Neues Energiekonzept für die Diakonie Kork

Knapp fünf Jahre wurde darauf hingearbeitet, jetzt steht es fest. Im Hauptsitz der Diakonie Kork, der auch das Epilepsiezentrum umfasst, wird ab Sommer ein neues Energiekonzept umgesetzt. Es beinhaltet eine zentrale Wärmeversorgung über ein mit Erdgas betriebenes Blockheizkraftwerk. Grundlage ist ein Vertrag zwischen der Diakonie und der Wärmegesellschaft Kehl (WGK). Letztere ist ein Unternehmen der Stadt Kehl und der Badenova.

Am Donnerstag haben sich die Vertragspartner, vertreten durch Robert Büchel, Vorstand und Kaufmännischer Leiter der Diakonie und die beiden Geschäftsführer der Wärmegesellschaft, Bürgermeister Harald Krapp und Klaus Preiser von der Badenova, in Kork getroffen, um die Verträge zu unterzeichnen und das neue Energiekonzept der Öffentlichkeit vorzustellen.

Harald Krapp, Robert Büchel und Klaus Preiser

Das Stammgelände der Diakonie Kork mit dem Epilepsiezentrum, bestehend aus 35 Gebäuden aus Baujahren von 1719 bis 2009, wird derzeit über ein Wärmenetz mit einer zentralen Wärmeerzeugungsanlage versorgt. Auch die Stromversorgung erfolgt über ein internes Netz von einer zentralen Trafostation aus. Das Energiekonzept der Wärmegesellschaft Kehl sieht vor, die vorhandene Heizzentrale grundlegend zu erneuern. Das Herzstück stellt ein erdgasbetriebenes Blockheizkraftwerk dar, das im Sommer in Betrieb genommen werden soll. Es wird einen Großteil der benötigten Wärmeenergie und 50 Prozent des benötigten Stroms liefern. 

Waren bei der Vertragsunterzeichnung dabei (von oben links): Patrik Vetter (Leiter des Bereichs Verwaltung der Technischen Dienste Kehl), Christian Paul (Leiter technischer Vertrieb Badenova Wärmeplus), Thomas Bahr (Leiter Rechnungswesen und Controlling Diakonie), Martin Lehmann (Leiter Gebäudemanagement Diakonie), Harald Krapp, Robert Büchel und Klaus Preiser.

Die neue Anlage unterstützt das Klimaschutzkonzept der Stadt Kehl. Letzteres wurde im November 2013 ins Leben gerufen und hat das Ziel, CO2-Emmissonen im Stadtgebiet stark zu reduzieren und Energie effizienter und umweltfreundlicher zu nutzen.
Die neue Versorgungstechnik im Epilepsiezentrum Kork ist energiesparender als die der derzeit genutzten Anlage, die nicht über eine Kraft-Wärme-Kopplung verfügt. Hochrechnungen zufolge werden mit dem zentralen Blockheizkraftwerk pro Jahr 1280 Tonnen weniger CO2 in die Luft befördert als bisher. Die Primärenergieeinsparung beträgt mehr als drei Millionen Kilowattstunden pro Jahr.
Insgesamt wird die WGK 1,6 Millionen Euro in das neue Versorgungskonzept investieren. Die Investitionen werden sich für beide Vertragspartner auszahlen: Die neuen Anlagen erbringen nicht nur eine höhere Kilowatt-Leistung, sie sparen der Diakonie auch Kosten in Höhe von voraussichtlich rund 140 000 Euro pro Jahr.

14.01.2016

 

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