Kulturbüro sucht originelle Ideen für offene Bühnen – Erste Ideen aus der Bürgerbeteiligung realisiert

Erste Maßnahmen aus der Bürgerbeteiligung zur Kulturkonzeption sind bereits auf den Weg gebracht: So wurde der vielfach geäußerte Wunsch nach einer regelmäßigen Samstagsöffnung der Mediathek bereits erfüllt (im Gegenzug bleibt die Einrichtung seit Anfang Juni donnerstags geschlossen). Ideen, die konkret die Darstellung des Kulturangebotes im Veranstaltungskalender kultur.kehl.de betrafen, wurden ebenso realisiert wie ein Newsletter, der gleichwertig über nicht-städtische wie auch städtische Veranstaltungen informiert und circa alle sechs Wochen erscheint. Jetzt sind kreative Köpfe gefragt: Das Kehler Kulturbüro sucht im Rahmen einer Projektförderung Kunstbegeisterte, die ihre Idee für eine offene Bühne in Kehl umsetzen wollen, um die kulturelle Vielfalt und das kulturelle Angebot in der Stadt sichtbarer zu machen.

Nach drei ertragreichen Arbeitssitzungen im Rahmen des Kulturentwicklungsprozesses „Auf dem Weg zur Kulturkonzeption“, an dem neben Kulturnutzern auch Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Kultur und Kultureller Bildung teilnahmen, wird intensiv an der Umsetzung der ersten Maßnahmen gearbeitet. Dazu gehört auch das Projekt der offenen Bühne:
Dadurch sollen barrierefreie Begegnungen mit Kultur ermöglicht und gleichzeitig die lokale Szene gefördert werden, hatten die Befürworterinnen und Befürworter in den Kulturforen argumentiert. Möglich ist dabei alles, vom Buswartehäuschen, in oder an dem Kultur dargeboten wird, bis zum Balkon, auf dem sich Künstler präsentieren können. Einzige Voraussetzung: Die Bühne muss offen sein für jeden, der Lust hat, etwas vorzuführen. Für die Projektförderung kann man sich noch bis 21. August mit einer Idee bewerben.

Pinnwand, mit Ideen und Wünsche der Bürgerinnen und Bürger, die während der Bürgerbeteiligung zur Kulturkonzeption entstanden ist.

Grundsätzlich soll auf der offenen Bühne jeder zeigen können, was ihm beliebt. Ob Musik, Tanz, Schauspiel, Zauberei, Jonglage und Artistik, Prosa oder Lyrik. Abhängig vom Konzept könne die Bandbreite aber „mehr oder weniger deutlich eingeschränkt werden“, erklärt Stefanie Bade, Leiterin des städtischen Kulturbüros. Außerdem dürfen Aktionen auf offenen Bühnen in der Innenstadt nicht mit zu viel Lautstärke verbunden sein.
Die Umsetzung der Projekte übernehmen die Bewerber selber; das Kulturbüro stellt lediglich die finanziellen Mittel zur Verfügung, die den Rahmen von 10 000 Euro nicht überschreiten dürfen. Neben einer Beschreibung ihres Konzeptes müssen die Bewerber beim Kulturbüro deshalb auch eine Kostenschätzung einreichen.
„Wir freuen uns schon auf originelle Ideen“, zeigt sich Stefanie Bade gespannt. Das Kulturbüro wünscht sich eine Umsetzung des Projektes noch in diesem Jahr, macht dies jedoch nicht zur Bedingung. Die Termine werden in Absprache mit dem Kulturbüro festgelegt, um Überschneidungen zu vermeiden.

07.07.2016

 

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