Schnelleres Internet für 10 400 Kehler Haushalte – Arbeiten für den Netzausbau beginnen

Datenturbo für das Internet: Mit 22 Kilometer Glasfaserkabel und 42 sogenannten Multifunktionsgehäusen baut die Telekom das Datennetzwerk in der Kernstadt, im Gewerbegebiet Auenheim Süd, dem Hafengebiet sowie in Kork und Neumühl aus. Mithilfe der neuen Kabel und einer moderneren Übertragungstechnik werden dort rund 10 400 Haushalte spätestens Ende 2016 über schnelleres Internet verfügen. Die Bauarbeiten für die Verlegung der Kabel werden in Teilabschnitten durchgeführt, damit es zu möglichst wenigen Beeinträchtigungen für die Anwohnerinnen und Anwohner kommt, wie Telekom-Regionalmanager Klaus Vogel bekräftigt.

Symbolischer Spatenstich für die Arbeiten zum Telekom-Netzausbau (von links): Tobias Schackowsky von der Firma Baum in Renchen, Michael Timm, Projektleiter von der Telekom für die Stadt Kehl, Klaus Vogel, Regionalmanager der Telekom Deutschland, OB Toni Vetrano und Baubürgermeister Harald Krapp
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„Ich freue mich, dass durch diese Maßnahmen nicht nur die Kernstadt, sondern auch die außerhalb gelegenen Gebiete in das schnelle Netz integriert werden können“
sagte Oberbürgermeister Toni Vetrano beim symbolischen Spatenstich vor der Stadthalle, wo eines der 42 Multifunktionsgehäuse aufgestellt wird, und ergänzte: „Schnelle Internetverbindungen sind aus dem Leben unserer Bürgerinnen und Bürger nicht mehr wegzudenken – privat und geschäftlich.“
Damit mehr Bürgerinnen und Bürger Zugriff zum schnellen Internet haben, wird das bestehende Netzwerk durch Multifunktionsgehäuse, kurz MFG, zunächst verdichtet. Insgesamt 42 MFG werden neu aufgestellt oder mit moderner Technik ausgestattet. Die großen hellgrauen Kästen am Straßenrand dienen als „Mini-Vermittler“ zwischen den Haushalten und der örtlichen Netz-Vermittlungsstelle. Zwischen dieser örtlichen Vermittlungsstelle und den MFG werden die vorhandenen Kupferkabel durch Glasfaserkabel ersetzt – diese sind das schnellste Übertragungsmedium für Daten. Schickt die örtliche Vermittlungsstelle ein Datenpaket auf den Weg, so wird dies also zunächst über die schnellen Glasfasern zum Mini-Vermittler MFG geschickt, der es dann über die mit ihm verknüpften Kupferkabel an die Haushalte weiterleitet. Beschleunigt wird dieser letzte Weg durch eine Technik, die sich Vectoring nennt. Mithilfe des Vectoring werden elektromagnetische Störungen beseitigt, die in der Kupferleitung auftreten.
Im Vergleich zum bestehenden Netzwerk aus VDSL-Anschlüssen (Very High Speed Digital Subscriber Line) erhöht sich die Geschwindigkeit so beim Herunterladen von Dokumenten, Fotos und Videos von 50 auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde; beim Heraufladen vervierfacht sie sich von zehn auf bis zu 40 Megabit pro Sekunde. Je näher der Telekom-Kunde an den MFG wohnt, desto schneller ist seine Internetverbindung. Und: Während er surft, kann er gleichzeitig telefonieren und fernsehen.
„Das ist ein weiterer Baustein im Ausbau der Telekommunikation“, sagte Oberbürgermeister Toni Vetrano abschließend zu dem Spatenstich für den Baubeginn zum Netzausbau und fügte hinzu: „Es ein Schritt nach vorne, um die vorhandenen Lücken in der Telekommunikation in einem angemessenen Zeitraum zu schließen.“

18.03.2016

 

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