu stärken und die Folgen des durch die Corona-Pandemie beschleunigten Strukturwandels abzuschwächen. mehr...

 

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