Schweinestall in Neumühl brennt völlig nieder - 500 Schweine finden den Tod in den Flammen

Großbrand in Neumühl: Der Schweinestall und die Werkstatt des Schweinemastbetriebes Körkel sind am Nachmittag des 24. Junis komplett niedergebrannt. Menschen wurden nicht verletzt, aber rund 500 Schweine fanden in den Flammen den Tod. Der stellvertretende Kommandant der Kehler Feuerwehr, Roland Walter, schätzt den Sachschaden an den Gebäuden auf rund 500 000 Euro. Der Wert der Tiere ist dabei nicht mitgerechnet. Die Feuerwehren aus Kehl, Straßburg, Achern und Willstätt waren am Freitagabend noch mit 120 Kräften im Einsatz. Der Einsatz der Kehler Feuerwehr dauerte die ganze Nacht über an. Am Samstagmorgen (25. Juni) riss ein Abbruchunternehmen die Gebäudeteile nieder, unter denen die Feuerwehr noch Glutnester vermutete. Die Feuerwehrabteilungen aus Bodersweier und Zierolshofen waren am Vormittag noch mit Nachlöscharbeiten beschäftigt; der Einsatz geht gegen Mittag zu Ende.

Menschen wurden bei dem Brand nicht verletzt, von den mehr als 500 Schweinen haben jedoch nur einzelne Tiere den Brand überlebt, die sich aus dem brennenden Stall retten konnten. Zur Brandursache ermittelt die Kriminalpolizei.

Die Rettungskräfte bewässerten das Gebäude am Freitagnachtmittag von außen, um den Brand im Zaum zu halten und um zu verhindern, dass er auf die benachbarten Wohngebäude übergreift. In die Stallung eindringen konnten sie nicht, da die Gefahr bestand, dass Wände oder Decken einstürzten. 15 Wasserrohre und zwei Wasserwerfer kamen zum Einsatz; vier Pumpen lieferten pro Minute rund 8000 Liter Wasser.

Auch die Polizei sowie der Rettungsdienst vom Deutschen Roten Kreuz waren am Freitag mit mehreren Fahrzeugen vor Ort. Oberbürgermeister Toni Vetrano und der Neumühler Ortsvorsteher Fritz Vogt haben am Freitag den Brandort besucht; der Kreisbrandmeister, das Regierungspräsidium Freiburg und der Landesbranddirektor im Innenministerium wurden informiert.

 
 
 
 

25.06.2016

 

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