Vielfältige Ideen für eine gelungene Integration in der Kreuzmatt

Einmal im Monat gemeinsame Essen organisieren, Einkaufshilfen für ältere Leute anbieten, muttersprachlichen Unterricht an Schulen einrichten. So vielfältig sind die Vorschläge der Bewohnerinnen und Bewohner der Kreuzmatt, um die Integration und den Zusammenhalt in ihrem Stadtviertel voranzubringen. Bei der Zukunftswerkstatt, zu der der Fachbereich Bürgerdienste und Soziales der Stadt Kehl eingeladen hatte, haben sie ihre Ideen zum Motto „Integration in der Kreuzmatt 2020“ vorgebracht.

Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinwesenarbeit, der Diakonie, des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), des Frauen- und Mütterzentrums und der Kindertageseinrichtung Kreuzmatt beratschlagten die Bürgerinnen und Bürger, was in Sachen Integration und Zusammenhalt in ihrem Stadtteil verbessert werden könnte. Ein Teilnehmer schlug etwa vor, dass Jugendliche und junge Erwachsene für ältere, weniger mobile Bürgerinnen und Bürgern die Einkäufe erledigen könnten – mit dem Ziel, den Zusammenhalt unter den Generationen zu festigen.
Ein Punkt, der vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Herzen lag, war die Schaffung von Räumen für gemeinsame Aktivitäten: So soll es ab Juni ein Begegnungscafé für die Bewohnerinnen und Bewohner der Kreuzmatt in der neuen Villa RiWa geben. Dort könnten etwa Seniorinnen und Senioren gemeinsam kochen oder die Bewohnerinnen und Bewohner sich regelmäßig einmal im Monat zum Mittagessen treffen.
Neben dem Begegnungscafé könne auch ein neuer Spielplatz im Zentrum der Kreuzmatt als Raum für Veranstaltungen wie Grillfeste genutzt werden, waren sich die Besucherinnen und Besucher der Zukunftswerkstatt einig. 

Zukunftswerkstatt Kreuzmatt

Wie und wann die einzelnen Vorschläge umgesetzt werden, wird in weiteren Treffen besprochen. Die Zukunftswerkstatt in der Kreuzmatt ist eine mehrerer Veranstaltungen, die der Erarbeitung einer Integrationskonzeption für die ganze Stadt Kehl dienen. Nach der Auftaktveranstaltung der Reihe im Juli 2015 und drei zentralen Foren zum Thema Integration werden nun in einzelnen Ortschaften sogenannte Zukunftswerkstätten abgehalten, bei denen Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit den Vertreterinnen und Vertretern verschiedener sozialer Einrichtungen über Möglichkeiten zur Förderung der Integration in ihrem Quartier beraten.
Der Prozess zur Erarbeitung der Integrationskonzeption wurde initiiert von Nanine Delmas, Fachbereichsleiterin Bürgerdienste und Soziales der Stadt Kehl. Als Berater und Moderator begleitet Frank Jessen vom Ibis-Institut (Institut für interdisziplinäre Beratung und interkulturelle Seminare) das Projekt, das vom Ministerium für Integration Baden-Württembergs gefördert wird. Sein Institut hat sich darauf spezialisiert, interkulturelle Prozesse zu analysieren und Konzepte für die Integrationsarbeit zu entwickeln.
Die nächste Zukunftswerkstatt wird am Donnerstag, 25. Februar, in Auenheim stattfinden. Die Abschlussveranstaltung ist für den 14. Juni geplant.

03.02.2016

 

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