Innenminister Thomas Strobl zu Besuch im Kehler Rathaus

Innenminister Thomas Strobl war am Montag (25. Juli) im Kehler Rathaus zu Besuch und hat sich dort ins Goldene Buch der Stadt eingetragen. Mit Oberbürgermeister Toni Vetrano tauschte er sich über die Vor- und Nachteile der Grenzlage Kehls aus. Angesprochen wurde dabei auch die personelle Ausstattung der Kehler Polizei. Der Minister, der in Begleitung der Wahlkreisabgeordneten Willi Stächele und Marion Gentges nach Kehl gekommen war, sicherte zu, im Herbst oder Anfang des neuen Jahres wiederzukommen, um diese Themen zu vertiefen.

Beeindruckt zeigte sich der Minister von dem Umstand, dass Straßburg auf den Hafen-Brachen in Richtung Rhein bis etwa 2025 Wohnraum für rund 20 000 neue Einwohner schaffen werde, wie ihm Toni Vetrano berichtete. Diese Stadtentwicklung auf der französischen Rheinseite berge große Chancen für Kehl, meinte Thomas Strobl, damit beginne für Kehl „eine neue Zeitrechnung“.

Oberbürgermeister Toni Vetrano begrüßt Inneminister Thomas Strobl und Landtagsabgeordneten Willi Stächele vor dem Kehler Rathaus.zoom
Von Oberbürgermeister Vetrano auf den Umstand angesprochen, dass die Polizeistärke in Kehl nach den für den ländlichen Raum geltenden Maßstäben bemessen sei und der benachbarte Ballungsraum Straßburg mit seinen fast 500 000 Einwohnern dabei nicht berücksichtigt werde, antwortete Innenminister Strobl, dass die Kriminalität in Grenzstädten ein eigenes Thema sei. Das Land werde bei der Polizei 1500 neue Stellen schaffen; bei der Verteilung dieser Stellen werde man die Bereiche in den Fokus nehmen, wo besondere Probleme bestünden.
In Begleitung von den Landtagsabgeordneten Marion Gentges und Willi Stächele besuchte der Innenminister die Stadt Kehl.zoom

Im Zusammenhang mit einer Kurzpräsentation der grenzüberschreitenden Tram verhehlte Toni Vetrano nicht, dass die Grenzkontrollen an der Europabrücke den Alltag in Kehl und Straßburg erschwerten. Das gelte zum einen für Grenzpendler sowie für Schülerinnen und Schüler, die im einen Land wohnten und im anderen zur Arbeit oder zur Schule gingen, es gelte aber auch für den Kehler Einzelhandel, wo die Umsätze aufgrund der Grenzkontrollen eingebrochen seien. Das Verständnis dafür, dass zwischen Kehl und Straßburg kontrolliert werde, man die Grenzübergänge zwischen Freitstett und Gambsheim oder die Pflimlinbrücke jedoch völlig unbehelligt passieren könne, fehle nicht nur den Einzelhändlern, sondern auch vielen Bürgerinnen und Bürgern, die einen grenzüberschreitenden Alltag lebten. OB Vetrano bat den Minister, diesen Umstand an geeigneter Stelle vorzubringen.

Im Bürgersaal des Kehler Rathauses gab Innenminister Thomas Strobl dem SWR-Fernsehen ein Interview im Zusammenhang mit dem Amoklauf in München und dem Attentat in Würzburg.zoom

25.07.2016

 

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