Tram erleichtert grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt

Mit der Tram nach Deutschland zur Arbeit: Unter diesem Motto präsentieren sich Unternehmen aus Kehl und der Ortenau bei der Initiative „Village emploi 360°“ (Arbeitsmarktdorf 360°). Dabei erklärten OB Toni Vetrano und Roland Ries geladenen Gästen, inwiefern die Ankunft der Tram einen Pluspunkt für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt in der grenzüberschreitenden Region darstellt.

Der Straßburger Oberbürgermeister, Roland Ries, Landrat Frank Scherer, der Präsident der Eurométropole Strasbourg, Robert Herrmann, der Präsident des Departementalrates des Unter-Elsass, Frédéric Bierry und auch CTS-Präsident Alain Fontanel machten am Samstag (29. April) gemeinsam mit Oberbürgermeister Toni Vetrano einen Rundgang im Arbeitsmarktdorf, das auf dem Bahnhofvorplatz zum Tramfest errichtet wurde. Die beiden Stadtoberhäupter Vetrano und Ries gaben dabei ihrer Überzeugung Ausdruck, dass die Tram einen wirtschaftlichen Aufschwung für die ganze Region bringen werde. Wo ein Arbeitsmarkt entstehe, sei nicht zwangsläufig sofort die entsprechende Infrastruktur vorhaben. Daher „muss man für Mobilität sorgen“, betonte Toni Vetrano, „damit die Züge nicht überfüllt sind, oder die Leute mehrere Stunden im Stau stehen müssen, wie in Düsseldorf oder Köln“, ergänzte Roland Ries. Mit der Tram sei es für Arbeitnehmer viel einfacher, zu ihrem Arbeitsplatz über die Grenze zu fahren.

Die Oberbürgermeister Toni Vetrano und Roland Ries sind zuversichtlich, dass die Tram einen wirtschaftlichen Aufschwung bedeutet. Neben Toni Vetrano ist Landrat Frank Scherer im Bild, ganz links der Oberkircher OB Mathias Braun.zoom

Bei ihrem Rundgang kamen die Kommunalpolitiker mit jungen Franzosen aus dem Elsass ins Gespräch, die in Kehl und in der Ortenau eine Ausbildung absolvieren. Bei einer Arbeitslosigkeit von bis zu zehn Prozent biete der Arbeitsmarkt in der Ortenau eine Chance, waren sich Roland Ries und Toni Vetrano einig. Voraussetzung, um einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz zu finden, seien allerdings Kenntnisse der deutschen Sprache, weshalb viele Jugendliche zunächst einen Sprachkurs absolvieren müssten.
An weiteren Ständen diskutieren die Oberbürgermeister, der Landrat sowie der Präsident der Eurométropole Strasbourg unter anderem mit Vertretern aus den Unternehmen, die sowohl im Elsass als auch in der Ortenau Ausbildungsplätze anbieten.

30.04.2017

 

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