Drei Millionen Einzelfahrten in der Tram über den Rhein: Jahres-Ticket für Carl Kleinhans

Als dreimillionster Nutzer der grenzüberschreitenden Tram hat der 14-jährige Schüler Carl Kleinhans am Montag (14. Mai) eine Jahreskarte für das Straßburger Tram- und das Kehler Busnetz überreicht bekommen. Sein jüngerer Bruder Georg erhielt ein Badgeo. Überreicht haben die Fahrkarten als symbolischen Akt zur Feier des "sensationellen Erfolgs der Tram", wie Oberbürgermeister Toni Vetrano sich ausdrückte, neben ihm der Straßburger Oberbürgermeister Roland Ries, der Präsident der Eurométropole de Strasbourg, Robert Herrmann und der Präsident der CTS, Alain Fontanel.

Carl und Georg Kleinhans wohnen in Sundheim und besuchen die Europäische Schule in Straßburg. Ihren Schulweg bewältigen sie täglich mit der Tram, die gegenüber dem Bus klare Vorteile habe, wie Carl Kleinhans zu Beginn der gemeinsamen Sitzung der Gemeinderäte von Kehl und Straßburg am Montag (14. Mai) zuerst in deutscher, dann in französischer Sprache erklärte: Die Tram sei komfortabel, zuverlässig und vor allem pünktlich, sagte Carl, "weil sie keine Staus kennt". Er nutze sie gerne auch in seiner Freizeit, wenn er seinen besten Freund besuche, der im Straßburger Stadtteil Elsau wohne.

Georg Kleinhans (vorne links) konnte sich über ein Badgeo (Sammler-Edition) freuen, sein Bruder Carl erhielt eine Jahreskarte (Europass Mini), mit der er ab dem neuen Schuljahr das Straßburger Tram- und das Kehler Busnetz nutzen kann. Überreicht wurden die Fahrkarten (von links) von CTS-Präsident Alain Fontanel, den Oberbürgermeistern Toni Vetrano und Roland Ries sowie dem Präsident der Eurométropole de Strasbourg, Robert Herrmann.zoom
In deutscher und französischer Sprache erklärte der 14-jährige Kehler Schüler Carl Kleinhans, warum er deutlich lieber mit der Tram als mit dem Bus zur Europäischen Schule nach Straßburg fährt und diese auch gerne in seiner Freizeit nutzt.zoom

"Carl und Georg leben einen grenzüberschreitenden Alltag und gehören damit einer Generation an, von der wir hoffen, dass sie uns allen gegenüber einen wichtigen Vorteil hat: Dadurch, dass sie in beiden Kulturen sozialisiert ist, entsteht die Grenze im Kopf nicht, von der wir wissen, dass sie schwieriger zu überwinden ist, als die Schlagbäume es waren", betonte OB Toni Vetrano.

Zuvor hatte er noch einmal die wichtigsten Punkte der "Erfolgsgeschichte Tram" zusammengefasst:

  • Im Vergleich zum Bus bedeuten die Fahrgastzahlen in der Tram eine Steigerung um 127 Prozent.
  • Seit die Tramlinie D über den Rhein fährt, ist sie die am zweitstärksten frequentierte Straßburger Tramlinie.
  • Die Haltestelle Kehl Bahnhof ist die am stärksten frequentierte Endhaltestelle im gesamten Netz und die am stärksten frequentierte Haltestelle außerhalb des Straßburger Stadtzentrums.
  • Im gesamten CTS-Tramnetz liegt die Haltestelle Kehl-Bahnhof an 16. Stelle.
  • Der Samstag ist der Tag, an dem die Tram über den Rhein mit Abstand am stärksten genutzt wird.
  • Rekordverdächtig war die Nutzung der Tram während der Zeit der Weihnachtsmärkte in Straßburg: Vom 2. bis zum 30. Dezember 2017 wurde die Tram noch stärker frequentiert als im ersten Betriebsmonat, also im Mai 2017, wo erwartungsgemäß viele Neugierige das neue Verkehrsmittel ausprobiert hatten. Vor allem am zweiten und dritten Adventssamstag wurden bis zu 17 000 Einzelfahrten über den Rhein verzeichnet.
  • Der Freitag ist der Werktag mit der stärksten Nutzung.

14.05.2018

 

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