Warum den Stimmzetteln eine Ecke fehlt – Briefwahlunterlagen nicht vergessen

2155 Wählerinnen und Wähler haben für die Landtagswahl am Sonntag, 13. März, bereits Briefwahlunterlagen beantragt – 631 davon online über die Internetseite der Stadt Kehl (www.kehl.de/wahl). Die Unterlagen wurden bereits alle verschickt – einige Hunderte Wahlbriefe wurden schon an die Stadt zurückgesandt. Mehrere Wahlberechtigte haben bei der Stadt verwundert nachgefragt, warum am Stimmzettel die rechte obere Ecke fehlt: Dies ist bei allen Stimmzetteln der Fall und hilft blinden und sehbehinderten Menschen beim Anlegen ihrer Wahlschablone.

Bei der Landtagswahl 2011 hatten 1972 Personen den Antrag auf Briefwahl gestellt – diese Zahl ist zehn Tage vor der Wahl bereits übertroffen. Allerdings hatten nur 1865 Wahlberechtigte die Unterlagen auch rechtzeitig an die Stadt zurückgesandt – die Stadtverwaltung bittet in diesem Zusammenhang darum, die Wahlunterlagen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.
Wer am 13. März nicht ins Wahllokal gehen kann, hat weiterhin – bis Freitag, 11. März, 18 Uhr – die Möglichkeit, Briefwahl zu beantragen: Entweder online direkt am Bildschirm unterwww.kehl.de/wahl oder schriftlich mit dem Antrag, der mit den Wahlunterlagen übersandt wurde. Der rote Wahlbriefumschlag muss nicht frankiert werden und kann in jeden Briefkasten der Deutschen Post gesteckt oder direkt in den Rathaus-Briefkasten eingeworfen werden. Dort muss er spätestens am Wahlsonntag um 18 Uhr angekommen sein.
Wer am Wahlsonntag im Wahlbezirk 8, Söllingschule II, wählen geht, wird einen Stimmzettel mit Kennbuchstaben erhalten. Dieser Wahlbezirk wurde vom statistischen Landesamt gemeinsam mit vielen anderen ausgewählt – allein im Ortenaukreis gibt es zwölf solcher Wahlbezirke. Erhoben werden hier die Wahlbeteiligung und die Stimmabgabe, jeweils nach dem Alter und dem Geschlecht der Wähler. Das geschieht durch die Kennzeichnung des Stimmzettels durch Kennbuchstaben, die für die Altersgruppe und das Geschlecht stehen. Eine Verletzung des Wahlgeheimnisses sei dadurch nicht zu befürchten. Weitere Erläuterungen enthält ein Merkblatt des statischen Landesamtes, das am Wahlsonntag im Wahllokal ausliegen wird.
Fragen zum Wahlprozedere oder zu den Unterlagen beantwortet Kerstin Faschon (Telefon 07851 88-1101, E-Mail k.faschon@stadt-kehl.de).

02.03.2016

 

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