OB antwortet Historischem Verein: Großprojekte müssen über die Jahre gestreckt werden

Die Stadt wird nach heutigem Stand wohl kaum vor 2020 in ein neues Museum oder in den Ausbau des bestehenden Museums investieren können: Das hat Oberbürgermeister Toni Vetrano dem Historischen Verein als Antwort auf dessen offenen Brief mitgeteilt. Der Stadt ergehe es nicht anders als einem privaten Haushalt: Große Investitionen müssten über mehrere Jahre verteilt werden.

Toni Vetrano teilt in seinem Schreiben die Einschätzung des Historischen Vereins, dass das Hanauer Museum in seinem heutigen Domizil nicht ideal untergebracht sei. Das Gebäude sei für eine Dauerausstellung zur Stadtgeschichte zu klein und „setzt auch den anspruchsvollen themenbezogenen Ausstellungen von Frau Dr. Scherb enge Grenzen“, schreibt er laut Pressemitteilung der Stadtverwaltung.
Der Gemeinderat habe entschieden, die Straßburger Tramlinie D nach Kehl zu verlängern und das historische Gebäude der Tulla-Realschule zu einem Kultur- und Bildungszentrum umzubauen. Parallel dazu habe der Gemeinderat beschlossen, alle Kehler Kindertageseinrichtungen so rasch wie möglich auf einen einheitlichen modernen Stand zu bringen. Das bindet allein im Jahr 2016 Investitionen von 1,95 Millionen Euro; von 2015 bis 2017 werde die Stadt für Sanierung, Um- und Anbau der Kindertageseinrichtungen 8,8 Millionen Euro aufwenden. Dies bedeute nach heutigem Stand, dass die Stadt vor 2020 nicht in ein neues Museum werde investieren können.

07.04.2016

 

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