Das größte Fest, das Kehl je gesehen hat: Mehr als 110 000 Menschen überqueren in der Tram den Rhein

Die Fußgängerzone, die Hauptstraße Richtung Bahnhof, der Bahnhofsplatz, die Bahnsteige an der Tramhaltestelle, die Trambrücke über den Rhein: Kehl waren am Wochenende und besonders am Sonntag ein einziges Menschenmeer – Kehl und Straßburg feierten die Tram. Bei keinem Messdi und auch nicht bei der Eröffnung der grenzüberschreitenden Gartenschau waren so viele Menschen in der Stadt. Das Tramfest dürfte das größte Fest sein, das die Stadt je gesehen hat. Seit der Eröffnung der ersten Tramlinie durch die Straßburger Innenstadt haben auch die Straßburger Verkehrsbetriebe (CTS) nie wieder einen solchen Ansturm auf die Tram erlebt. Allein am Sonntag hat die CTS in beiden Richtungen zusammengenommen mehr als 110 000 Menschen über den Rhein befördert.

Alle sieben Minuten sollte an diesem Wochenende eine Tram über den Rhein fahren – das hat schon am Samstag nicht ausgereicht. Vier zusätzliche Züge hat die CTS am Samstag auf die Gleise gesetzt und die Tramlinie D ab der Haltestelle Rotonde in Cronenbourg verstärkt und dort enden lassen, damit die Tramzüge schneller wieder in Richtung Kehl zurückfahren konnten. Trotzdem waren alle Züge bis in die Nachtstunden hinein brechend voll.

So viele Menschen wie am Tramfest-Wochenende waren noch nie in der Stadt.zoom

Am Sonntag (30. April) hatte sich der Ansturm noch einmal verstärkt: Am Nachmittag waren sieben zusätzliche Tramzüge – Fassungsvermögen pro Zug: 288 Menschen) – im Einsatz. Aus dem Sieben- war ein Vier-Minuten-Takt geworden. Die CTS hatte alle Ersatzfahrer aus dem Wochenende geholt und sogar Kontrolleure: Die halten mit, die Menschen an den Bahnsteigen einzuweisen. Wie die Sardinen fühlten sich viele Passagiere, an der Haltestelle Kehl Bahnhof quellen die Menschenmassen aus den Zügen. Der gegenüberliegende Bahnsteig Richtung Straßburg leerte sich nie wirklich. Einige Tramzüge waren bereits in der Straßburger Innenstadt so voll, dass sie vom Kleber-Platz bis zum Kehler Bahnhof durchfuhren, ohne noch weitere Passagiere aufzunehmen.

Auch auf dem Marktplatz und in der Fußgängerzone darf man es am Sonntag nicht eilig haben.zoom

Der Menschenstrom aus der Innenstadt in Richtung Bahnhof und umgekehrt, war gewaltig. Sitzplätze auf dem Bahnhofsplatz waren rar. Die historische Ausstellung in der Lok auf dem Bahnhofsplatz haben am Samstag 3800 Menschen gesehen; am Sonntag zeigte der Zähler bei Schließung 8133 Besucher für die beiden Tage insgesamt. Auch in der Fußgängerzone und auf dem Marktplatz durfte man es nicht eilig haben, dicht an dicht bewegten sich auch hier die Menschen. In den Geschäften bildeten sich bisweilen Warteschlangen an den Kassen.

Die Menschenströme aus der Innenstadt in Richtung Bahnhof und umgekehrt, reißen den ganzen Tag über nicht ab.zoom
 
 
 
 

01.05.2017

 

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