Lärmschutz für Anwohner der Tramlinie: Stadt prüft Anspruch auf Erstattung der Kosten

Wenn die Tram bis zum Kehler Bahnhof und später bis zum Rathaus rollt, wird es für einige Anwohner möglicherweise laut: Schalltechnische Untersuchungen haben ergeben, dass manche Gebäude entlang der Tramstrecke einen Schallschutz benötigen könnten. Die betroffenen Eigentümer werden per Brief darüber informiert, unter welchen Umständen sie sich Aufwendungen für den Lärmschutz erstatten lassen können.

In den nächsten Tagen werden die Gebäudeeigentümer des ersten Bauabschnitts ein Schreiben der Stadt Kehl erhalten, im Frühjahr bekommen dann die Betroffenen des zweiten Bauabschnitts Post. Darin klärt die Stadtverwaltung über den grundsätzlichen Anspruch auf Erstattung von Aufwendungen für passiven Schallschutz auf. Wer beispielsweise auf Schallschutzfenster umsteigen möchte, kann bis Mitte März einen Antrag auf Erstattung einreichen. Dann wird geprüft, ob tatsächlich ein Anspruch darauf besteht. Mit dieser Prüfung hat der Gemeinderat das Büro Obermeyer Planen + Beraten aus München beauftragt. Dessen Mitarbeiter müssen die in Frage kommenden Wohn- oder Gewerbeeinheiten besichtigen, um festzustellen, ob und welche Schallschutzmaßnahmen notwendig sind.
Sind in den betroffenen Gebäudeteilen keine schutzbedürftigen Räume vorhanden, weil sie beispielsweise als Lagerhalle genutzt werden oder bereits ein ausreichender Schallschutz besteht – so wie es bei modernen, wärmeisolierenden Fenstern der Fall ist –, so haben die Eigentümer keinen Anspruch darauf, sich Schallschutzmaßnahmen erstatten zu lassen. Stellen die Mitarbeiter des Büros Obermeyer Planen + Beraten jedoch fest, dass Schallschutzmaßnahmen erforderlich sind, so obliegt deren bauliche Umsetzung den Eigentümern. Die Erstattung der dafür anfallenden Kosten übernehmen die Technischen Dienste Kehl. Gefördert werden die Maßnahmen durch Zuschüsse des Landes und des Bundes.

10.02.2017

 

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