"Sehr intensive Nachfrage“ nach Flächen im interkommunalen Gewerbegebiet ba.sic

Was sich bereits in den beiden vergangenen Jahren abgezeichnet hat, setzt sich fort: Für die Flächen im interkommunalen Gewerbegebiet ba.sic besteht eine „sehr intensive Nachfrage“, wie ba.sic-Geschäftsführer Jörg Armbruster und Wirtschaftsförderin Fiona Härtel bei ihrer Sommerbilanz über die Vermarktung des auf den Gemarkungen von Kehl und Neuried liegenden Areals berichten. In ba.sic bauen sowohl Firmen aus Kehl und den Ortschaften, die sich vergrößern möchten, als auch Unternehmen, die sich in der Region neu ansiedeln.

Aus Schwieberdingen zieht es Horst Balschukat an den Rhein. Der Unternehmer verlegt seine Firma expoCarpets & more gerade komplett aus der Region Stuttgart ins Gewerbegebiet ba.sic. Er liefert und verlegt Böden für Messen und Ausstellungen. Im Raum Stuttgart „sind die Flächen begrenzt und die Grundstückskosten hoch“, begründet Horst Balschukat, warum er sich außerhalb des Ballungsraums um die Landeshauptstadt umgeschaut hat. Sein Unternehmen arbeite immer mehr in Karlsruhe und Freiburg – den Standort gerade dazwischen, findet er daher ziemlich praktisch. Privat ist er bereits umgezogen: „Es ist eine schöne Gegend hier“, findet er.

Seine Firma expoCarpets & more verlegt Unternehmer Horst Balschukat (ganz links) gerade komplett von Schwieberdingen ins Gewerbegebiet ba.sic.zoom

Mit der Verlagerung seines Unternehmens nutzt er gleich zwei Chancen: Zum einen wechselt er von gemieteten Räumen in Eigentum, das nach seinen Bedürfnissen errichtet und gestaltet wurde, zum anderen kann er sein Unternehmen um rund 300 Quadratmeter Fläche vergrößern, was vor allem den Bereichen Lager und Kommissionierung zugutekommt. Zu Horst Balschukats Kunden gehören unter anderem auch in der Region ortsansässige Unternehmen, aber auch Messegesellschaften, Endaussteller und Messeveranstalter, die für ihre Messen, für Tagesveranstaltungen oder ein Event einen Boden benötigen. Bestellt werde oft sehr kurzfristig, weshalb viel Flexibilität erwartet werde. Bislang beschäftigt er zwei Mitarbeiter, nach dem Umzug in den Gewerbepark ba.sic, der voraussichtlich Mitte September erfolgen soll, wird die Mitarbeiteranzahl dem Wachstum entsprechend angepasst.

Auch Wilfried Ritters Firma Maag war bislang zur Miete im Gewerbegebiet Waseneck untergebracht und errichtet nun in ba.sic ein eigenes Gebäude.zoom

In gemieteten Räumen war auch Wilfried Ritter mit seiner Firma Maag GmbH bislang untergebracht. Im Gewerbegebiet ba.sic errichtet er jetzt seine eigenen Räume, in denen Komponenten aus Metall und Kunststoffen sowie komplette Baugruppen hergestellt werden. Beliefert werden Kunden im Apparate-und Maschinenbau sowie Firmen im produzierenden und verarbeitenden Gewerbe. Mit dem Firmenchef werden – wenn alles glatt läuft – Ende September zehn Mitarbeiter aus dem Gewerbegebiet Waseneck (Goldscheuer) auf das Grundstück in ba.sic umziehen. Die Firma Maag ist das zweite produzierende Unternehmen, das sich in ba.sic ansiedelt: 2015 hat die Firma Adelmann, ebenfalls aus Goldscheuer, in ba.sic gebaut und damit die Chance genutzt, sich zu vergrößern. Frei geworden ist durch die Verlagerung des Unternehmens ein Grundstück, welches die Firma Maja als Erweiterungsfläche nutzen kann.

Das Gewerbegebiet ba.sic füllt sich zusehends. zoom

Fiona Härtel und Jörg Armbruster sind mit der Entwicklung des interkommunalen Gewerbegebiets vollauf zufrieden: 56 Prozent der Flächen sind inzwischen verkauft; das sind 149 997 Quadratmeter der insgesamt zur Verfügung stehenden 268 975. Auf weitere fünf Prozent der Flächen oder auf 13 770 Quadratmeter haben Interessenten bereits eine Option; eine sogenannte Voroption besteht für zusätzliche 31 659 Quadratmeter, was zwölf Prozent der Gesamtfläche ausmacht. Würden alle Optionen gezogen, stünden noch 73 549 Quadratmeter freie Fläche zur Verfügung.
Und auch dafür gibt es schon einige Interessenten, darunter „sechs bis sieben große Firmen“, wie Fiona Härtel verrät. Die konsequente Haltung der Landesregierung und des Regierungspräsidiums Freiburg, den Flächenverbrauch einzudämmen, werde zunehmend spürbar: „Man merkt, dass die Flächen knapp werden.“

16 Unternehmen sind im interkommunalen Gewerbegebiet derzeit angesiedelt:

- ECG – Energieberatung
- Krom – Assekuranz
- Krom – Mietwagen- und Abschleppdienst
- Krom – KfZ-Sachverständiger
- Krom – Werkstatt
- HAWA – Speditionsvermittlung
- Boos – Spedition
- Glöckner – Feuerschutz
- Maguti – Grundstücksgesellschaft
- Gutmann – Spedition
- Trans Eurex – Spedition
- SW Recycling – Kunststoff-Recycling
- Wu – China-Restaurant
- Adelmann – Edelstahlzuschnitte
- Hillert – Spezial-Betonfertigteile
- Seebacher – Fahrzeugtuning

Im Bau sind
- Maag GmbH – Metall- und Kunststoffkomponenten
- expoCarpets & more - Böden für Messen und Ausstellungen
- HSI Ingenieurgesellschaft mbH

Eine Option hat
- HS Planung & Dienstleistungsservice

02.09.2016

 

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