Bürgerwerkstätten zu den Themen Verkehrslenkung und Radverkehr

Wie kann die Verkehrslenkung in der Innenstadt optimiert werden und wo gibt es in der ganzen Stadt Verbesserungsmöglichkeiten im Radwegenetz? Zwei Bürgerwerkstätten, zu denen die Stadt die Bewohnerinnen und Bewohner der Kernstadt und der Ortschaften einlädt, widmen sich im März und im April diesen Fragen. Die Ergebnisse werden im Anschluss bei sogenannten Bürger-Cafés öffentlich präsentiert und abschließend dem Gemeinderat vorgelegt.

Das Konzept der Bürgerwerkstätten wurde in anderen Gemeinden Baden-Württembergs bereits erfolgreich erprobt – wenn auch teilweise unter einem anderen Namen: In Zell-Weierbach entwickelte ein „Bürgerrat“ etwa Ideen rund um die Frage, was den Ort in Zukunft lebenswert machen könnte und in Staufen im Breisgau hat – wie in Kehl – eine dort eintägige „Bürgerwerkstatt“ zum Thema Stadtentwicklung getagt. Die Idee dahinter ist, dass eine überschaubare Zahl von zufällig ausgewählten Bürgerinnen und Bürgern unter der Moderation eines Experten Lösungs- und Verbesserungsvorschläge zu bestimmten Themen erarbeitet.
Das Erarbeitungsprinzip folgt dem einer offenen Gesprächsrunde – jeder äußert seine Ideen, Bedenken und Fragen und alles wird auf großen Pinnwänden notiert. Der Moderator eröffnet die Ideenfindung lediglich mit einer offenen Frage und dokumentiert im Folgenden. So entwickelt die Gruppe eine positive Eigendynamik und kommt gemeinschaftlich zu konstruktiven Lösungsansätzen.
In Kehl werden im März und April in jeder Werkstatt etwa ein Dutzend Teilnehmerinnen und Teilnehmer Lösungsvorschläge zur Verbesserung der Verkehrslenkung und des Radverkehrs erarbeiten. Jede Werkstatt dauert eineinhalb Tage. Moderieren wird an den zwei Terminen in Kehl Dr. Thomas Uhlendahl, der als freiberuflicher Berater Kommunen bei Bürgerbeteiligungsprozessen unterstützt und bereits mehrere Bürgerräte und Bürgerwerkstätten in Südbaden moderiert hat.

Wer an den Kehler Bürgerwerkstätten teilnimmt, das bestimmt der Zufall. Aus der Einwohnermeldeliste werden beliebig Bürgerinnen und Bürger herausgepickt, die der Oberbürgermeister in einem Schreiben zu den Werkstätten einlädt. 500 Einladungen sollen so an die Bewohnerinnen und Bewohner der Kernstadt und der Ortschaften verschickt werden. Wenn sich mehr Personen zurückmelden, als teilnehmen können, so entscheidet erneut das Los.
Um das bereits vorhandene Wissen von Aktivgruppen und Experten ebenfalls in die Diskussion einzubringen, wird der Verkehrsexperte Dr. Frank Gericke vom Büro Modus Consult aus Karlsruhe in der Bürgerwerkstatt ebenso teilnehmen wie Vertreter von Aktivgruppen zum Thema Verkehr.
Die erste Bürgerwerkstatt ist für Freitag, 11. März, und Samstag, 12. März, vorgesehen. Dabei soll das Thema Verkehrslenkung diskutiert werden. Um den Radverkehr geht es am Freitag, 15. April, und Samstag, 16. April, in einer weiteren Werkstatt.
Die Handlungsvorschläge und Konzepte, die aus den Werkstätten hervorgegangen sind, bei anschließenden Bürger-Cafés öffentlich vorgestellt. Zu diesen lädt die Stadt im März und April gesondert ein; als Termine sind der Montag, 21. März, und Mittwoch, 27. April, vorgesehen. Die Ergebnisse der Werkstattgespräche werden im Anschluss dem Gemeinderat und den Ortschaftsräten präsentiert, die über die weitere Vorgehensweise entscheiden.

15.02.2016

 

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