Reithalle in Bodersweier brennt komplett nieder

Auf einem Reiterhof in Bodersweier ist am späten Dienstagnachmittag (2. August) aus noch unbekannter Ursache ein Feuer ausgebrochen. Zeugen, welche den Brand bemerkt hatten, öffneten die Stalltüren und Pferdeboxen, so dass die 26 Pferde flüchten konnten. Eines von ihnen musste nach einem Zusammenstoß mit einem Pkw eingeschläfert werden - es war in Panik auf die Bundesstraße 36 gerannt. Nach Angaben der Polizei ereignete sich noch ein weiterer Verkehrsunfall; Menschen wurden dabei nicht verletzt. Sechs Pferde wurden in die Tierkliniken nach Lahr und Iffezheim gebracht; 19 Tiere konnten in anderen Stallungen untergebracht werden. 102 Feuerwehrmänner bekämpften den Großbrand; im Einsatz auf dem Gelände des Reiterhofes waren außerdem 26 Rettungskräfte des Deutschen Roten Kreuzes, acht Angehörige des THW und sieben Polizeibeamte. Hinzugezogen wurden zudem mehrere Veterinäre. Zwei Löschfahrzeuge und insgesamt 14 Feuerwehrleute blieben die ganze Nacht über als Brandwache auf dem Gelände.

Um 17.05 Uhr wurde die Kehler Feuerwehr alarmiert, als sie am Brandort eintraf, stand die Reithalle bereits im Vollbrand. Die Feuerwehr – im Einsatz befanden sich die Ausrückbereiche 3 (Bodersweier/Querbach/Zierolshofen), 1 (Kernstadt/Neumühl) mit beiden Löschzügen, 2 (Auenheim/Leutesheim) sowie die Feuerwehr Achern mit der Drehleiter und dem Abrollbehälter Atemschutz. Gegen 18.30 Uhr trafen die Feuerwehren Rheinau und Willstätt mit je einem Löschgruppenfahrzeug an der Einsatzstelle ein. Die zentrale Feuerwache in der Stadt wurde zur Gebietsabdeckung mit einem Löschzug des Ausrückbereichs 4 (Goldscheuer) besetzt.
Bei dem Brand wurden auch die Stallungen des Reiterhofes zerstört; der Feuerwehr gelang es jedoch durch den Aufbau einer Riegelstellung, das Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus zu verhindern. Die Einsatzkräfte versuchten die Stahlträger der Reithalle mit Löschwasser zu kühlen, dennoch stürzte die Halle teilweise ein.

 
 
 
 

02.08.2016

 

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