Wegen der Trockenheit: Fünf Mitarbeiter bewässern an sechs Tagen pro Woche städtisches Grün

Gießen von morgens bis abends: Fünf Mitarbeiter des städtischen Betriebshofs machen seit drei Wochen nichts mehr anderes und das an sechs Tagen in der Woche, von Montag bis einschließlich Samstag. Wegen der Trockenheit, der hohen Temperaturen und des Winds ist der Boden so ausgetrocknet, dass selbst manche Bäume nicht mehr ohne das Wasser aus den Tanks der städtischen Fahrzeuge auskommen.

Vor allem die neu gepflanzten oder die bereits geschädigten Bäume brauchen das Nass aus dem Tank dringend. Aber auch die Staudenpflanzungen, die Pflanzen in den Blumenkübeln und Beeten böten ohne die tägliche zusätzliche Bewässerung bereits ein trauriges Bild. Mit einem Traktor, an dem ein Wassertank angehängt ist, einem Unimog mit aufgebauter Gießanlage und mehreren kleineren Fahrzeugen drehen die fünf Mitarbeiter des Betriebshofs in der Innenstadt und den Ortschaften seit drei Wochen ihre Runden.

Bei der Bewässerung der Bäume entlang der Tramstrecke wird neben dem Traktor mit Wassertank auch ein Sicherheitsfahrzeug benötigt.zoom

„Die andauernden hohen Temperaturen und der Wind trocknen alles aus“, erklärt Wolfgang Groß, Abteilungsleiter im Bereich Grünflächen des städtischen Betriebshofes. Darunter leiden auch die bereits geschädigten Eichen in Sundheim. Mit der Bewässerung solle verhindert werden, dass sie weiter geschwächt würden.
Für das Gießen der Bäume und Pflanzen nutzen die Mitarbeiter am städtischen Betriebshof verschiedene Fahrzeuge. Während der Traktor mit seinem Wassertank 10 000 Liter Wasser fasst, können der Unimog mit 2500 Litern und die kleineren Fahrzeuge jeweils mit 1000 Litern befüllt werden. Aufgrund des starken Verkehrs auf der B 28 kommt beim Gießen der neu gepflanzten Bäume entlang der Tramstrecke zusätzlich ein Sicherheitsfahrzeug zum Einsatz. Zwei Wassertankladungen sind allein für die Bewässerung der Bäume zwischen der Europabrücke und der Tramhaltestelle am Bahnhof nötig - eine Menge, mit der sie etwa eine Woche über die Runden kommen können.

Die Bewässerung der neu gepflanzten Bäume entlang der Tramstrecke soll eine Woche lang reichen.zoom

An anderen Orten muss dagegen viel öfter gegossen werden: „In Goldscheuer bewässert alle zwei Tage ein Mitarbeiter die Grünflächen“, sagt Wolfgang Groß. „Nur bei Niederschlägen von mehr als zehn Litern pro Quadratmeter, beispielsweise bei Gewitter, können wir die Bewässerung teilweise auslassen“, erklärt er. Da die Gewitter und somit auch die Niederschläge jedoch meist nur lokal in räumlich sehr begrenzten Gebieten aufträten, könne dann eben auch nur dort auf das Gießen verzichtet werden.

29.06.2018

 

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